SKF
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Das Rillenkugellager 61909 /C3 von SKF bietet kompakte Abmessungen von 45x68x12 mm und erhöhte C3-Radiallagerluft für thermisch beanspruchte Industrieanwendungen.
Das einreihige Rillenkugellager 61909 /C3 von SKF nimmt radiale Kräfte sowie moderate axiale Belastungen in beiden Richtungen auf. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 zeichnet sich dieses Wälzlager durch seine schmale Bauform mit 45 mm Innen- und 68 mm Außendurchmesser aus. Als offenes Lager mit Stahlblechkäfig ist es für den Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad ausgelegt. Konstruktionen mit begrenztem Einbauraum nutzen diese Ausführung gemäß Normaltoleranz nach P0/PN bzw. ABEC 1.
Das Lager ist auf Einbausituationen ausgelegt, bei denen wenig radialer und axialer Bauraum zur Verfügung steht, aber eine Welle mit 45 mm Durchmesser abgestützt werden muss. Typische Einsatzfelder finden sich in Getriebeeinheiten und allgemeinen Industrieantrieben. Da es sich um ein offenes Lager handelt, lässt sich das Schmiermittel flexibel auf die jeweilige Betriebsumgebung abstimmen. Bei ausreichend geschütztem Gehäuseraum hält das Bauteil Reibungsverluste bei schnellen Drehbewegungen gering.
Die Angabe C3 steht für eine leicht erhöhte Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung. Dieses vergrößerte Radialspiel gleicht thermische Dehnungen bei Erwärmung im Betrieb aus, sodass die Wälzkörper freigängig bleiben. Zudem federt es Einengungen ab, die durch feste Passungen auf Welle oder Gehäuse entstehen. Weil das Lager ungedichtet ist, schützt eine externe Gehäuseabdichtung das Innere vor Partikeln, während die Schmierung den Bereich von -20 bis +150 Grad abdeckt.
Dieses Wälzlager hat einen Innendurchmesser von 45 mm, einen Außendurchmesser von 68 mm und eine Breite von 12 mm. Durch diesen schmalen Querschnitt eignet sich die Baureihe 619 vor allem für Konstruktionen mit beengten Einbauverhältnissen, bei denen eine präzise Führung bei geringem Bauraumbedarf gefordert ist.
Der Zusatz /C3 steht für eine vergrößerte Radiallagerluft. Zwischen den Kugeln und den Laufbahnen ist im Ausgangszustand mehr Spiel vorhanden als bei einem Lager mit Normalspiel. Dies verhindert Verspannungen im Betrieb, wenn Temperaturdifferenzen zwischen Innen- und Außenring auftreten oder feste Passungen gewählt werden.
Die offene Bauform ohne integrierte Deck- oder Dichtscheiben erlaubt den direkten Einsatz in ölgeschmierten Systemen wie Getrieben oder zentralgeschmierten Gehäusen. Das Schmiermittel gelangt ungehindert an Wälzkörper und Laufbahnen. Voraussetzung dafür ist ein abgedichteter Gehäuseraum, damit keine Verunreinigungen in die Lagerstelle eindringen.
Der zulässige Betriebstemperaturbereich reicht von -20 bis +150 Grad Celsius. Die thermische Stabilität des Wälzlagerstahls 100Cr6 und der Stahlblechkäfig sind auf dieses Temperaturfenster abgestimmt. Für den Praxiseinsatz muss auch das verwendete Schmiermittel für diese Temperaturen spezifiziert sein.
Das Lager ist in die Toleranzklasse P0 bzw. PN eingestuft, was dem Standard ABEC 1 entspricht. Diese Normaltoleranz definiert Maße und Laufeigenschaften für den industriellen Standardeinsatz. Sie bietet eine verlässliche Passgenauigkeit bei regulären Wellen- und Gehäusetoleranzen.
Lagerringe und Wälzkörper bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6. Dieser Werkstoff bietet eine hohe Festigkeit und Formstabilität unter Belastung. Zusammen mit dem Stahlblechkäfig eignet sich das Lager für dauerhafte industrielle Beanspruchungen.
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