SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 29,62 € | 562,83 € |
| 3 | 59,24 € | 533,21 € |
Das Rillenkugellager 6232 /C3 von SKF ist ein offenes, einreihiges Großlager mit 160 mm Bohrung und vergrößerter C3-Lagerluft für thermisch beanspruchte Industrieantriebe.
Das einreihige Rillenkugellager 6232 /C3 von SKF ist für radiale Lasten sowie axiale Kräfte in beiden Richtungen ausgelegt. Mit einem Innendurchmesser von 160 mm, einem Außendurchmesser von 290 mm und einer Baubreite von 48 mm gehört diese Bauform zu den groß dimensionierten Radiallagern. Ringe und Wälzkörper sind aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 gefertigt. Die Führung der Kugelreihe übernimmt ein Stahlblechkäfig. Für den Betrieb ist ein Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad spezifiziert, wodurch sich das Lager für thermisch anspruchsvolle Betriebsumgebungen eignet.
Als offene Ausführung eignet sich das Wälzlager für geschlossene Bauräume und Gehäusekonstruktionen, bei denen Schmieröl oder Schmierfett von außen zugeführt wird. Das Fehlen integrierter Dichtungen ermöglicht einen ungehinderten Schmierstoffaustausch sowie die kontinuierliche Nachschmierung im laufenden Prozess. Konstruktionen mit beidseitiger axialer Führung und hoher radialer Tragfähigkeit nutzen diese Bauform zur Lagerung rotierender Wellen bei definierten Betriebsbedingungen.
Das Nachsetzzeichen /C3 kennzeichnet eine im Vergleich zur Normalausführung leicht erhöhte Radiallagerluft. Diese Ausführung wird gewählt, wenn im Betrieb Temperaturdifferenzen zwischen dem rotierenden Innenring und dem Gehäuse auftreten. Die zusätzliche radiale Luft gleicht wärmebedingte Materialausdehnungen im zulässigen Bereich bis +150 Grad aus. Gleichzeitig verhindert das vergrößerte Lagerspiel ein Klemmen der Wälzkörper, wenn feste Presssitze auf der 160-mm-Welle montiert sind.
Dieses Lager verfügt über einen Innendurchmesser von 160 mm, einen Außendurchmesser von 290 mm sowie eine Baubreite von 48 mm. Der zylindrische Außenring kommt ohne Flansch oder Nut aus. Durch diese standardisierten Maße passt das Wälzlager exakt in entsprechende Gehäusebohrungen im Maschinenbau.
Die Kennzeichnung C3 steht für ein vergrößertes radiales Lagerspiel im Vergleich zum Normalmaß. Dieser zusätzliche Freiraum verhindert Verspannungen im Betrieb, wenn sich Welle und Ringe durch betriebsbedingte Erwärmung ausdehnen oder feste Passungssitze das innere Spiel verringern. Dies schützt die Wälzkörper vor vorzeitigem Verschleiß.
Der Hersteller gibt für diese Ausführung eine zulässige Betriebstemperatur von -20 bis +150 Grad an. Sowohl der Wälzlagerstahl 100Cr6 als auch der Stahlblechkäfig bewahren innerhalb dieser Spanne ihre Maßhaltigkeit. Für den dauerhaften Betrieb muss der gewählte Schmierstoff auf diesen Temperaturbereich abgestimmt sein.
Ein offenes Lager besitzt keine integrierten Deck- oder Dichtscheiben. Schmierfette oder Schmieröle gelangen ungehindert direkt an Laufbahnen und Kugeln. Dadurch lässt sich das Lager über eine zentrale Schmieranlage versorgen. Gleichzeitig sind externe Gehäusedichtungen erforderlich, um das Eindringen von Schmutz und Feuchtigkeit zu verhindern.
Sowohl die Laufringe als auch die Wälzkörper bestehen aus durchgehärtetem Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6. Dieser Werkstoff widersteht hohen Flächenpressungen und Ermüdungsbelastungen. Zur Führung und Beabstandung der Kugelreihe dient ein Stahlblechkäfig, der auch bei dynamischen Drehzahlwechseln formstabil bleibt.
Das Wälzlager entspricht der genormten Toleranzklasse P0 beziehungsweise PN, was im amerikanischen Standard der Einstufung ABEC 1 gleicht. Diese Ausführung deckt übliche industrielle Präzisionsanforderungen im allgemeinen Maschinenbau ab und unterstützt einen maßhaltigen Sitz auf Wellen und in Gehäusen.
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