NACHI
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 30 | 6,76 € | 60,77 € |
Das Rillenkugellager 6820 von NACHI bietet mit 100 mm Bohrung und 13 mm Baubreite eine kompakte Lösung für radiale Lasten.
Das einreihige Rillenkugellager 6820 zeichnet sich durch seinen schmalen Querschnitt aus. Mit einem Außendurchmesser von 125 mm bei einem Innendurchmesser von 100 mm ermöglicht diese Bauform platzsparende Lagerungen bei gleichzeitig großem Wellendurchmesser. NACHI fertigt das Wälzlager aus klassischem Wälzlagerstahl (100Cr6) mit einem Stahlblechkäfig. Das offene Bauteil weist die Toleranzklasse P0 (ABEC 1) sowie eine normale Radiallagerluft auf.
Konstrukteure greifen auf das Rillenkugellager 6820 zurück, wenn der Bauraum in radialer Richtung stark begrenzt ist. Durch das günstige Verhältnis von Bohrung zu Außendurchmesser eignet sich die Komponente für Konstruktionen mit Hohlwellen und beengten Einbauverhältnissen. Das Lager nimmt vorrangig radiale Kräfte auf, führt die Welle präzise und ist durch die offene Bauweise für Umgebungsbedingungen im Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad ausgelegt.
Da das Lager über keine integrierten Dichtscheiben verfügt, bestimmt das Schmierkonzept der umgebenden Konstruktion den zuverlässigen Lauf. Das Rillenkugellager 6820 kommt vorzugsweise in geschlossenen Gehäusen mit externer Schmierung oder bauseitigen Dichtelementen zum Einsatz. Eine saubere Einbauumgebung trägt zum Schutz der Laufbahnen vor Schmutzpartikeln bei. Die Ausführung ohne Ringnut am Außenring erfordert zudem eine axiale Sicherung über Gehäuseschultern oder Sicherungsringe.
Mit einer Bohrung von 100 mm, einem Außendurchmesser von 125 mm sowie einer Breite von 13 mm gehört das Lager zu den schmalen Baureihen. Diese Geometrie ermöglicht die Lagerung großer Wellendurchmesser bei minimalem radialem Bauraumbedarf.
Offene Wälzlager besitzen keine eigenen Deck- oder Dichtscheiben. Diese Konstruktion verringert den Reibungswiderstand im Betrieb und erlaubt die flexible Schmierung über externe Systeme wie Öl-Umlaufschmierungen oder Fettfüllungen. Das Bauteil benötigt jedoch eine externe Gehäuseabdichtung zum Schutz vor Verunreinigungen.
Der zulässige Temperaturbereich liegt zwischen -20 und +150 Grad Celsius. Der verbaute Stahlblechkäfig sowie der Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 bleiben innerhalb dieser Spanne formstabil. Achten Sie darauf, dass der verwendete Schmierstoff ebenfalls für die geplante Betriebstemperatur freigegeben ist.
Normale Radiallagerluft beschreibt das standardmäßige innere Spiel zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen im unverbauten Zustand. Dieses Spiel kompensiert die übliche Passungsüberdeckung beim Aufpressen auf Welle und Gehäuse, sodass die Wälzkörper im regulären Betrieb ohne unzulässige Verspannung leicht abrollen.
Das Wälzlager entspricht der Toleranzklasse P0 beziehungsweise PN, was im internationalen Standard ABEC 1 entspricht. Diese Normaltoleranz genügt den Anforderungen gängiger Industrieanwendungen im allgemeinen Maschinenbau.
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