FAG
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Das stromisolierte Rillenkugellager 6218 -J20AA-C3 von FAG mit 90x160x30 mm schützt vor schädlichem Stromdurchgang bei Radialbelastungen.
Das Rillenkugellager 6218 -J20AA-C3 von FAG ist ein einreihiges Wälzlager für anspruchsvolle Industrieantriebe. Mit den Hauptabmessungen 90 mm Bohrung, 160 mm Außendurchmesser und 30 mm Breite nimmt dieses Lager radiale Kräfte auf. Es besteht aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 und verfügt über einen Stahlblechkäfig. Die Ausführung ist offen gestaltet, wodurch Schmiermittel ungehindert an die Wälzkörper gelangen können. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +120 Grad Celsius.
Dieses Wälzlager kommt vorrangig dort zum Einsatz, wo elektrische Spannungen auftreten können. Durch eine Beschichtung der Außenflächen des Außenrings bietet das Bauteil eine Stromisolierung bis 3000 Volt. Dies dient dazu, schädliche Stromdurchschläge zu vermeiden, die sonst zu Kraterbildung auf den Laufbahnen oder vorzeitigem Schmierstoffabbau führen können. Typische Einsatzfelder finden sich in Elektromotoren, Generatoren sowie Industrieanlagen mit frequenzumrichtergesteuerten Antrieben, bei denen parasitäre Ströme über die Lagerstelle abgeleitet werden könnten.
Die Kennzeichnung C3 weist auf eine leicht erhöhte Radiallagerluft im Vergleich zur Normalausführung hin. Diese zusätzliche Reserve gleicht betriebsbedingte Wärmeausdehnungen aus, wenn Innen- und Außenring unterschiedliche Betriebstemperaturen erreichen oder feste Passungen gewählt werden. Für den Einbau ist eine externe Gehäuseabdichtung gegen Schmutz und Feuchtigkeit vorzusehen, da die Wälzkörper ungedichtet laufen. Die Fertigung in der Toleranzklasse P0 (ABEC 1) definiert standardisierte Maße für genormte Lagersitze.
Dieses einreihige Rillenkugellager weist einen Innendurchmesser von 90 mm, einen Außendurchmesser von 160 mm sowie eine Baubreite von 30 mm auf. Der Außenring ist zylindrisch gefertigt und besitzt weder Flansch noch Ringnut. Diese Maße erlauben den Einbau in standardisierte Gehäusebohrungen und auf passenden Wellenabschnitten industrieller Antriebskonzepte.
Eine Beschichtung auf den Außenflächen des Außenrings realisiert die elektrische Isolierung bis zu einer Spannung von 3000 Volt. Sie unterbricht den Stromkreis zwischen Gehäuse und Welle, wodurch Funkenüberschläge an Wälzkörpern und Laufbahnen vermieden werden. Das beugt typischen Riffelbildungen und vorzeitigem Lagerverschleiß durch Stromdurchgang vor.
Das Kürzel C3 steht für eine leicht erhöhte Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung. Dieser vergrößerte interne Spielraum zwischen Kugeln und Laufbahnen ist nützlich, wenn im Betrieb Temperaturunterschiede zwischen Welle und Gehäuse auftreten. Die erhöhte Lagerluft wirkt einem Verspannen des Lagers bei Erwärmung oder strammen Passungen entgegen.
Sowohl Ringe als auch Wälzkörper sind aus klassischem Wälzlagerstahl (100Cr6) gefertigt. Zur Führung und Beabstandung der Kugeln dient ein robuster Stahlblechkäfig. Diese Werkstoffkombination bietet Formstabilität im definierten Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad Celsius und eignet sich für mechanische Belastungen im industriellen Dauerbetrieb.
Offene Wälzlager verfügen herstellerseitig über keine integrierten Deck- oder Dichtscheiben. Sie eignen sich für Einbauräume, in denen die Schmierstoffversorgung über ein externes Ölsystem oder Gehäusefett erfolgt. Konstrukteure nutzen offene Bauformen, um Schmiermittel flexibel nachzudosieren und das Lager in ein extern abgedichtetes Schmiersystem einzubinden.
Dieses Modell entspricht der Toleranzklasse P0 bzw. PN, was der internationalen Klassifizierung ABEC 1 gleicht. Diese Klasse definiert die Standardtoleranzen für Maß-, Form- und Laufgenauigkeit bei Wälzlagern. Bauteile dieser Genauigkeitsstufe ermöglichen einen passgenauen Sitz auf genormten Wellen und in üblichen Gehäusebohrungen.
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