SKF
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Kompaktes Rillenkugellager W605 -2RS1 von SKF aus nichtrostendem Stahl mit 5 mm Bohrung, 14 mm Außendurchmesser und beidseitig schleifender Dichtung.
Das Rillenkugellager W605 -2RS1 kombiniert korrosionsbeständige Werkstoffe mit einer wirksamen Abdichtung auf engem Bauraum. Gefertigt aus nichtrostendem Stahl bei Ringen sowie Wälzkörpern eignet sich dieses einreihige Radialkugellager vor allem für Umgebungen, in denen Feuchtigkeit auftritt. Mit den kompakten Abmessungen von 5 mm Innen- und 14 mm Außendurchmesser bei 5 mm Baubreite nimmt das Lager vorwiegend radiale Belastungen auf. Ein Stahlblechkäfig führt die Kugeln gleichmäßig in den tiefen Laufrillen.
Dieses Edelstahllager kommt zum Einsatz, wenn Feuchtigkeitseinflüsse herkömmlichen Wälzlagerstahl angreifen würden. Typische Einsatzfelder finden sich in kompakten Baugruppen und feinmechanischen Wellenlagerungen unter feuchten Umgebungsbedingungen. Durch den zulässigen Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad bewährt sich die Konstruktion bei wechselnden thermischen Einflüssen. Die beidseitig schleifende Dichtung schützt das Lagerinnere vor eindringenden Partikeln und Spritzwasser.
Die Fertigung aus nichtrostendem Stahl schützt die Funktionsflächen vor Rostbildung in feuchter Umgebung. Die Kennzeichnung 2RS1 steht für beidseitig angebrachte schleifende Dichtlippen, die den Schmierstoff im Inneren halten und Verunreinigungen abwehren. Mit normaler Radiallagerluft und der Toleranzklasse P0 (ABEC 1) entspricht das Lager gängigen Präzisionsanforderungen im Maschinenbau. Der glatte Außenring ohne Flansch ermöglicht den bündigen Einbau in zylindrische Gehäusebohrungen.
Das Lager besitzt eine Bohrung von 5 mm, einen Außendurchmesser von 14 mm und eine Breite von 5 mm. Diese standardisierten Hauptabmessungen erlauben den platzsparenden Einbau auf kleinen Wellen und in kompakten Gehäusen. Durch die zylindrische Form ohne Nut oder Außenflansch schließt das Bauteil bündig mit der Gehäusewand ab.
Das Nachsetzzeichen 2RS1 steht für eine beidseitig angebrachte, schleifende Berührungsdichtung. Die Dichtlippen liegen direkt am Innenring an, um das Austreten von Schmierfett zu minimieren und das Eindringen von festen Partikeln sowie Spritzwasser zu verhindern. Dies unterstützt einen geschützten Lauf der Wälzkörper im vorgesehenen Betriebsbereich.
Ringe und Kugeln aus nichtrostendem Stahl widerstehen Feuchtigkeit und Kontakt mit Wasser. In feuchten Betriebsumgebungen oder bei Nassreinigungen beugt dieser Werkstoff Korrosionsschäden wie Lochfraß auf den Laufbahnen vor. Dadurch bleibt die Lauffähigkeit der Bauteile auch bei längeren Stillstandszeiten und korrosiven Einflüssen erhalten.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -20 und +120 Grad Celsius. Die Grenzen ergeben sich aus der thermischen Beständigkeit des Dichtungsmaterials sowie der Schmierung. Für Anwendungen innerhalb dieser Spanne bleibt die Elastizität der Dichtlippen erhalten, sodass eine konstante Schutzwirkung gegen Verschmutzung und Feuchtigkeit unterstützt wird.
Normale Radiallagerluft bezeichnet das standardmäßige Betriebsspiel zwischen den Wälzkörpern und den Laufbahnen vor dem Einbau. Dieser Spielbereich gleicht übliche thermische Ausdehnungen im Betrieb aus, ohne zusätzliche Verspannungen im Lager zu erzeugen. Für Konstruktionen mit Standardpassungen bietet diese Ausführung eine bewährte Grundlage.
Ein robuster Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper in gleichmäßigem Abstand zueinander. Die Konstruktion aus Stahlblech zeichnet sich durch ein geringes Eigengewicht aus und verträgt die zulässigen Betriebstemperaturen problemlos. Der Käfig hält die Kugeln auf ihrer Spur und unterstützt eine gleichmäßige Lastverteilung entlang der Laufbahnen.
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