SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 36,34 € | 690,40 € |
| 3 | 72,69 € | 654,05 € |
Das Rillenkugellager 6328 /C3 von SKF bietet mit den Maßen 140x300x62 mm und vergrößerter C3-Lagerluft ein stabiles Laufverhalten bei thermischen Belastungen.
Mit dem Rillenkugellager 6328 /C3 erhalten Sie ein einreihiges Wälzlager des Herstellers SKF für schwere Industrieanwendungen. Das offene Bauteil besteht aus klassischem Wälzlagerstahl 100Cr6 und nimmt sowohl radiale als auch axiale Kräfte in beiden Richtungen auf. Durch die Kombination aus 140 mm Bohrung, 300 mm Außendurchmesser und 62 mm Breite bewältigt das Lager große Lasten im Maschinenbau. Ein geführter Stahlblechkäfig hält die Wälzkörper auf gleichmäßigem Abstand.
Konstruktionen im schweren Maschinen- und Anlagenbau nutzen dieses Großlager für Wellen mit kombinierten Radial- und Axialbelastungen. Durch die offene Bauweise lässt sich das Lager über externe Schmiersysteme mit Öl oder Schmierfett versorgen. Da keine Dichtscheiben den Schmierstofffluss behindern, eignet sich die Ausführung für Anlagen mit regelmäßiger Schmierstoffzirkulation. Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -20 und +150 Grad Celsius.
Das Nachsetzzeichen C3 kennzeichnet eine über dem Normalbereich liegende Radiallagerluft. Diese Ausführung empfiehlt sich, wenn im Betrieb deutliche Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring auftreten oder feste Passungen auf Welle und Gehäuse das Lagerspiel verringern. Die zusätzliche Radialluft beugt Verspannungen der Bauteile vor. Gefertigt in der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1, bietet das Lager die notwendige Laufgenauigkeit für anspruchsvolle Industrieantriebe.
Das Lager verfügt über einen Innendurchmesser von 140 mm, einen Außendurchmesser von 300 mm und eine Gesamtbreite von 62 mm. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und besitzt weder Flansch noch Ringnut.
Die Kennzeichnung C3 steht für eine über dem Normalbereich liegende Radiallagerluft. Sie bietet den Wälzkörpern zwischen Innen- und Außenring zusätzlichen Spielraum, was bei thermischer Ausdehnung oder festen Passungen dazu beiträgt, ein Klemmen des Lagers zu vermeiden.
Da das offene Lager über keine integrierten Dichtscheiben verfügt, stimmen Anwender das Schmiermittel auf die Betriebsbedingungen ab. Je nach Gehäusekonstruktion und Schmiersystem kommen Schmierfette oder Schmieröle zum Einsatz.
Das Bauteil ist für einen Einsatzbereich zwischen -20 und +150 Grad Celsius ausgelegt. Maßgeblich für den tatsächlichen Betriebseinsatz sind die thermischen Grenzen des gewählten Schmierstoffs sowie der Dichtungssysteme des umgebenden Gehäuses.
Ein Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper gleichmäßig in den Laufbahnen. Der Käfig zeichnet sich durch ein geringes Eigengewicht aus und ist für Betriebstemperaturen innerhalb der angegebenen Spezifikation ausgelegt.
Das Lager ist nach der Standard-Toleranzklasse P0 (auch als Normaltoleranz PN oder ABEC 1 bezeichnet) gefertigt. Diese Einstufung erfüllt die üblichen Genauigkeitsanforderungen für Wellen- und Gehäusesitze im allgemeinen Maschinen- und Anlagenbau.
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