FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 15 | 3,32 € | 63,31 € |
| 30 | 6,66 € | 59,97 € |
Das Rillenkugellager 6020 von FAG nimmt mit seinen Hauptabmessungen 100x150x24 mm hohe radiale sowie axiale Belastungen in Industrieantrieben auf.
Das Rillenkugellager 6020 ist ein einreihiges Radialkugellager aus klassischem Wälzlagerstahl 100Cr6. FAG fertigt dieses Wälzlager als offene Variante ohne integrierte Dichtscheiben, wodurch Schmierstoffe wie Öl oder Fett ungehindert an Wälzkörper und Laufbahnen gelangen. Durch die kompakte Querschnittshöhe bei 100 mm Wellendurchmesser eignet sich die Ausführung für Maschinenbauanwendungen, in denen ein tragfähiges Drehlager bei begrenztem radialem Bauraum gefragt ist.
Dieses Wälzlager kommt vorrangig in rotatorischen Baugruppen und industriellen Maschinenantrieben zum Einsatz. Das Lager nimmt vor allem Radialkräfte sowie moderate Axialkräfte in beiden Richtungen auf. Die offene Konstruktion empfiehlt sich gezielt für Bauräume, die über ein geschlossenes Gehäuse verfügen und zentral mit Schmieröl oder Schmierfett versorgt werden. Im Servicefall ermöglicht der offene Aufbau einen direkten Schmierstoffwechsel sowie die Sichtprüfung der Laufbahnen.
Da das Lager werkseitig ungekapselt bleibt, benötigt die Einbaustelle eine wirksame externe Gehäusedichtung gegen Schmutz und Feuchtigkeit. Das Rillenkugellager verfügt über die normale Radiallagerluft und die Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1, was den üblichen Anforderungen im Maschinenbau entspricht. Der verbaute Stahlblechkäfig führt die Kugeln reibungsarm und widersteht im Verbund mit dem Wälzlagerstahl Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad. Passen Sie die Schmierstoffauswahl stets auf diesen Temperaturbereich ab.
Mit einem Innendurchmesser von 100 mm für den Wellensitz, 150 mm Außendurchmesser für das Gehäuse und 24 mm Breite besitzt das Lager genormte Hauptabmessungen. Der Außenring ist zylindrisch ohne Flansch oder Nut ausgeführt. Diese Maße erlauben bei Reparatur oder Neukonstruktion eine eindeutige Zuordnung.
Die normale Radiallagerluft bezeichnet das werksseitige Radialspiel zwischen Außenring, Kugeln und Innenring vor dem Einbau. Sie ist so ausgelegt, dass das Lager nach dem Aufpressen auf die Welle und dem Einpassen in das Gehäuse unter üblichen Betriebsbedingungen frei und ohne unzulässige Verspannung läuft.
Die offene Bauart ohne Dichtscheiben minimiert die Reibung und erlaubt den Einsatz in öl- oder fettgeschmierten Gehäusen. Schmierstoffe können ungehindert zirkulieren und Wärme aus der Lagerung abführen. Ein offenes Wälzlager setzt jedoch voraus, dass die Umgebung sauber ist oder externe Gehäusedichtungen das Lagerinnere vor Staub und Flüssigkeiten abschirmen.
Ausgelegt ist das Bauteil für einen Betriebsbereich von -20 bis +150 Grad. Sowohl der Wälzlagerstahl 100Cr6 als auch der Stahlblechkäfig behalten in diesem thermischen Fenster ihre Formstabilität. Für einen störungsfreien Betrieb muss das gewählte Schmiermittel für dieselben Temperaturspitzen spezifiziert sein.
Gefertigt nach Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1 deckt das Bauteil übliche Genauigkeitsanforderungen im Maschinenbau ab. Diese Standardpräzision sorgt für definierte Einbauverhältnisse auf Welle und Gehäuse und ermöglicht einen gleichmäßigen Rundlauf bei normgerecht ausgeführten Anschlussbauteilen.
Ein geführter Stahlblechkäfig hält die einreihig angeordneten Kugeln auf gleichmäßigem Abstand. Diese Käfigausführung zeichnet sich durch ein geringes Eigengewicht sowie Beständigkeit gegenüber Schmierstoffen und mechanischen Belastungen aus. Die Führung der Wälzkörper unterstützt ein reibungsarmes Abrollen.
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