SKF
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Das Rillenkugellager RLS9 von SKF bietet zöllige Abmessungen (28,575 x 63,5 x 15,875 mm) in einreihiger Standard-Stahlausführung.
Das einreihige Rillenkugellager RLS9 von SKF ist ein Wälzlager für zöllige Wellendurchmesser. Mit einer Bohrung von 28,575 mm, einem Außendurchmesser von 63,5 mm und einer Breite von 15,875 mm entspricht es imperialen Baumaßen. Gefertigt aus Wälzlagerstahl 100Cr6 nimmt dieses Lager radiale Kräfte auf und führt Wellen auch bei beidseitig wirkenden Axialbelastungen.
Das Rillenkugellager RLS9 ist für Konstruktionen konzipiert, die auf imperiale Abmessungen ausgelegt sind. Da es sich um ein offenes Lager ohne Dichtscheiben handelt, gelangt Schmierstoff direkt an die Laufbahnen, etwa über Öl- oder Fettschmierung. Ein integrierter Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper mit gleichmäßigem Abstand und ist für einen Betriebstemperaturbereich von -20 bis +120 Grad Celsius ausgelegt.
Die offene Bauform erfordert eine geschützte Einbauumgebung oder externe Gehäusedichtungen, um das Eindringen von Schmutzpartikeln und Feuchtigkeit zu vermeiden. Das Lager wird mit normaler Radiallagerluft gefertigt und eignet sich für reguläre Einbaubedingungen mit gängigen Passungen. Durch die Toleranzklasse P0/PN (entspricht ABEC 1) und die zylindrische Außenringgeometrie ohne Flansch oder Nut lässt sich das Bauteil passgenau montieren.
Das Lager verfügt über zöllige Abmessungen: Die Bohrung beträgt 28,575 mm (entspricht 1 1/8 Zoll), der Außendurchmesser misst 63,5 mm (2 1/2 Zoll) und die Breite liegt bei 15,875 mm (5/8 Zoll). Diese Dimensionen sind vor allem bei zöllig konstruierten Wellen und Gehäusen üblich.
Als offenes Wälzlager besitzt diese Ausführung keine integrierten Dicht- oder Deckscheiben. Das ermöglicht eine direkte Schmierung über das Gehäusesystem, etwa im Ölbad oder durch Umlaufschmierung. Gleichzeitig minimiert der Verzicht auf schleifende Dichtungen den Reibungswiderstand während des Betriebs.
Die normale Lagerluft bezeichnet das werkseitig vorgesehene radiale Spiel zwischen den Kugeln und den Laufbahnen im lastfreien Zustand. Sie bietet bei üblichen Passungen und normalen Betriebstemperaturen ausreichend Spielraum, damit die Wälzkörper weder klemmen noch übermäßig verspannen.
Sowohl die Ringe als auch die Wälzkörper bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6). Dieser gehärtete Werkstoff weist eine hohe Ermüdungsfestigkeit und Druckbelastbarkeit auf. Zur Führung der Kugeln dient ein Käfig aus Stahlblech.
Das Bauteil ist für Betriebstemperaturen von -20 bis +120 Grad Celsius spezifiziert. Innerhalb dieses thermischen Bereichs behält der Wälzlagerstahl seine Maßstabilität, und der Stahlblechkäfig arbeitet dauerhaft mit gängigen Schmierfetten oder Industrieölen.
Das Lager ist in der Normaltoleranz P0 beziehungsweise PN gefertigt, was im US-Standard der Klasse ABEC 1 entspricht. Diese Toleranzklasse deckt die Anforderungen des allgemeinen Maschinenbaus ab und ist für einen maßhaltigen Sitz auf der Welle ausgelegt.
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