SKF
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Das Rillenkugellager 6209 -2Z/C5 von SKF ist mit 45x85x19 mm Maßen, beidseitigen Deckscheiben und C5-Lagerluft für Anwendungen mit Temperaturdifferenzen ausgelegt.
Dieses einreihige Rillenkugellager 6209 -2Z/C5 von SKF nimmt primär radiale Kräfte sowie axiale Lasten in beiden Richtungen auf. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 entspricht das Bauteil der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1. Mit einer Bohrung von 45 mm, einem Außendurchmesser von 85 mm und einer Breite von 19 mm passt das Kugellager in genormte Gehäusesitze ohne Ringnut. Beidseitige Blechdeckscheiben schützen das Innere vor groben Schmutzpartikeln, während der integrierte Stahlblechkäfig die Wälzkörper führt.
Ein Einsatz bietet sich vor allem dort an, wo während des Betriebs deutliche Temperaturunterschiede zwischen Innenring und Außenring auftreten. Durch thermische Einflüsse dehnt sich der Innenring stärker aus, was bei Lagern mit Normalluft zu Verspannungen führen kann. Ausführungen mit C5-Luft eignen sich für Einbaustellen mit ausgeprägter Wärmeentwicklung an der Welle. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +120 Grad Celsius. Die berührungslosen Deckscheiben ermöglichen reibungsarme Drehzahlen, da sie ohne Schleifkontakt am Innenring abschließen.
Die Kennzeichnung C5 steht für eine sehr stark vergrößerte Radiallagerluft, die deutlich über der Normalluft sowie den Klassen C3 und C4 liegt. Dieses radiale Spiel dient als konstruktiver Ausgleichspuffer für thermische Dehnungen oder feste Passungen auf Welle und Gehäuse. Konstruktionen im warmen Zustand erhalten dadurch ein ausreichendes Betriebsspiel. Für Baugruppen mit wechselnden Drehmomenten oder Stoßbelastungen im normalen Temperaturbereich empfiehlt sich hingegen eine engere Lagerluftklasse, um übermäßige Schwingungen zu vermeiden.
Mit einer Bohrung von 45 mm, einem Außendurchmesser von 85 mm sowie einer Breite von 19 mm entspricht das Lager den genormten Hauptabmessungen. Es handelt sich um ein einreihiges Radialkugellager ohne Flansch oder Nut am Außenring, wodurch ein bündiger Einbau in zylindrische Gehäusebohrungen möglich ist.
Beidseitig angebrachte Deckscheiben aus profiliertem Stahlblech werden durch das Kürzel -2Z gekennzeichnet. Diese berührungslosen Spaltdichtungen halten groben Schmutz vom Laufbahnsystem fern und unterstützen den Schmierstofferhalt im Lager. Da kein Schleifkontakt zum Innenring besteht, entsteht keine nennenswerte Reibung, was für höhere Drehzahlen vorteilhaft ist.
Ein sehr stark vergrößertes internes Radialspiel vor dem Einbau zeichnet die Lagerluft C5 aus. Sie fällt deutlich größer aus als die Standardlagerluft sowie die Klassen C3 und C4. Diese Ausführung wirkt einem Klemmen der Wälzkörper entgegen, wenn starke Temperaturgefälle zwischen Welle und Gehäuse auftreten oder feste Passungen das Lagerspiel verengen.
Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 bildet den Werkstoff für die massiven Ringe sowie die Wälzkörper. Dieser durchgehärtete Chromstahl bietet Verschleißfestigkeit und Beständigkeit unter zyklischer Belastung. Der integrierte Stahlblechkäfig hält die Kugeln gleichmäßig auf Abstand und ist für den Betriebstemperaturbereich des Lagers ausgelegt.
Zwischen -20 und +120 Grad Celsius liegt der zulässige Einsatzbereich dieses Lagers. Innerhalb dieser Grenzen behalten die Stahlkomponenten ihre geforderte Formstabilität. Bei Anwendungen nahe der oberen Temperaturgrenze muss das verwendete Schmiermittel thermisch für diese Bedingungen geeignet sein, um den Schmierfilm tragfähig zu halten.
Gemäß der Normaltoleranz P0 (auch bezeichnet als PN oder nach US-Klassifizierung als ABEC 1) ist das Lager gefertigt. Diese Toleranzklasse deckt die üblichen Genauigkeitsanforderungen des Maschinen- und Anlagenbaus ab und definiert die zulässigen Abweichungen für Innenring, Außenring sowie Lagerbreite.
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