S686 Rillenkugellager von FAG
S686 Rillenkugellager von FAG

FAG

Rillenkugellager FAG S686

Technische Daten
 
Innendurchmesser
6 mm
Außendurchmesser
13 mm
Breite
3,5 mm
Material
nichtrostender Stahl
Kugelreihen
einreihiges Lager
Dichtung
keine, offenes Lager
Käfig
Stahlblechkäfig
Lagerluft
normale Radiallagerluft
Toleranzklasse
Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1
Stromisolierung
keine
Bohrung
zylindrische Bohrung
Außenring
ohne Flansch/Nut
Material der Wälzkörper
nichtrostender Stahl
Temperaturbereich
-20 bis +150 °C
Gewicht
0,002 kg
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Rillenkugellager FAG S686
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Rillenkugellager FAG S686

Das Rillenkugellager S686 von FAG Wälzlager verbindet kompakte Maße von 6x13x3,5 mm mit nichtrostendem Stahl für korrosionsgefährdete Präzisionsanwendungen.

Das Rillenkugellager S686 ist ein einreihiges Miniatur-Wälzlager, das vorrangig radiale Belastungen bei geringem axialem Bauraumbedarf aufnimmt. Sowohl die Ringe als auch die Wälzkörper bestehen aus nichtrostendem Stahl, was das Bauteil gegen Feuchtigkeit und korrosive Medien schützt. Durch den verbauten Stahlblechkäfig und die Fertigung in der Toleranzklasse P0 (ABEC 1) eignet sich das Lager für gleichmäßige Drehbewegungen. Mit seiner Bohrung von 6 mm und einem Außendurchmesser von 13 mm passt es in feinmechanische Baugruppen.

Wofür eignet sich das Rillenkugellager S686 aus Edelstahl?

Dieses Lager kommt überall dort zum Einsatz, wo Feuchtigkeit oder Reinigungsmedien herkömmliche Wälzlagerstähle angreifen würden. Typische Einsatzbereiche finden sich im Apparatebau, in der Feinwerktechnik sowie allgemein in feuchten oder chemisch anspruchsvollen Umgebungen. Dank der Werkstoffwahl widersteht das Bauteil korrosiven Einflüssen, während die normale Radiallagerluft einen vibrationsarmen Lauf bei Standard-Betriebstemperaturen unterstützt. Mit einem zulässigen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad eignet es sich für vielfältige thermische Umgebungsbedingungen.

Was ist bei der offenen Ausführung des Rillenkugellagers S686 zu beachten?

Als offenes Lager besitzt diese Ausführung keine integrierten Dicht- oder Deckscheiben. Das Schmiermittel gelangt somit direkt an die Kontaktflächen zwischen Laufbahn und Kugeln, was den Reibungswiderstand minimiert. Konstrukteure müssen jedoch für eine externe Abdichtung des Gehäuses sorgen, damit Schmutzpartikel nicht in das Innere vordringen und Schmierstoffe im Lagerraum verbleiben. Achten Sie bei der Konstruktion darauf, dass der zylindrische Außenring ohne Flansch oder Nut spielfrei in der Gehäusebohrung positioniert wird.

Welche Abmessungen besitzt das Rillenkugellager S686?

Das Lager verfügt über einen Innendurchmesser von 6 mm, einen Außendurchmesser von 13 mm sowie eine schmale Baubreite von 3,5 mm. Diese Miniaturmaße ermöglichen die Integration in kompakte Gehäusebohrungen und eignen sich für Wellen mit geringem Durchmesser. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und besitzt weder Flansch noch Sprengringnut.

Aus welchem Werkstoff besteht das Rillenkugellager S686?

Sowohl die Lagerringe als auch die Wälzkörper sind aus nichtrostendem Stahl gefertigt. Dieser Werkstoff schützt das Rillenkugellager vor Korrosion durch Feuchtigkeit, Wasser und milde Chemikalien. Ergänzt wird die Konstruktion durch einen Stahlblechkäfig, der die Kugeln führt und für eine gleichmäßige Lastverteilung sorgt.

Warum ist das Lager als offenes Bauteil konstruiert?

Die offene Bauweise ohne Dichtscheiben reduziert das Reibmoment auf ein Minimum, da keine Dichtlippen am Innenring anliegen. Dadurch laufen die Wälzkörper besonders leichtgängig. Die Schmierung mit Öl oder Fett erfolgt über das umgebende System, wobei externe Dichtelemente das Eindringen von Schmutz verhindern sollten.

Was bedeutet die Toleranzklasse P0 bei diesem Wälzlager?

Die Einstufung nach Toleranzklasse P0, auch als Normaltoleranz (PN) oder ABEC 1 bezeichnet, definiert die zulässigen Maß- und Rundlauftoleranzen nach Normvorgaben. Sie trägt dazu bei, dass das Lager definierte industrielle Genauigkeitsanforderungen für Passungen erfüllt. Für Standardanwendungen im Maschinenbau bietet diese Einstufung eine verlässliche Maßhaltigkeit.

In welchem Temperaturbereich lässt sich das Lager einsetzen?

Das Bauteil ist für einen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad ausgelegt. Innerhalb dieser thermischen Spanne behält der nichtrostende Stahl seine maßliche Formstabilität. Bei der Auswahl des geeigneten Schmierstoffs sollten Sie darauf achten, dass dessen thermische Belastbarkeit dem vorgesehenen Betriebsbereich der gesamten Konstruktion entspricht.

Was kennzeichnet die normale Radiallagerluft?

Eine normale Radiallagerluft bedeutet, dass das Spiel zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen im Standardbereich ohne besondere Aufweitung oder Einengung liegt. Dies eignet sich für gewöhnliche Passungsauslegungen und moderate Betriebstemperaturen, bei denen keine starke thermische Ausdehnung der Welle gegenüber dem Gehäuse zu erwarten ist.

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