NKE
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Das einreihige Rillenkugellager LJ1.1/4 von NKE Steyr bietet eine offene Bauform mit 31,75 mm Bohrung für vielseitige radiale Lagerungen im Maschinenbau.
Das einreihige Rillenkugellager LJ1.1/4 ist ein offenes Wälzlager nach zölligen Abmessungen. Mit einem Innendurchmesser von 31,75 mm, einem Außendurchmesser von 69,85 mm sowie einer Breite von 17,46 mm führt diese Ausführung Wellen in kompakten Konstruktionen. Die Fertigung aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 verleiht den Ringen und Wälzkörpern eine hohe Formstabilität. Durch die Konstruktion mit Stahlblechkäfig und normaler Radiallagerluft eignet sich das Lager für gleichmäßige Drehbewegungen im industriellen Dauereinsatz.
Dieses Lager nimmt vorrangig radiale Belastungen auf und führt rotierende Wellen bei Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad. Konstruktionen im allgemeinen Maschinenbau nutzen die Bauform zur Lagerung von zylindrischen Wellen bei kontinuierlichen Drehbewegungen.
Dank der tiefen Laufrillen im Innen- und Außenring nimmt das Bauteil neben Radialkräften auch axiale Kräfte in beiden Richtungen auf. Da der Außenring ohne Flansch oder Umfangsnut gefertigt ist, lässt sich das Lager einfach in glatte zylindrische Gehäusebohrungen einsetzen.
Die offene Ausführung kommt ohne integrierte Dichtscheiben aus, wodurch das Schmiermittel ungehindert zirkuliert und Reibungsverluste gering bleiben. Die Konstruktion erfordert eine externe Gehäuseabdichtung, um das Eindringen von Schmutzpartikeln zu verhindern und Schmierstoffverlust im Lagerbereich zu begrenzen.
Die Fertigung in der Toleranzklasse P0 (ABEC 1) definiert standardisierte Maß- und Rundlaufgenauigkeiten für gängige Passungssitze. Berücksichtigen Sie bei der Konstruktion die zölligen Nennmaße von 31,75 x 69,85 x 17,46 mm, um Verspannungen der Welle zu vermeiden.
Mit einem Innendurchmesser von 31,75 mm, einem Außendurchmesser von 69,85 mm sowie einer Breite von 17,46 mm entspricht diese Ausführung der zölligen Baureihe für Wellen mit 1 1/4 Zoll. Diese Maße ermöglichen den passgenauen Einbau in entsprechend dimensionierte Gehäuseaufnahmen.
Für den Betrieb ist ein Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad spezifiziert. Innerhalb dieser Grenzen behalten die Komponenten aus Wälzlagerstahl 100Cr6 sowie der Stahlblechkäfig ihre mechanische Festigkeit und Formstabilität. Das gewählte externe Schmiermittel muss auf diesen Einsatzbereich abgestimmt sein.
Die Ausführung mit normaler Radiallagerluft weist ein definiertes radiales Spiel zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen auf. Dies unterstützt einen leichten Lauf unter gewöhnlichen Betriebsbedingungen und normalen Passungswahlen, bei denen keine übermäßigen Temperaturdifferenzen zwischen Welle und Gehäuse auftreten.
Die offene Konstruktion ohne Dichtscheiben reduziert das Drehwiderstandsmoment auf ein Minimum und erlaubt die direkte Schmierung über ein zentrales Öl- oder Fettsystem. Sie kommt bevorzugt in geschlossenen Maschinenumgebungen zum Einsatz, in denen Gehäusedeckel oder externe Dichtringe den Schutz vor Fremdkörpern übernehmen.
Der Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper aus Wälzlagerstahl gleichmäßig auf dem Teilkreis und verhindert den direkten Kontakt der Kugeln untereinander. Durch sein geringes Eigengewicht und die offene Form begünstigt er die Schmierstoffverteilung im Wälzraum und bleibt thermisch bis +150 Grad formstabil.
Die Einstufung in Toleranzklasse P0 (äquivalent zu ABEC 1) definiert die grundlegenden Normaltoleranzen für Maß-, Form- und Laufgenauigkeit nach gängigen Industriestandards. Dies betrifft standardisierte Anschlussmaße für den Wellen- und Gehäusesitz in regulären Anwendungen ohne gesteigerte Präzisionsvorgaben.
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