SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 15 | 3,26 € | 61,86 € |
| 30 | 6,52 € | 58,60 € |
Das Rillenkugellager 210 von SKF ist ein offenes, einreihiges Radialkugellager mit 50 mm Bohrung, 90 mm Außendurchmesser und Einfüllnuten am Außenring.
Beim Rillenkugellager 210 handelt es sich um ein offenes Wälzlager aus klassischem Wälzlagerstahl (100Cr6), das Radialkräfte in mechanischen Konstruktionen aufnimmt. Die Ausführung besitzt die Maße 50x90x20 mm und ist mit einem Stahlblechkäfig ausgestattet. Durch die Fertigung in der Normtoleranzklasse P0/PN (ABEC 1) eignet sich diese Bauform für standardisierte Industrieanwendungen und Werkstattreparaturen. Dank der offenen Bauweise lässt sich das Lager direkt in vorhandene Schmiersysteme integrieren.
Konstrukteure nutzen das einreihige Rillenkugellager 210 vorrangig in Lagerstellen mit hoher radialer Belastung und Gehäuseschmierung. Weil der Außenring über Einfüllnuten verfügt, nimmt das Lager mehr Wälzkörper auf als Ausführungen ohne Nut und bewältigt dadurch vornehmlich hohe Radialkräfte. Einfüllnuten begrenzen jedoch die Aufnahme axialer Kräfte. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +120 Grad und deckt gängige thermische Bedingungen im Maschinenbau ab.
Als offenes Wälzlager besitzt das Rillenkugellager 210 keine integrierten Dichtscheiben. Für den Betrieb erfordert die Lagerstelle deshalb eine externe Gehäuseabdichtung gegen Schmutz und Feuchtigkeit sowie eine passende Fett- oder Ölschmierung. Die normale Radiallagerluft bietet im Standard-Temperaturbereich ein ausgewogenes Betriebsspiel zwischen Innen- und Außenring. Vor dem Einbau sind die Anschlussmaße der Welle von 50 mm sowie der Gehäusebohrung von 90 mm zu prüfen.
Mit einem Innendurchmesser von 50 mm, einem Außendurchmesser von 90 mm und einer Breite von 20 mm entspricht das Lager den standardisierten Hauptabmessungen. Diese Geometrie ermöglicht den passgenauen Einbau auf entsprechenden Wellen und in Gehäusebohrungen im allgemeinen Maschinenbau sowie bei der Instandsetzung.
Einfüllnuten am Außenring erlauben das Einbringen einer größeren Anzahl von Kugeln zwischen die Laufbahnen. Dadurch steigt die radiale Tragfähigkeit des Lagers gegenüber Bauformen ohne Nuten. Allerdings sollten Lager mit Einfüllnuten nur geringen axialen Belastungen ausgesetzt werden, um Kantenläufer an den Aussparungen zu vermeiden.
Eine offene Bauart verzichtet auf Deck- oder Dichtscheiben und erlaubt die direkte Schmierung über den Ölkreislauf oder Gehäusefettraum einer Maschine. Konstruktionen mit externen Dichtungen profitieren von geringerer Reibung und einer einfachen Nachschmierung. Für staubige oder feuchte Umgebungen muss das Gehäuse jedoch separat abgedichtet werden.
Als normale Radiallagerluft ohne zusätzliches Suffix ist ein definiertes Standardspiel zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen festgelegt. Dieses Spiel gleicht betriebsbedingte Erwärmungen im Bereich von -20 bis +120 Grad sowie leichte Presssitze aus, sodass das Lager geräuscharm und ohne unzulässige Verspannung abrollt.
Ringe und Wälzkörper sind aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 gefertigt. Dieser Werkstoff zeichnet sich durch hohe Verschleißfestigkeit und Formstabilität unter Belastung aus. Der geführte Käfig besteht aus profiliertem Stahlblech, was eine gleichmäßige Führung der Kugeln bei moderatem Eigengewicht unterstützt.
Gefertigt nach Toleranzklasse P0 beziehungsweise PN, entspricht die Genauigkeit der Einstufung ABEC 1. Diese Normaltoleranz genügt den üblichen Anforderungen im allgemeinen Industrie- und Maschinenbau, wodurch sich das Bauteil maßhaltig in standardisierte Passungen einfügt.
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