NKE
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 0,60 € | 11,40 € |
| 25 | 1,20 € | 10,80 € |
| 50 | 1,80 € | 10,20 € |
Das Rillenkugellager 61806 von NKE Steyr bietet mit seinen schlanken Maßen von 30x42x7 mm eine platzsparende Lösung für präzise rotierende Wellen.
Das Rillenkugellager 61806 ist ein einreihiges Wälzlager für Anwendungen mit geringem radialem Bauraum. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6), nimmt diese Ausführung von NKE Steyr vor allem Radialkräfte sowie moderate Axialkräfte auf. Dank der kompakten Querschnittshöhe realisieren Sie schlanke Gehäusekonstruktionen, ohne auf einen soliden Wellendurchmesser von 30 mm verzichten zu müssen. Ein Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper gleichmäßig in den tiefen Laufrillen von Innen- und Außenring.
Sie nutzen diese schmale Bauform vorrangig dort, wo Wellen geführt werden müssen, das Gehäuse jedoch wenig Platz für massive Wälzlager bietet. Typische Einsatzfelder finden sich im allgemeinen Maschinenbau, in Präzisionsantrieben oder Vorrichtungen, bei denen geringe rotierende Massen gefragt sind. Mit der Standard-Toleranzklasse P0 (ABEC 1) eignet sich das Lager für standardisierte Passungen. Da der Außenring ohne Flansch oder Nut ausgeführt ist, lässt sich der Ring problemlos in zylindrische Bohrungen einpassen.
Als offene Ausführung besitzt diese Variante keine integrierten Dichtscheiben. Sie stimmen den Schmierstoff, ob Öl oder Fett, gezielt auf Ihre Umgebungsbedingungen ab und bringen ihn vor der Inbetriebnahme ein. Das Lager deckt einen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad Celsius ab, sofern das gewählte Schmiermittel für diese Spanne ausgelegt ist. Sorgen Sie im Gehäuse für einen externen Schutz vor Schmutz und Feuchtigkeit, um die Lebensdauer der Laufflächen zu erhalten.
Dieses einreihige Lager weist einen Innendurchmesser von 30 mm, einen Außendurchmesser von 42 mm sowie eine schmale Breite von 7 mm auf. Diese Abmessungen ermöglichen besonders raumsparende Lagerungen. Der Außenring besitzt eine glatte zylindrische Form ohne Nut oder Flansch für den direkten Einbau in Aufnahmebohrungen.
Die normale Radiallagerluft bezeichnet das werksseitige Spiel zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen im unmontierten Zustand. Dieser Spielraum gleicht die übliche Maßverengung beim Aufpressen des Innenrings auf die Welle aus. Für reguläre Drehzahlen und ausgeglichene Betriebstemperaturen trägt diese Standardausführung zu einem reibungsarmen Lauf bei.
Die Werkstoffkombination aus Wälzlagerstahl (100Cr6) und Stahlblechkäfig ist für Betriebstemperaturen zwischen -20 und +150 Grad Celsius dimensioniert. Um diesen Temperaturbereich voll auszuschöpfen, erfordert das offene Lager einen passenden Schmierstoff, der thermisch stabil bleibt und die Wälzkörper im geforderten Temperaturspektrum schmiert.
Der Käfig aus Stahlblech hält die rollenden Wälzkörper auf gleichmäßigem Abstand und verhindert deren gegenseitige Berührung. Das reduziert Reibung und Geräuschentwicklung während des Betriebs. Gleichzeitig zeichnet sich Stahlblech durch ein geringes Eigengewicht bei hoher mechanischer Festigkeit aus und widersteht typischen thermischen Belastungen im industriellen Einsatz.
Offene Lager erzeugen geringere Reibungsverluste als Varianten mit berührenden Dichtlippen, wodurch höhere Drehzahlen möglich werden. Zudem erlaubt die offene Bauweise eine Schmierung über den zentralen Schmierkreislauf der Maschine. Im Gegenzug muss die Konstruktion externe Dichtungselemente wie Wellendichtringe vorsehen, um Partikel und Schmierstoffverlust abzuwehren.
Toleranzklasse P0 (auch als Normaltoleranz PN oder nach US-Norm als ABEC 1 bezeichnet) definiert die zulässigen Fertigungsabweichungen von Bohrung, Außendurchmesser und Rundlauf. Sie stellt den industriellen Standard dar und reicht für die überwiegende Mehrheit aller allgemeinen mechanischen Anwendungen mit Standard-Passungssitzen vollkommen aus.
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