SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 15 | 3,26 € | 61,86 € |
| 30 | 6,52 € | 58,60 € |
Das einreihige Rillenkugellager 305 von SKF ist mit 25 mm Bohrung und Einfüllnuten auf vorrangig radiale Lasten ausgelegt.
Das einreihige Rillenkugellager 305 von SKF ist für Anwendungen konzipiert, die vorwiegend radiale Belastungen aufnehmen. Durch die Fertigung aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) für Ringe und Wälzkörper behält das Bauteil seine Formstabilität unter Last. Die Ausführung besitzt die Hauptabmessungen 25 mm Bohrung, 62 mm Außendurchmesser und 17 mm Breite. Ein geführter Stahlblechkäfig hält die Wälzkörper auf Abstand und unterstützt den gleichmäßigen Lauf im spezifizierten Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad.
Dieses Radialkugellager kommt in rotierenden Baugruppen zum Einsatz, bei denen vorrangig hohe Radialkräfte auf die Welle wirken. Weil der Außenring mit Einfüllnuten versehen ist, fasst die Konstruktion eine größere Anzahl an Kugeln als füllnutenlose Ausführungen gleicher Abmessung. Konstrukteure nutzen diese Variante gezielt dort, wo bei fest vorgegebenem Bauraum eine gesteigerte radiale Tragfähigkeit gefordert ist. Für dominante axiale Führungskräfte ist die Bauart wegen der Laufrillennut hingegen nicht vorgesehen.
Die Einfüllnuten ermöglichen das Einbringen zusätzlicher Wälzkörper, begrenzen jedoch die Belastbarkeit bei axialer Beanspruchung. Bei der Lagerstellenplanung ist darauf zu achten, dass axiale Lastkomponenten gering bleiben und stets in der zulässigen Richtung anliegen. Als offenes Lager besitzt die Bauform keine integrierten Dichtungen. Eine externe Gehäuseabdichtung sowie die Schmierung mit Öl oder Fett sind für den Betrieb erforderlich. Mit normaler Radiallagerluft und Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1) entspricht das Lager gängigen Industriestandards.
Die Hauptabmessungen betragen 25 mm Innendurchmesser, 62 mm Außendurchmesser und 17 mm Breite. Diese Maße definieren den erforderlichen Bauraum auf der Welle sowie in der Gehäusebohrung für eine fachgerechte Montage.
Einfüllnuten im Außenring ermöglichen das Einsetzen einer höheren Kugelanzahl gegenüber Standardlagern ohne Nut. Dadurch steigt die radiale Tragfähigkeit der Konstruktion. Die axiale Belastbarkeit fällt im Gegenzug geringer aus, weil die Laufrillenschulter durch die Nut unterbrochen ist.
Normale Radiallagerluft bezeichnet das definierte Spiel zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen im unmontierten Zustand. Dieses Betriebsspiel gleicht maßliche Passungsübermaße beim Einpressen sowie moderate thermische Ausdehnungen im laufenden Betrieb aus.
Zulässig ist ein Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad für die Lagerkomponenten aus Wälzlagerstahl und Stahlblechkäfig. Die tatsächliche Temperaturobergrenze im Einsatz wird maßgeblich durch die Beständigkeit des eingesetzten Schmierstoffs bestimmt.
Offene Wälzlager ohne Deck- oder Dichtscheiben erfordern eine Schmierstoffzufuhr über das umgebende Maschinengehäuse. Je nach Einsatzfall kommen geeignete Schmieröle oder Wälzlagerfette zum Einsatz, die gleichzeitig durch externe Dichtungen vor Schmutzeintrag geschützt werden müssen.
Diese Klassifizierung beschreibt die Standardgenauigkeit für Wälzlager nach internationalen Normen. Sie definiert die zulässigen Grenzabweichungen für Bohrungs- und Außendurchmesser sowie den Rundlauf und reicht für reguläre industrielle Lagerungen aus.
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