NACHI
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Kompaktes Rillenkugellager 6911 -2NSL von NACHI mit den Maßen 55x80x13 mm und beidseitig schleifender Dichtung für schmale Einbauräume.
Das einreihige Rillenkugellager 6911 -2NSL zeichnet sich durch seinen schmalen Querschnitt bei einem Wellendurchmesser von 55 mm aus. Wälzkörper und Lagerringe bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6, der eine hohe mechanische Belastbarkeit aufweist. Der verbaute Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper gleichmäßig bei geringem Eigengewicht. Für Konstruktionen mit begrenztem radialem Bauraum deckt diese Ausführung von NACHI standardisierte Einbausituationen ab.
Dieses Radialkugellager dient der Aufnahme von vorwiegend radialen Kräften bei gleichzeitig geringem radialem Bauraumbedarf. Der schmale Ringquerschnitt eignet sich für kompakte Wellenlagerungen, wenn ein Wellendurchmesser von 55 mm bei maximal 80 mm Außendurchmesser gelagert werden soll. Die integrierte schleifende Dichtung dient dem Schutz des Lagerinneren vor eindringenden Partikeln und Feuchtigkeit, wodurch das Bauteil auch in staubbelasteten Einbauumgebungen ohne zusätzliche Dichtelemente eingesetzt werden kann.
Die Nachsetzzeichen-Kennzeichnung -2NSL steht bei NACHI für beidseitig angebrachte Berührungsdichtungen. Die Dichtlippen liegen am Innenring an und halten das Schmiermittel im Lagerinneren. Gleichzeitig verringert diese Dichtungsausführung das Risiko von Schmutzeintrag. Dank der Fertigung nach Toleranzklasse P0 (Normaltoleranz bzw. ABEC 1) und normaler Radiallagerluft fügt sich das Kugellager maßgenau in übliche Passungssitze für Welle und Gehäuse ein.
Mit einer Bohrung von 55 mm für den Wellensitz, einem Außendurchmesser von 80 mm sowie einer Baubreite von 13 mm weist das Modell einen besonders schmalen Querschnitt auf. Diese Geometrie ermöglicht platzsparende Lagerungen bei vergleichsweise großem Wellendurchmesser.
Das Kürzel -2NSL verweist auf zwei schleifende Dichtscheiben, die beidseitig in den Außenring eingesetzt sind. Die Berührungsdichtung schirmt die Laufbahn gegen feste Schmutzpartikel und Feuchtigkeit ab und verhindert den Austritt des Schmierstoffs.
Der zulässige Betriebsbereich reicht von -20 bis +120 Grad Celsius. Diese Spanne wird durch die Dichtungswerkstoffe, den Schmierstoff und das Verhalten des Wälzlagerstahls bestimmt. Innerhalb dieses Temperaturfensters behält das Lager seine geometrische Stabilität und Dichtwirkung im Betrieb bei.
Die Kennzeichnung als normale Radiallagerluft besagt, dass das interne Lagerspiel dem Standard ohne C-Zusatzbezeichnung entspricht. Sie gleicht geringe Wärmeausdehnungen und Maßtoleranzen der Passsitze im Industriebetrieb aus, ohne dass Verspannungen zwischen Kugeln und Laufbahn entstehen.
Ein Käfig aus gepresstem Stahlblech hält die einzelnen Kugeln auf gleichmäßigem Abstand und verhindert deren gegenseitige Berührung. Das verringert die innere Reibung und Geräuschentwicklung. Stahlblech zeichnet sich zudem durch geringe Trägheit sowie thermische Beständigkeit aus.
Die Fertigung erfolgt in der Toleranzklasse P0 bzw. PN, was dem Standard ABEC 1 entspricht. Diese Normaltoleranz genügt den Anforderungen des allgemeinen Maschinenbaus für zylindrische Wellen und Gehäusebohrungen.
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