SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 41,73 € | 793,15 € |
| 3 | 83,49 € | 751,39 € |
Das Rillenkugellager 6234 M/C3 von SKF kombiniert die Maße 170x310x52 mm mit einem Messingkäfig sowie vergrößerter C3-Lagerluft für thermisch beanspruchte Industrieanwendungen.
Dieses einreihige Rillenkugellager 6234 M/C3 von SKF ist für vorwiegend radiale Belastungen konstruiert und nimmt gleichzeitig axiale Kräfte in beiden Richtungen auf. Die Ausführung besteht aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) für Innenring, Außenring und Wälzkörper. Als offenes Wälzlager ohne integrierte Dichtscheiben ist diese Bauform für den direkten Einbau in geschlossene Gehäuse vorgesehen, in denen eine externe Schmierstoffversorgung über Öl oder Schmierfett erfolgt.
Aufgrund der Abmessungen mit 170 mm Bohrung und 310 mm Außendurchmesser kommt das Lager vor allem in schweren Industrieantrieben, Industriegetrieben und stark beanspruchten Wellenlagerungen zum Einsatz. Durch den Messingkäfig bleibt die Führung der Wälzkörper auch bei Vibrationen, wechselnden Drehzahlen und Stoßbelastungen formstabil. Da kein Flansch oder eine Nut am Außenring vorhanden ist, lässt sich das Bauteil bündig in zylindrische Gehäusebohrungen einpassen.
Die Kennzeichnung C3 weist auf eine gegenüber dem Standard erweiterte Radiallagerluft hin. Dieser zusätzliche Spielraum gleicht betriebsbedingte Wärmeausdehnungen aus, wenn Welle und Gehäuse unterschiedliche Temperaturen erreichen oder feste Passungen gewählt werden. Das Lager deckt einen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad ab. Der Messingkäfig zeichnet sich bei anspruchsvollen Betriebsbedingungen durch eine hohe mechanische Stabilität und Reibungsarmut aus.
Mit einem Innendurchmesser von 170 mm, einem Außendurchmesser von 310 mm und einer Baubreite von 52 mm entspricht das Lager den standardisierten Hauptabmessungen für einreihige Radial-Rillenkugellager dieser Größe.
Das Nachsetzzeichen M kennzeichnet einen Käfig aus Messing, der die Wälzkörper bei dynamischen Belastungen führt. Der Zusatz C3 steht für eine leicht vergrößerte Radiallagerluft zum Ausgleich thermischer Dehnungen im Betrieb.
Der zulässige Temperaturbereich liegt zwischen -20 und +150 Grad. Voraussetzung für den dauerhaften Einsatz in diesem Bereich ist ein Schmierstoff, der auf die thermischen Anforderungen abgestimmt ist.
Die offene Bauform ohne Dichtscheiben ermöglicht den freien Durchfluss von Schmieröl oder die gezielte Nachschmierung im Gehäuse. Das Fernhalten von Verunreinigungen wird über externe Abdichtungen der umgebenden Konstruktion gelöst.
Die Fertigung erfolgt in der Toleranzklasse P0 bzw. ABEC 1. Diese Standardgenauigkeit deckt die Anforderungen des allgemeinen Maschinenbaus sowie schwerer Industrieantriebe ab.
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