SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 10 | 7,08 € | 134,71 € |
| 20 | 14,18 € | 127,61 € |
Das SKF Rillenkugellager 61821 -2RS1 vereint schlanke Abmessungen von 105x130x13 mm mit beidseitiger Schleifdichtung für schmale Bauräume.
Das Rillenkugellager 61821 -2RS1 von SKF ist ein einreihiges Wälzlager der schmalen Baureihe 618. Mit einer Bohrung von 105 mm, einem Außendurchmesser von 130 mm und einer Breite von lediglich 13 mm bietet diese Bauform ein geringes Querschnittsprofil. Sie übertragen radiale Kräfte sowie leichte axiale Führungsbelastungen bei minimalem radialem Platzbedarf. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 entspricht das Lager der Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1) und verfügt über einen zylindrischen Außenring ohne Flansch.
Konstruktionen mit großen Wellendurchmessern und gleichzeitig begrenztem Gehäuseraum verlangen nach Lagern dieser schmalen Querschnittsreihe. Typische Einsatzfelder finden sich im allgemeinen Maschinenbau, in Handhabungsgeräten, leichten Drehvorrichtungen sowie in feinwerktechnischen Baugruppen. Durch den geringen Materialquerschnitt sparen Sie rotierende Masse und Bauraum ein. Das Lager eignet sich für Wellenlagerungen, bei denen das Führungslager trotz großem Wellenquerschnitt nicht unnötig auftragen darf.
Die beidseitig schleifende Dichtung (2RS1) schützt die Laufbahnen wirksam vor eindringenden Partikeln und Spritzwasser. Gleichzeitig verbleibt das Schmiermittel im Lagerinnenraum, was den betrieblichen Betreuungsaufwand reduziert. Ein Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper vibrationsarm und hält den Schmierstoffverteilungsraum offen. Ausgelegt für einen Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad und mit normaler Lagerluft ausgestattet, deckt diese Ausführung die Anforderungen konstanter Betriebstemperaturen ohne thermische Dehnungsspitzen ab.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 105 mm, einen Außendurchmesser von 130 mm sowie eine Breite von 13 mm auf. Durch dieses Verhältnis von großem Wellendurchmesser zu geringer Wandstärke zählt die Ausführung 61821 zur Gruppe der Dünnringlager. Der Außenring ist zylindrisch gefertigt und besitzt weder Flansch noch Ringnut.
Das Kürzel 2RS1 kennzeichnet beidseitig angebrachte schleifende Dichtlippen. Die Dichtlippen liegen mit definierter Vorspannung an der Anlauffläche des Innenrings an. Dadurch schützen sie das Innere vor Verunreinigungen und Feuchtigkeit, erzeugen im Betrieb jedoch geringfügig mehr Reibung als berührungsfreie Deckscheiben.
Zulässig ist ein Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad Celsius. Diese Grenzen werden primär durch den Werkstoff der schleifenden Dichtlippen sowie die interne Schmierstofffüllung bestimmt. Innerhalb dieses thermischen Fensters behalten Werkstoff und Dichtung ihre mechanischen Eigenschaften unverändert bei.
Der Stahlblechkäfig trennt die einzelnen Wälzkörper, verhindert deren gegenseitige Berührung und führt die Kugeln gleichmäßig in den Laufrillen. Diese Konstruktion baut sehr leicht, spart zusätzliches Eigengewicht und unterstützt eine stabile Führung der Kugeln auch bei schnellen Drehzahlwechseln.
Normale Lagerluft (auch als CN bezeichnet) passt für Anwendungen mit gewöhnlichen Passungsverhältnissen auf Welle und Gehäuse sowie ausgeglichener Betriebstemperatur. Weil dünnwandige Ringe empfindlich auf Aufweitungen reagieren, bleibt das Lagerspiel bei präzise gefertigten Lagersitzen im vorgesehenen Toleranzbereich, ohne dass unzulässige Verspannungen entstehen.
Sowohl die Laufringe als auch die Wälzkörper bestehen aus durchgehärtetem Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6. Dieser Werkstoff bietet hohe Verschleißfestigkeit gegen Ermüdung unter wechselnden Kontaktbelastungen. Das Lager besitzt keine stromisolierende Beschichtung und eignet sich für übliche mechanische Antriebe.
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