SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 20 | 15,64 € | 140,74 € |
Das einreihige Rillenkugellager 312 /C3 von SKF bietet mit 60x130x31 mm, Einfüllnuten und vergrößerter C3-Lagerluft hohe Belastbarkeit bei thermischer Beanspruchung.
Das Rillenkugellager 312 /C3 von SKF ist ein einreihiges Radialkugellager aus 100Cr6-Wälzlagerstahl für anspruchsvolle Drehbewegungen. Mit einem Innendurchmesser von 60 mm, einem Außendurchmesser von 130 mm und einer Breite von 31 mm eignet sich dieses Bauteil für kräftige Wellenlagerungen im Maschinenbau. Die Ausführung als offenes Wälzlager ermöglicht eine direkte Schmierung über den Gehäuseraum. Durch die Fertigung in der Toleranzklasse P0 beziehungsweise ABEC 1 lässt sich das Bauteil maßhaltig in bestehende Konstruktionen integrieren.
Dieses Wälzlager nimmt vorrangig hohe Radialkräfte auf, wie sie bei schwereren industriellen Wellenlagerungen auftreten. Die bauliche Besonderheit liegt in den Einfüllnuten am Außenring, welche die Aufnahme einer größeren Kugelanzahl ermöglichen und damit die radiale Tragfähigkeit unterstützen. Diese Bauform kommt zum Tragen, wenn herkömmliche Rillenkugellager an Belastungsgrenzen stoßen und überwiegend radiale Lasten anliegen. Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper zuverlässig im Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad.
Die Kennzeichnung C3 weist auf eine gegenüber der Normalausführung leicht vergrößerte Radiallagerluft hin. Dieser zusätzliche Spielraum zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen gleicht betriebsbedingte Wärmeausdehnungen aus, die bei höheren Drehzahlen oder Temperaturunterschieden zwischen Innen- und Außenring entstehen. Bei festen Passungen auf der Welle senkt die C3-Luft das Risiko eines Klemmens der Kugeln nach der Montage. Da das Bauteil über keine eigenen Dichtscheiben verfügt, erfolgt die Abstimmung von Schmierstoffversorgung und Dichtwirkung über die Gehäusekonstruktion.
Dieses Modell besitzt eine Bohrung von 60 mm, einen Außendurchmesser von 130 mm und eine Baubreite von 31 mm. Durch diese festgelegten Maße lässt sich das Bauteil sowohl in Neukonstruktionen einplanen als auch bei Reparaturen passgenau als Ersatzlager einbauen.
Das Nachsetzzeichen C3 bezeichnet eine radial vergrößerte Lagerluft im Vergleich zur Standardluftgruppe. Dieser zusätzliche Bewegungsspielraum dient dazu, thermische Dehnungen bei Temperaturgradienten zwischen Innen- und Außenring aufzufangen oder enge Passungen auszugleichen. Einem Verkanten oder vorzeitigen Heißlaufen der Wälzkörper wird damit gezielt entgegengewirkt.
Einfüllnuten ermöglichen das Einbringen von zusätzlichen Wälzkörpern in das Lagerinnere. Durch die höhere Kugelanzahl steigt die radiale Belastbarkeit der Lagerung. Da die Nuten den Bord unterbrechen, sinkt im Gegenzug die axiale Belastbarkeit, weshalb dieses Lager vorrangig für reine Radiallasten ausgelegt ist.
Als offenes Wälzlager besitzt diese Ausführung keine integrierten Dichtscheiben und keine werkseitige Fettfüllung. Die Schmierung erfolgt über das umgebende Gehäuse, beispielsweise mit einer Fettfüllung oder über Ölumlauf. Eine externe Gehäusedichtung schützt das Lager vor Schmutzeintrag und Austritt des Schmiermediums.
Das Lager ist mit Stahlblechkäfig und Ringen aus Wälzlagerstahl für Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad ausgelegt. In diesem thermischen Rahmen bleibt der Wälzlagerstahl formstabil. Für einen sicheren Dauerbetrieb muss auch der eingesetzte Gehäuseschmierstoff für die jeweiligen Betriebstemperaturen geeignet sein.
Die Laufringe und Wälzkörper bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6. Dieser Werkstoff bietet eine hohe Härte und Verschleißfestigkeit gegenüber zyklischen Wälzbeanspruchungen. Der geführte Käfig besteht aus Stahlblech, trennt die Kugeln und widersteht üblichen dynamischen Belastungen.
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