SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 10,71 € | 203,41 € |
| 5 | 21,41 € | 192,71 € |
Das Rillenkugellager 6312 M/C3 von SKF kombiniert die Hauptabmessungen 60x130x31 mm mit einem massiven Messingkäfig und vergrößerter C3-Lagerluft für thermisch beanspruchte Industrieanwendungen.
Das einreihige Rillenkugellager 6312 M/C3 nimmt primär radiale Kräfte sowie beidseitig axiale Führungskräfte auf. Als offene Wälzlager-Ausführung ohne Dichtscheiben erlaubt die Konstruktion eine direkte Versorgung mit Schmieröl oder Schmierfett aus dem umgebenden Gehäusesystem. Gefertigt aus durchgehärtetem Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 zeichnet sich dieses Bauteil von SKF durch hohe Formstabilität der Laufbahnen und Wälzkörper aus. Der zylindrische Außenring besitzt weder Flansch noch Ringnut, was die Montage in Standard-Gehäusebohrungen vereinfacht.
Dieses Wälzlager kommt bevorzugt in Wellenlagerungen zum Einsatz, bei denen erhöhte Betriebstemperaturen oder Schwingungsbelastungen auftreten. Der spezifizierte Temperaturbereich reicht von -20 bis +150 Grad. Typische Einsatzfelder finden sich in Systemen mit Schwingungsanregung sowie thermischen Differenzen zwischen rotierender Welle und Gehäuse. Durch den offenen Aufbau eignet sich das Rillenkugellager 6312 M/C3 für Aggregate mit zentralem Schmierstoffkreislauf oder Ölbad, in denen der Schmierstoffstrom kontinuierlich Wärme und Partikel abführt.
Der Kennbuchstabe M verweist auf einen geführten Massivkäfig aus Messing, der gegenüber Blechkäfigen eine hohe Stabilität bei Stoßbelastungen und Vibrationen aufweist. Die Einstufung C3 steht für eine leicht erhöhte Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung. Dieser vergrößerte Spielraum gleicht betriebsbedingte Wärmeausdehnungen der Welle sowie Verengungen durch feste Passungssitze aus. Mit der Toleranzklasse P0 (ABEC 1) erfüllt das Lager alle gängigen Anforderungen an Maß- und Rundlaufgenauigkeit im Maschinenbau.
Mit 60 mm Bohrungsdurchmesser, 130 mm Außendurchmesser und 31 mm Breite entspricht das Bauteil den genormten Hauptabmessungen. Es ist als einreihiges Radialkugellager mit zylindrischer Bohrung ausgeführt, dessen glatter Außenring ohne Flansch oder Ringnut gefertigt ist.
Das Nachsetzzeichen M kennzeichnet einen massiven Käfig aus Messing. Dieser Käfigwerkstoff bietet mechanische Stabilität bei stoßartigen Kräften, Vibrationen sowie wechselnden Drehgeschwindigkeiten und führt die Wälzkörper auch unter thermischer Belastung präzise in den Laufbahnen.
Die Radialluftklasse C3 liegt über dem Standardspiel Normal (CN). Diese vergrößerte Lagerluft dient dazu, Temperaturdifferenzen zwischen rotierendem Innenring und ruhendem Außenring auszugleichen. Zudem verhindert sie eine unzulässige Vorspannung, wenn feste Passungssitze auf der 60-mm-Welle das Betriebsspiel verengen.
Der freigegebene Betriebsbereich erstreckt sich von -20 bis +150 Grad Celsius. Die thermische Grenze wird durch die Gefügestabilität des Wälzlagerstahls 100Cr6 sowie den Messingkäfig definiert. Da das Lager keine Dichtungen aus Elastomeren enthält, schränken keine Dichtlippen den Temperaturbereich ein.
Die Schmierung erfolgt extern über das umgebende Gehäusesystem, da das Lager ohne Berührungsdichtungen ausgeführt und ab Werk nicht vorgefettet ist. Je nach Konstruktion eignen sich Ölbäder, Umlaufschmierungen oder anwendungsspezifisch eingebrachte Schmierfette, kombiniert mit externen Gehäusedichtungen gegen Schmutzeintrag.
Die Fertigung erfolgt nach Toleranzklasse P0 (Normaltoleranz PN), was der internationalen Einstufung ABEC 1 entspricht. Diese Norm legt die zulässigen Grenzabweichungen für Bohrung, Außendurchmesser, Breite sowie den Plan- und Rundlauf fest und unterstützt einen passgenauen Sitz im Gehäuse.
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