KOYO
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 25 | 1,30 € | 24,68 € |
| 35 | 2,60 € | 23,38 € |
Das Rillenkugellager 6213 C3 von JTEKT-KOYO mit den Maßen 65x120x23 mm bietet erhöhte Lagerluft für thermisch beanspruchte Industrieantriebe.
Dieses einreihige Rillenkugellager 6213 C3 von JTEKT-KOYO nimmt vorwiegend radiale Kräfte sowie axiale Belastungen in beiden Richtungen auf. Die offene Bauform ohne Dichtscheiben erlaubt eine direkte Schmierung über das umgebende System, etwa durch ein Ölbad oder eine zentrale Schmierstoffversorgung. Ringe und Wälzkörper bestehen aus klassischem Wälzlagerstahl 100Cr6, geführt durch einen stabilen Stahlblechkäfig. Bei Einsatztemperaturen von -20 bis +150 Grad lässt sich das Bauteil in industriellen Konstruktionen einsetzen.
Konstrukteure wählen das Rillenkugellager 6213 C3 bevorzugt für Lagerungsanordnungen, bei denen im laufenden Betrieb Temperaturdifferenzen zwischen Welle und Gehäuse auftreten. Typische Einsatzfelder finden sich bei Wellenlagerungen im allgemeinen Maschinenbau mit anspruchsvollen thermischen Bedingungen. Das offene Lager erfordert eine geschützte Gehäuseumgebung, damit Schmutzpartikel fernbleiben und das gewählte Schmiermittel nicht entweicht. Dank der Fertigung in Normaltoleranz P0 lässt sich das Bauteil präzise auf zylindrischen Lagersitzen montieren.
Die Zusatzbezeichnung C3 kennzeichnet eine vergrößerte radiale Lagerluft gegenüber der Standardausführung. Dehnen sich Welle oder Innenring durch Betriebswärme aus oder verringert ein fester Presssitz das Radialspiel, verbleibt dennoch genügend Spielraum zwischen Kugeln und Laufbahnen. Dies beugt inneren Verspannungen vor und mindert vorzeitigen Verschleiß. Für Anwendungen mit Passungsübermaßen oder spürbarer Wärmeentwicklung stellt diese Ausführung die passende Wahl dar.
Das Bauteil besitzt eine Bohrung von 65 mm, einen Außendurchmesser von 120 mm sowie eine Breite von 23 mm. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und verzichtet auf Flansch oder Ringnut. Prüfen Sie diese Hauptmaße vor dem Austausch an Ihrer bestehenden Konstruktion.
Das Nachsetzzeichen C3 weist auf eine leicht erhöhte Radiallagerluft hin. Das innere Spiel zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen fällt somit größer aus als bei der Normalausführung. Diese Eigenschaft kompensiert Passungseinschnürungen sowie thermische Ausdehnungen von Welle und Innenring im laufenden Betrieb.
Nein, es handelt sich um ein offenes Wälzlager ohne integrierte Deck- oder Dichtscheiben. Schmierstoffe gelangen ungehindert an Wälzkörper und Laufbahnen. Für den Betrieb ist eine saubere Gehäuseumgebung erforderlich, die das Lager über externe Dichtelemente vor Schmutz und Feuchtigkeit schützt.
Das Lager ist für Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad ausgelegt. Dieser Bereich resultiert aus der thermischen Stabilität des Wälzlagerstahls 100Cr6 und des verbauten Stahlblechkäfigs. Stimmen Sie den eingesetzten Schmierstoff stets auf die tatsächliche Einsatztemperatur Ihrer Anlage ab.
Die Fertigung erfolgt nach der normalen Toleranzklasse P0 beziehungsweise PN, was der Einstufung ABEC 1 entspricht. Diese Standardgenauigkeit deckt die Anforderungen im allgemeinen Maschinenbau ab und trägt zu einem passgenauen Sitz auf zylindrischen Wellen und in Gehäusebohrungen bei.
Im Inneren führt ein Stahlblechkäfig die Kugelreihe gleichmäßig auf Abstand. Diese Käfigbauform zeichnet sich durch geringes Eigengewicht aus und widersteht üblichen Schmierstoffen sowie den freigegebenen Temperaturen bis +150 Grad problemlos.