NKE
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Das einreihige Rillenkugellager 6220 -M-C3-SQ77 mit den Maßen 100x180x34 mm bietet Stromisolierung bis 1000 Volt am Außenring und erhöhte C3-Lagerluft.
Das Rillenkugellager 6220 -M-C3-SQ77 von NKE Steyr ist ein einreihiges Wälzlager für anspruchsvolle Industrieantriebe. Es zeichnet sich durch eine gezielte Stromisolierung der Außenring-Mantelfläche bis 1000 Volt aus, die vor schädlichem Stromdurchgang durch den Wälzkörpersatz schützen soll. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6, nimmt das offene Lager hohe Radiallasten sowie axiale Führungskräfte auf. Dank des massiven Messingkäfigs und der Toleranzklasse P0/PN eignet sich dieses Bauteil vor allem für dynamisch beanspruchte Großmaschinen und elektrische Antriebe.
Typische Einsatzbereiche für das Rillenkugellager 6220 -M-C3-SQ77 liegen in elektrisch angetriebenen Maschinen und Aggregaten, bei denen parasitäre Ströme die Laufbahnen beschädigen könnten. Die Beschichtung am zylindrischen Außenring hält Spannungen bis 1000 Volt ab. In Kombination mit dem offenen Design lässt sich das Lager über das Maschinengehäuse flexibel mit Schmierfett oder Schmieröl versorgen, angepasst an die jeweiligen Drehzahlen und thermischen Vorgaben.
Die Ausführung -M verweist auf einen massiven Messingkäfig, der die Wälzkörper führt und auch bei starken Vibrationen oder raschen Lastwechseln hohe Stabilität behält. Zusammen mit der leicht erhöhten Radiallagerluft C3 kompensiert das Lager thermische Ausdehnungen im Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad. Achten Sie bei der Konstruktion auf die genauen Hauptabmessungen mit 100 mm Bohrung, 180 mm Außendurchmesser und 34 mm Breite sowie eine saubere, beschädigungsfreie Gehäusepassung für die Isolierschicht.
Das Nachsetzzeichen SQ77 kennzeichnet eine stromisolierende Beschichtung auf den Außenflächen des Außenrings. Diese Schicht widersteht elektrischen Spannungen bis zu 1000 Volt. Sie trägt dazu bei, vagabundierende Ströme von den Wälzkörpern fernzuhalten, um Riffelbildung, Materialausbrüche oder vorzeitige Schmierstoffalterung zu vermeiden.
Dieses einreihige Rillenkugellager besitzt einen Innendurchmesser von 100 mm, einen Außendurchmesser von 180 mm und eine Baubreite von 34 mm. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und hat weder Flansch noch Ringnut. Prüfen Sie diese Anschlussmaße vor dem Einbau sorgfältig gegen die Zeichnungsvorgaben Ihrer Wellen- und Gehäusesitze.
Die Kennzeichnung C3 steht für eine größere radiale Lagerluft im Neuzustand gegenüber der Normalluft. Im Betrieb dehnt sich die Welle bei Erwärmung oft stärker aus als das Gehäuse. Die C3-Lagerluft trägt dazu bei, dass das Wälzlager auch bei thermischer Belastung bis +150 Grad ohne unzulässige Verspannung leichtgängig abrollen kann.
Da das offene Lager keine integrierten Dichtscheiben besitzt, gelangt das Schmiermittel direkt an die Laufbahnen und den Messingkäfig. Die Schmierung erfolgt über das Maschinengehäuse mit Schmierfett oder Schmieröl. Gleichzeitig müssen externe Dichtungen der Konstruktion das Lagerinnere vor Schmutz und Feuchtigkeit abschirmen.
Der zulässige Temperaturbereich für dieses Wälzlager liegt zwischen -20 und +150 Grad. Der Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6, der Messingkäfig und die stromisolierende Schicht sind auf diesen Bereich abgestimmt. Achten Sie darauf, dass der verwendete Schmierstoff ebenfalls für die auftretenden Betriebstemperaturen geeignet ist.
Die Toleranzklasse P0/PN entspricht der Normaltoleranz (ABEC 1) für Wälzlager. Sie bietet genormte Maß- und Rundlaufgenauigkeiten für den üblichen Maschinenbau. Diese Genauigkeitsstufe reicht für die meisten Industrieantriebe und Elektromotoren vollkommen aus, sofern keine extremen Hochpräzisionsanforderungen an die Spindelführung gestellt werden.
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