6022 -M-C3 Rillenkugellager von NKE
6022 -M-C3 Rillenkugellager von NKE

NKE

Rillenkugellager NKE 6022 -M-C3

Technische Daten
 
Innendurchmesser
110 mm
Außendurchmesser
170 mm
Breite
28 mm
Material
Standard-Wälzlagerstahl
Kugelreihen
einreihiges Lager
Dichtung
keine, offenes Lager
Käfig
Messingkäfig
Lagerluft
leicht erhöhte Radiallagerluft
Toleranzklasse
Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1
Stromisolierung
keine
Bohrung
zylindrische Bohrung
Außenring
ohne Flansch/Nut
Material der Wälzkörper
Standard-Wälzlagerstahl
Temperaturbereich
-20 bis +150 °C
Gewicht
1,97 kg
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Rillenkugellager NKE 6022 -M-C3
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Rillenkugellager NKE 6022 -M-C3

Das Rillenkugellager 6022 -M-C3 von NKE Steyr bietet mit 110x170x28 mm, Messingkäfig und C3-Lagerluft hohe thermische Stabilität.

Das einreihige Rillenkugellager 6022 -M-C3 von NKE Steyr nimmt vorwiegend radiale Belastungen sowie moderate Axialkräfte auf. Durch die Fertigung aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 zeichnet sich das Bauteil durch eine hohe Formstabilität im industriellen Dauerbetrieb aus. Als offenes Lager konzipiert, erlaubt diese Ausführung eine direkte Schmierung über das umgebende Maschinensystem. Anwender erhalten ein präzises Maschinenelement mit der genormten Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1 für anspruchsvolle Lagerungsanordnungen.

Wofür eignet sich das Rillenkugellager 6022 -M-C3?

Dieses Radialkugellager eignet sich für anspruchsvolle Industrieanwendungen mit kontinuierlicher Beanspruchung und erhöhter Wärmeentwicklung. Konstruktionen mit einem Wellendurchmesser von 110 mm nutzen die genormte Bauform mit 28 mm Breite bei 170 mm Außendurchmesser. Der integrierte Messingkäfig führt die Wälzkörper vibrationsarm und widersteht starken Beschleunigungen sowie hohen Fliehkräften. Dadurch ist die Lagerung für mechanisch stark geforderte Systeme ausgelegt, bei denen offene Schmierkreisläufe mit Schmieröl oder Schmierfett arbeiten.

Welche Vorteile bieten der Messingkäfig und die C3-Lagerluft?

Die Kennzeichnung C3 weist eine leicht erhöhte Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung auf. Dieses vergrößerte Betriebsspiel gleicht betriebsbedingte Wärmeausdehnungen von Welle und Gehäuse aus, sodass unerwünschte Verspannungen im Lager wirksam vermieden werden. In Kombination mit dem massiven Messingkäfig ist die Konstruktion für einen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad ausgelegt. Konstrukteure wählen diese Lagervariante gezielt, wenn enge Passungen oder merkliche Temperaturdifferenzen zwischen Innen- und Außenring auftreten.

Welche Abmessungen hat das Rillenkugellager 6022 -M-C3?

Das Lager verfügt über einen Innendurchmesser von 110 mm für den Wellensitz, einen Außendurchmesser von 170 mm sowie eine Baubreite von 28 mm. Der zylindrische Außenring besitzt weder Flansch noch Ringnut, wodurch sich das Bauteil bündig in zylindrische Gehäusebohrungen einpassen lässt.

Was bedeutet das Nachsetzzeichen C3 bei diesem Lager?

Das Kürzel C3 beschreibt eine radial vergrößerte Lagerluft im Vergleich zur Normalausführung. Dieser zusätzliche Spielraum zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen wirkt einem Klemmen der Kugeln entgegen, wenn sich Welle und Lagerringe durch Reibung oder Umgebungswärme im laufenden Betrieb erwärmen und ausdehnen.

Welche Eigenschaften bringt der Messingkäfig mit?

Der durch das Kurzzeichen M gekennzeichnete Messingkäfig zeichnet sich durch hohe mechanische Festigkeit und gute Notlaufeigenschaften aus. Er führt die Kugeln auch bei wechselnden Drehzahlen präzise. Zudem zeigt Messing ein günstiges Reibungsverhalten gegenüber den Wälzkörpern aus Wälzlagerstahl.

Welcher Temperaturbereich ist für das 6022 -M-C3 zulässig?

Das Kugellager ist für Betriebstemperaturen zwischen -20 und +150 Grad ausgelegt. Die Kombination aus Wälzlagerstahl 100Cr6, dem metallischen Messingkäfig und dem Verzicht auf temperaturempfindliche Dichtungen ermöglicht den Einsatz bei thermisch anspruchsvollen Betriebsbedingungen.

Wie wird das offene Rillenkugellager geschmiert?

Da dieses Lager keine integrierten Deck- oder Dichtscheiben besitzt, gelangt das Schmiermittel direkt an die Laufbahnen. Die Schmierung erfolgt über das Gehäusesystem der Maschine, wahlweise mittels Schmierfett oder über einen kontinuierlichen Ölkreislauf, der gleichzeitig Schmutzpartikel aus der Kontaktzone abführen kann.

Welche Toleranzklasse weist das Lager auf?

Das Lager entspricht der Standard-Toleranzklasse P0 (auch als Normaltoleranz PN oder ABEC 1 bezeichnet). Diese Fertigungsgenauigkeit deckt die Anforderungen gängiger Industrieanwendungen im Maschinenbau ab und unterstützt einen präzisen Sitz auf entsprechend bearbeiteten Wellen und Gehäusen.

NKE AUSTRIA GmbH
Im Stadtgut C4, 4407 Steyr, Austria
office@nke.at, https://industry.fersa.com/de/imprint

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