KOYO
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| 35 | 3,50 € | 31,57 € |
Das Rillenkugellager 6016 von JTEKT-KOYO bietet mit den Maßen 80x125x22 mm eine offene Konstruktion für vielseitige Industrieanwendungen.
Das Rillenkugellager 6016 ist ein vielseitig einsetzbares Wälzlager für anspruchsvolle Maschinenkonstruktionen. Gefertigt von JTEKT-KOYO aus klassischem Wälzlagerstahl (100Cr6), nimmt dieses einreihige Lager vorrangig radiale Kräfte auf, führt Wellen aber auch axial in beiden Richtungen. Durch die offene Bauform ohne integrierte Dichtscheiben eignet sich die Ausführung besonders für Baugruppen mit zentraler Öl- oder Fettschmierung. Mit 80 mm Bohrungsdurchmesser, 125 mm Außendurchmesser und 22 mm Breite fügt sich das Bauteil präzise in genormte Gehäusesitze ein.
Konstrukteure und Instandhalter nutzen das Rillenkugellager 6016 bevorzugt in rotierenden Maschinenelementen sowie industriellen Antriebssträngen mit kombinierter Belastung. Die Bauweise mit tiefen Laufrillen ermöglicht ruhigen Lauf bei hohen Drehzahlen. Da keine schleifenden Dichtungen verbaut sind, entstehen geringe Reibungsverluste im Dauerbetrieb. Bei entsprechender Umgebungsabdichtung des Gehäuses deckt das Lager Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad ab. Es eignet sich für Anwendungen, bei denen Schmierstoffe ungehindert an Wälzkörper und Laufbahnen gelangen sollen.
Die offene Bauform des Lagers erlaubt die direkte Versorgung mit Schmieröl oder Betriebsfett aus dem Maschinengehäuse. Ein Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper gleichmäßig und hält mechanischen Belastungen stand. Dank der Toleranzklasse P0 (Standardtoleranz nach PN bzw. ABEC 1) sowie normaler Radiallagerluft eignet sich das Lager für gängige Passungsauslegungen im Maschinenbau. Bei der Konstruktion ist darauf zu achten, das Bauteil vor externen Schmutzpartikeln zu schützen, um Verschleiß an den Laufbahnen zu vermeiden.
Das Lager besitzt eine Bohrung von 80 mm, einen Außendurchmesser von 125 mm und eine Baubreite von 22 mm. Diese genormten Hauptabmessungen erlauben den Einbau auf zylindrischen Wellensitzen und in standardisierten Gehäusebohrungen. Vor der Montage empfiehlt sich die Prüfung der Maßhaltigkeit angrenzender Bauteile.
Bei einer offenen Lagerkonstruktion sind weder Deck- noch Dichtscheiben am Außen- oder Innenring montiert. Dadurch gelangt Schmiermittel aus einem Ölkreislauf oder Getriebebad direkt an die Wälzkörper. Gleichzeitig erfordert diese Variante, dass externe Dichtungen im Maschinengehäuse das Lager vor Schmutzeintrag und Feuchtigkeit schützen.
Das Lager ist für einen thermischen Einsatzbereich von -20 bis +150 Grad ausgelegt. Innerhalb dieser Grenzen bleiben die Formstabilität des Standard-Wälzlagerstahls 100Cr6 und die Funktion des Stahlblechkäfigs erhalten. Schmierstoffe sollten auf die tatsächlich auftretenden Betriebstemperaturen der jeweiligen Anwendung abgestimmt sein.
Ausgeführt mit normaler Radiallagerluft und Standardtoleranz P0 (entsprechend PN bzw. ABEC 1), eignet sich dieses Bauteil für übliche Passungsverhältnisse im allgemeinen Maschinenbau. Die normale Lagerluft bezeichnet das werkseitig vorhandene radiale Spiel zwischen Wälzkörpern und Rillen vor dem Aufpressen auf Welle und Gehäusesitz.
Innen- und Außenring sowie die Wälzkörper bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6, der eine hohe Druckfestigkeit und Ermüdungsbeständigkeit bietet. Zur gleichmäßigen Führung der Kugeln dient ein Stahlblechkäfig, der das Reibungsverhalten bei mittleren bis hohen Drehzahlen unterstützt.
Offene Rillenkugellager erfordern vor der Inbetriebnahme eine fachgerechte Schmierstoffzufuhr, sofern keine Schmierung über den Gehäusekreislauf erfolgt. Dies kann über ein Schmierölbad oder durch gezielten Auftrag von Wälzlagerfett geschehen. Wichtig ist eine kontinuierliche Schmierstoffversorgung zur Vermeidung von Festkörperreibung.