SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 5,84 € | 111,07 € |
| 20 | 11,69 € | 105,22 € |
Das SKF Rillenkugellager 6408 N ist ein offenes, einreihiges Wälzlager mit 40 mm Bohrung und integrierter Ringnut zur einfachen axialen Fixierung.
Das Rillenkugellager 6408 N von SKF gehört zur schweren Baureihe 64 und nimmt Radiallasten sowie mäßige Axialkräfte in beiden Richtungen auf. Die offene Bauweise erlaubt den Einsatz in öl- oder fettgeschmierten Gehäusen, in denen der Schmierstoff direkt an die Laufbahnen gelangt. Dank der Fertigung aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 und der normalen Radiallagerluft deckt dieses Wälzlager ein breites Spektrum allgemeiner Industrieanwendungen ab.
Die Ausführung eignet sich für Wellen mit 40 mm Durchmesser, bei denen erhöhte Radialbelastungen bei definiertem Bauraum aufgenommen werden müssen. Durch den zulässigen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad eignet sich das Lager für geschlossene Baugruppen mit betriebsbedingter Erwärmung. Da keine Dichtscheiben verbaut sind, läuft das Bauteil reibungsarm und führt Wärme rasch an die Umgebung oder das Schmiermittel ab.
Das Kennzeichen N verweist auf eine umlaufende Nut im Außenring. In diese Ringnut lässt sich ein passender Sprengring einsetzen, der das Lager axial im Gehäuse sichert. Diese Konstruktion spart axialen Bauraum ein, da herkömmliche Gehäuseschultern oder zusätzliche Deckel entfallen können. Beim Einbau ist auf die Ausrichtung der Nut zur Gehäusenut zu achten. Die Fertigung nach Toleranzklasse P0 (ABEC 1) unterstützt den normgerechten Sitz auf Wellen und in Bohrungen.
Eine umlaufende Ringnut im Außenring kennzeichnet die Variante N. Diese Nut dient zur Aufnahme eines Sprengrings und ermöglicht eine platzsparende axiale Fixierung im Gehäuse. Aufwendige Sicherungselemente wie Gehäuseschultern oder separate Sicherungsdeckel können dadurch entfallen.
Mit 40 mm Innendurchmesser, 110 mm Außendurchmesser und 27 mm Breite entspricht das Lager den genormten Hauptabmessungen der Baureihe 64. Diese zeichnet sich durch einen verhältnismäßig großen Außendurchmesser im Verhältnis zur Bohrung aus, was eine massive Ausführung ermöglicht.
Da das Lager ohne integrierte Dichtscheiben geliefert wird, benötigt es Schmierstoff aus der umgebenden Baugruppe. Sie können es in ölgeschmierten Gehäusen betreiben oder bei der Montage mit einem geeigneten Wälzlagerfett versehen. Gleichzeitig müssen externe Gehäusedichtungen das Eindringen von Schmutz und Feuchtigkeit verhindern.
Normale Radiallagerluft (Kennzeichnung CN, oft nicht separat aufgeführt) beschreibt das standardmäßige radiale Spiel zwischen den Kugeln und den Laufbahnen im unmontierten Zustand. Diese Ausführung ist für übliche Passungen auf Wellen und in Gehäusen ausgelegt, bei denen keine extremen Temperaturdifferenzen auftreten.
Im Inneren führt ein Stahlblechkäfig die Wälzkörper auf gleichmäßigem Abstand zueinander. Stahlblechkäfige sind standardmäßig für breite Temperaturbereiche von -20 bis +150 Grad geeignet. Sie zeichnen sich durch geringes Gewicht und Unempfindlichkeit gegenüber gängigen mineralischen Schmierstoffen aus.
Das Lager entspricht der Toleranzklasse P0 bzw. PN, was der internationalen Norm ABEC 1 entspricht. Dies ist der bewährte Standard für Industrie-Wälzlager. Er definiert die zulässigen Maß- und Rundlaufabweichungen für einen zuverlässigen Sitz in Gehäusen und auf Wellen.
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