SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 20 | 12,32 € | 110,88 € |
Das Rillenkugellager 6316 -Z/C3 von SKF bietet mit 80 mm Bohrung, Blechdeckscheibe und vergrößerter Lagerluft einen stabilen Lauf bei thermischer Beanspruchung.
Das Rillenkugellager 6316 -Z/C3 ist ein einreihiges Wälzlager zur Aufnahme hoher radialer sowie moderater axialer Kräfte. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 verfügt das Lager über die Hauptabmessungen 80 x 170 x 39 mm. Die Ausführung mit der Kennzeichnung -Z besitzt eine einseitig angebrachte Deckscheibe aus Stahlblech, während die andere Seite offen bleibt. Durch die Toleranzklasse P0 (ABEC 1) eignet sich die Konstruktion für vielseitige Industrieantriebe.
Konstrukteure und Instandhalter nutzen diese Lagerung vor allem in stationären Maschinenantrieben, rotierenden Wellenlagerungen sowie Getriebeanwendungen. Da das Lager einseitig offen ausgeführt ist, lässt es sich gezielt über das Maschinengehäuse mit Schmierstoff versorgen. Gleichzeitig schirmt die gegenüberliegende Blechscheibe vor groben Partikeln ab. Dank der Auslegung für einen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad arbeitet das Bauteil auch in wärmeintensiven Umgebungen zuverlässig.
Die Radiallagerluft C3 ist größer bemessen als bei der Standardausführung. Sie gleicht thermische Längenausdehnungen von Welle und Gehäuse sowie die Passungsverengung bei festen Lagersitzen aus, ohne dass das Lager verspannt. Ein Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper bei mittleren bis hohen Drehzahlen. Bei der Auswahl sollten Sie prüfen, ob die einseitige berührungsfreie Abdeckung für den Grad der Umgebungsverschmutzung ausreicht oder eine beidseitige Dichtung nötig ist.
Das Bauteil besitzt einen Innendurchmesser von 80 mm, einen Außendurchmesser von 170 mm und eine Breite von 39 mm. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und besitzt weder Flansch noch Nut. Die Fertigung erfolgt in der normalen Toleranzklasse P0 beziehungsweise ABEC 1.
Das Kurzzeichen Z steht für eine einseitige Abdeckung durch eine berührungsfreie Deckscheibe aus Stahlblech. Diese Scheibe schirmt das Lagerinnere vor Schmutzeintrag ab, erzeugt jedoch im Gegensatz zu schleifenden Gummidichtungen keine zusätzliche Reibung. Die Rückseite des Lagers bleibt dabei für Schmierstoffzugänge offen.
Die Kennzeichnung C3 weist auf eine gegenüber dem Normalwert leicht erhöhte Radiallagerluft hin. Dieser zusätzliche Spielraum zwischen Kugeln und Laufbahnen verhindert ein Klemmen der Wälzkörper, falls Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring auftreten oder feste Passungen auf Welle und Gehäuse das Radialspiel verringern.
Der zulässige Betriebsbereich für diese Lagerausführung erstreckt sich von -20 bis +150 Grad Celsius. Die formstabilen Komponenten aus Standard-Wälzlagerstahl und der unempfindliche Stahlblechkäfig ermöglichen den Einsatz sowohl in kalten Umgebungen als auch bei erhöhten Betriebstemperaturen.
Als einreihiges Radialkugellager nimmt die Bauform primär Kräfte auf, die senkrecht zur Welle wirken. Durch die tiefen Laufrillen im Innen- und Außenring überträgt das Lager zusätzlich axiale Kräfte in beiden Richtungen, sofern diese gemeinsam mit den Radiallasten auftreten.
In dieser Ausführung führt ein Käfig aus Stahlblech die Wälzkörper auf gleichmäßigem Abstand. Stahlblechkäfige zeichnen sich durch geringes Gewicht, gute Schmierstoffdurchlässigkeit und hohe Festigkeit bei Schwingungen oder Temperaturwechseln aus.
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