SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 25 | 2,49 € | 47,31 € |
| 35 | 4,99 € | 44,81 € |
Das Rillenkugellager 6211 NR/C3 von SKF kombiniert 55 mm Bohrung mit Ringnut und Sprengring zur einfachen axialen Fixierung.
Dieses einreihige Rillenkugellager 6211 NR/C3 von SKF ist für Konstruktionen konzipiert, bei denen radiale Belastungen und axiale Bauraumbegrenzungen zusammentreffen. Gefertigt aus klassischem Wälzlagerstahl 100Cr6, entspricht das Wälzlager den Vorgaben der Toleranzklasse P0 beziehungsweise ABEC 1. Als offene Bauform ohne schleifende Dichtelemente ermöglicht die Ausführung einen direkten Schmierstoffzutritt über das Gehäusesystem bei minimalem Drehwiderstand.
Die Lagereinheit nimmt vorwiegend Radialkräfte sowie Axialkräfte in beiden Richtungen auf. Durch den werkseitig montierten Sprengring in der Ringnut des Außenrings lässt sich das Lager unmittelbar an der Gehäusebohrung positionieren. Konstruktiv entfallen dadurch separate Gehäuseschultern oder zusätzliche Halteelemente, was Bauraum schont und den Bearbeitungsaufwand an den Gehäusen verringert. Die Ausführung wird bei durchgehenden Bohrungen genutzt, um Bauteile kompakt axial zu arretieren.
Die Ausführung NR mit Ringnut und Sprengring fixiert die äußere Lagereinheit formschlüssig in axialer Richtung. Die vergrößerte Lagerluft der Klasse C3 dient dazu, temperaturbedingte Ausdehnungen von Welle und Innenring im Dauerbetrieb aufzufangen. Zudem gleicht die C3-Lagerluft Passungsübermaße bei festen Lagersitzen aus, ohne dass es zu Verspannungen der Wälzkörper kommt. Für den Einsatzbereich von -20 bis +150 Grad führt der integrierte Stahlblechkäfig die Kugeln aus Standard-Wälzlagerstahl gleichmäßig und stabil im Laufkreis.
Das Lager besitzt eine Bohrung von 55 mm, einen Außendurchmesser von 100 mm sowie eine Breite von 21 mm. Diese standardisierten Hauptabmessungen ermöglichen den Austausch in genormten Gehäusepassungen mit entsprechender Nutaufnahme.
Das Kürzel NR kennzeichnet eine Ringnut im Außenring zusammen mit dem bereits eingesetzten Sprengring. Dieser Ring dient als Anschlag zur axialen Sicherung des Lagers im Gehäuse und vereinfacht die konstruktive Gestaltung des Gehäuses.
C3 bezeichnet eine leicht erhöhte radiale Lagerluft gegenüber der Standardausführung. Sie sorgt für ausreichenden Freilauf der Wälzkörper, wenn Presspassungen am Innen- oder Außenring anliegen oder Temperaturunterschiede zwischen Welle und Gehäuse auftreten.
Offene Wälzlager besitzen keine eigenen Deck- oder Dichtscheiben und enthalten ab Werk keine Fettfüllung. Sie binden sich an den Schmierkreislauf der Maschine an oder benötigen eine externe Gehäuseabdichtung mit passender Schmierstoffzufuhr.
Mit seinem Stahlblechkäfig und den Bauteilen aus Wälzlagerstahl deckt die Lagereinheit einen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad ab. Damit eignet sich das Bauteil für entsprechende thermische Bedingungen in Industrieanwendungen.
Das Bauteil erfüllt die Anforderungen der Toleranzklasse P0 beziehungsweise ABEC 1. Dieser Fertigungsstandard entspricht der üblichen Normaltoleranz für Industrieanwendungen und sichert definierte Rundlaufeigenschaften auf Wellen und in Bohrungen.
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