NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 10 | 6,37 € | 121,08 € |
| 20 | 12,74 € | 114,71 € |
Das einreihige Rillenkugellager 6413 von NSK bietet mit den Maßen 65x160x37 mm eine belastbare Lagerung für anspruchsvolle Industrieanwendungen.
Das Rillenkugellager 6413 ist ein offenes, einreihiges Radialkugellager des Herstellers NSK. Gefertigt aus klassischem Wälzlagerstahl 100Cr6 nimmt dieses Bauteil vorwiegend radiale Kräfte sowie axiale Kräfte in beiden Richtungen auf. Die Ausführung besitzt einen stabilen Stahlblechkäfig, der die Wälzkörper präzise führt. Durch die Fertigung in der Toleranzklasse P0 (ABEC 1) eignet sich das Lager für Standardanwendungen im Maschinen- und Anlagenbau mit einem Betriebsbereich von -20 bis +150 Grad.
Konstrukteure und Instandhalter nutzen diese Lagergröße vor allem in Anwendungen mit hoher mechanischer Beanspruchung. Durch den Außendurchmesser von 160 mm bei einer 65-mm-Bohrung zeichnet sich das Wälzlager durch eine besonders ausgeprägte Tragfähigkeit unter den Radialkugellagern aus. Es kommt dort zum Einsatz, wo bei gegebenem Wellendurchmesser hohe Belastungen wirken und eine robuste Wellenlagerung gefordert ist.
Da dieses Wälzlager ohne integrierte Dichtscheiben ausgeführt ist, gelangt der Schmierstoff direkt an die Laufbahnen. Die Lagerstelle muss daher über das umgebende Gehäuse vor Schmutz und Feuchtigkeit geschützt werden. Je nach Konstruktion erfolgt die Schmierung über Schmierfett oder über den Ölkreislauf der Maschine. Die normale Radiallagerluft dient dazu, dass das Lagerspiel bei üblichen Passungen und Betriebstemperaturen im vorgesehenen Rahmen bleibt.
Der Innendurchmesser beträgt 65 mm, der Außendurchmesser 160 mm und die Breite 37 mm. Diese genormten Abmessungen ermöglichen den direkten Austausch gegen typgleiche Lager bei einer Reparatur oder Neukonstruktion.
Offene Wälzlager bieten den Vorteil, dass Schmieröl oder Schmierfett ungehindert zirkulieren kann. Zudem erzeugen sie kein zusätzliches Reibungsmoment durch schleifende Dichtlippen. Die Abdichtung gegen das Eindringen von Schmutzpartikeln muss bei dieser Bauform durch externe Gehäusedichtungen erfolgen.
Normale Lagerluft bezeichnet das werkseitig vorgegebene Radialspiel der Wälzkörper zwischen Innen- und Außenring im unbelasteten Zustand. Dieser Spielraum gleicht die Passungsübermaße beim Aufpressen auf die Welle sowie moderate Temperaturunterschiede im regulären Betrieb aus.
Dieses Wälzlager ist für Umgebungstemperaturen von -20 bis +150 Grad ausgelegt. Die thermische Belastbarkeit des verwendeten Wälzlagerstahls 100Cr6 und des Stahlblechkäfigs erlaubt den Einsatz in anspruchsvollen thermischen Umgebungen, sofern der gewählte Schmierstoff denselben Bereich abdeckt.
Der Käfig hält die Kugeln auf gleichmäßigem Abstand zueinander und verhindert den direkten Kontakt der Wälzkörper untereinander. Das reduziert Reibung und Wärmeentwicklung im Lager. Ein Stahlblechkäfig zeichnet sich durch geringes Gewicht und gute Festigkeit bei mittleren bis hohen Drehzahlen aus.
P0 und ABEC 1 definieren die Standardtoleranz bei Wälzlagern hinsichtlich Maß-, Form- und Laufgenauigkeit. Diese Einstufung deckt die Anforderungen gängiger industrieller Anwendungen ab und ermöglicht die Montage auf standardisierten Wellen- und Gehäusesitzen.
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