FAG
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Das stromisolierte Rillenkugellager 6322 -J20AA-C3 von FAG schützt mit C3-Lagerluft und 110x240x50 mm Baumaß vor schädlichem Stromdurchgang.
Das Rillenkugellager 6322 -J20AA-C3 von FAG ist ein einreihiges Wälzlager für anspruchsvolle Industrieantriebe. Mit den Hauptabmessungen von 110 mm Bohrung, 240 mm Außendurchmesser und 50 mm Breite nimmt diese Ausführung vorwiegend radiale sowie moderate axiale Kräfte auf. Durch die spezielle Beschichtung der Außenringflächen ist das Lager für elektrische Durchschlagspannungen bis zu 3000 Volt ausgelegt. Aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 gefertigt, arbeitet das offene Lager in einem Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad.
Typische Einsatzgebiete für das stromisolierte Lager liegen in elektrischen Maschinen, Generatoren und umrichtergesteuerten Antrieben. Wenn elektrische Ströme über die Wellenlagerung fließen, können Funkenentladungen die Laufbahnen beschädigen und zu Riffelbildung führen. Die isolierende Schicht auf dem Außenring unterbricht diesen Stromfluss gezielt. Konstrukteure und Instandhalter wählen diese Bauform daher vor allem für Motoren, bei denen parasitäre Lagerströme verhindert werden sollen, um ungeplante Stillstandzeiten zu vermeiden.
Die Ausführung mit leicht erhöhter Radiallagerluft C3 kompensiert thermische Ausdehnungen im Betrieb, die bei höheren Betriebstemperaturen zwischen Welle und Gehäuse auftreten können. Da es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtscheiben handelt, erfordert der Einbau ein geeignetes Schmierkonzept mit Fett oder Öl sowie eine bauseitige Abdichtung des Gehäuses. Der Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper bei Toleranzklasse P0 bzw. ABEC 1 und unterstützt einen ruhigen Lauf.
Dieses einreihige Rillenkugellager besitzt eine Stromisolierung an den Außenflächen des Außenrings, die für Durchschlagspannungen bis 3000 Volt ausgelegt ist. Mit Abmessungen von 110x240x50 mm, leicht erhöhter Lagerluft C3 und einem Stahlblechkäfig ist es auf thermische Dehnungen sowie den Schutz vor Lagerschäden durch Stromdurchgang ausgelegt.
In modernen Elektromotoren mit Frequenzumrichtern entstehen oft hochfrequente Spannungen auf der Welle. Ohne Isolierung fließt Strom über die Wälzkörper, was zu Funkenerosion, Schmiermittelverbrennung und Riffelbildung führt. Die isolierende Schicht auf dem Außenring unterbricht diesen Stromkreis und schützt das Lager vor vorzeitigem Verschleiß.
Das Zeichen C3 kennzeichnet eine leicht erhöhte Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung. Dieser zusätzliche Spielraum zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen gleicht thermische Längenausdehnungen von Welle und Innenring im Betrieb aus. So bleibt das Lager auch bei Betriebstemperaturen von bis zu +150 Grad leichtgängig.
Als offenes Wälzlager besitzt diese Ausführung keine werkseitigen Dichtscheiben und ist ab Werk nicht mit einer Fettfüllung versehen. Der Betrieb erfordert eine Schmierung über das Gehäuse mit passendem Schmierfett oder Schmieröl sowie externe Dichtungen, um Schmutz und Feuchtigkeit fernzuhalten.
Das Modell besitzt einen Innendurchmesser von 110 mm, einen Außendurchmesser von 240 mm sowie eine Breite von 50 mm. Die Fertigung erfolgt in der Toleranzklasse P0 bzw. PN (entsprechend ABEC 1). Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und besitzt weder Flansch noch Ringnut.
Das Lager aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 mit Stahlblechkäfig ist für einen Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad ausgelegt. Achten Sie bei der Auslegung darauf, dass das verwendete Schmiermittel und die externe Gehäuseabdichtung ebenfalls für die vorherrschenden Betriebstemperaturen geeignet sind.
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