NKE
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Das Rillenkugellager MJ3.1/4 von NKE Steyr bietet bewährte Laufeigenschaften für radiale und axiale Lasten mit den Maßen 82,55 x 190,5 x 39,68 mm.
Das einreihige Rillenkugellager MJ3.1/4 von NKE Steyr ist für kombinierte radiale und axiale Belastungen konstruiert. Durch die offene Bauweise ohne integrierte Dichtscheiben ermöglicht dieses Wälzlager eine flexible Schmierstoffwahl im Betrieb. Ringe und Wälzkörper bestehen aus durchgehärtetem Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6, was eine hohe Formstabilität unter Last unterstützt. Die Fertigung erfolgt in der Standard-Toleranzklasse P0 (ABEC 1), wodurch sich die Komponente passgenau in Baugruppen mit zöllig basierten Wellenmaßen einfügt.
Dieses Radialkugellager findet seinen Einsatz vor allem im klassischen Maschinen- und Getriebebau sowie in schweren Industrieantrieben. Da es sich um ein Lager mit den zölligen Abmessungen von 82,55 mm Bohrung und 190,5 mm Außendurchmesser handelt, dient es häufig als passgenaues Ersatzteil bei der Instandhaltung bestehender Anlagen. Die offene Konstruktion eignet sich für Ölbadschmierung oder zentrale Schmiersysteme, bei denen das Schmiermittel ungehindert zwischen die Wälzkörper gelangen kann.
Beim Rillenkugellager MJ3.1/4 liegt eine normale Radiallagerluft vor, die für übliche Betriebstemperaturen und standardmäßige Passungssitze ausgelegt ist. Weil das Wälzlager offen ausgeführt ist, benötigt die Lagerstelle eine wirksame externe Gehäuseabdichtung gegen Schmutz und Feuchtigkeit. Der verbaute Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper zuverlässig und erlaubt einen Temperatureinsatz von -20 bis +150 °C. Prüfen Sie vor dem Einbau, ob das gewählte Schmiermittel für diesen thermischen Bereich freigegeben ist.
Das Lager besitzt einen Innendurchmesser von 82,55 mm, einen Außendurchmesser von 190,5 mm sowie eine Breite von 39,68 mm. Diese Maße basieren auf einer zölligen Maßreihe und sind entscheidend für den passgenauen Sitz auf der Welle sowie im Gehäuse.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -20 und +150 °C. Der verbaute Stahlblechkäfig sowie der Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 behalten in diesem thermischen Fenster ihre Festigkeit. Bei der Auslegung müssen Sie berücksichtigen, dass auch das extern zugeführte Schmiermittel für die jeweilige Betriebstemperatur freigegeben ist.
Die offene Bauform ohne schleifende Dichtungen ermöglicht den ungehinderten Zugang von Schmierstoffen aus dem System, beispielsweise bei einer Ölumlaufschmierung oder im Getriebegehäuse. Zudem erzeugt ein offenes Lager kein Dichtungsreibmoment, was die Wärmeentwicklung bei höheren Drehzahlen gering hält. Eine externe Abdichtung des Gehäuses ist dabei erforderlich.
Die Toleranzklasse P0 entspricht der Einstufung ABEC 1 und beschreibt die Normaltoleranz für Wälzlager. Sie definiert Grenzwerte für Maß-, Form- und Laufgenauigkeit der Innen- und Außenringe. Für Standardanwendungen im allgemeinen Maschinenbau bietet diese Präzisionsklasse ein ausgewogenes Laufverhalten bei normalen Qualitätsanforderungen.
Die normale Lagerluft bietet im montierten Zustand das erforderliche Betriebsspiel zwischen Kugeln und Laufbahnen, wenn Standardpassungen verwendet werden. Sie trägt dazu bei, dass sich das Lager bei betriebsbedingter Erwärmung frei drehen kann, ohne sich zu verklemmen, und eignet sich für reguläre Betriebsbedingungen.
Sowohl die massiven Ringe als auch die Wälzkörper sind aus 100Cr6 gefertigt, einem Standard-Wälzlagerstahl mit hoher Verschleißfestigkeit. Zur Führung der Kugeln dient ein formstabiler Stahlblechkäfig, der mechanischen Beanspruchungen standhält und für eine gleichmäßige Lastverteilung innerhalb des einreihigen Lagers sorgt.
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