KOYO
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Das Rillenkugellager 16017 C3 von JTEKT-KOYO bietet mit den Abmessungen 85x130x14 mm eine besonders schmale Bauform für radiale Belastungen.
Das Rillenkugellager 16017 C3 ist ein einreihiges Radialkugellager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6). Durch die geringe Breite von 14 mm bei einer Bohrung von 85 mm und einem Außendurchmesser von 130 mm eignet sich dieses Wälzlager für Konstruktionen mit begrenztem axialem Bauraum. Die Fertigung erfolgt in der Toleranzklasse P0 (Normaltoleranz bzw. ABEC 1). Ein geführter Stahlblechkäfig hält die Wälzkörper auf gleichmäßigem Abstand.
Konstrukteure wählen das Rillenkugellager 16017 C3 vor allem bei kompakten Einbauverhältnissen, an denen vorrangig radiale Kräfte sowie leichte axiale Führungsbelastungen auftreten. Typische Einsatzbereiche finden sich im allgemeinen Maschinenbau, in Getrieben oder an Wellenlagerungen, bei denen das Gehäuse axial wenig Raum bietet. Da es sich um ein offenes Lager ohne Dichtscheiben handelt, läuft das Bauteil reibungsarm im Ölbad oder in fettgeschmierten Gehäusen mit bauseitiger Abdichtung.
Die Ausführung mit leicht erhöhter Radiallagerluft C3 gleicht Maßänderungen aus, die im laufenden Betrieb entstehen. Presssitze auf der 85-mm-Welle oder im 130-mm-Gehäuse dehnen den Innenring aus beziehungsweise drücken den Außenring zusammen. Zudem erwärmen sich die Bauteile unterschiedlich schnell. Das vergrößerte Radialspiel trägt dazu bei, dass das Wälzlager im zulässigen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad nicht klemmt und stets den erforderlichen Betriebskontakt behält.
Dieses Wälzlager besitzt einen Innendurchmesser von 85 mm, einen Außendurchmesser von 130 mm und eine Breite von 14 mm. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und besitzt weder Flansch noch Sprengringnut. Die schlanke Bauweise ermöglicht den Einbau in Gehäuse mit geringer axialer Tiefe.
Das Kürzel C3 kennzeichnet eine leicht erhöhte Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung. Dieses vergrößerte Radialspiel ist sinnvoll, wenn feste Passungen die Laufbahnen verengen oder Temperaturdifferenzen zwischen Innen- und Außenring auftreten. So bleibt die Drehbewegung auch unter thermischer Belastung leichtgängig.
Offene Wälzlager besitzen ab Werk keine Dichtscheiben und keinen integrierten Schmierstoff. Sie erfordern eine Schmierversorgung über das umgebende Aggregat, etwa durch ein Ölbad oder eine manuelle Fettfüllung. Zudem muss die Einbaustelle über das Außengehäuse gegen das Eindringen von Schmutz und Feuchtigkeit abgedichtet sein.
Ausgelegt ist das Bauteil für einen Betriebstemperaturbereich von -20 bis +150 Grad Celsius. Sowohl die Wälzkörper als auch die massiven Ringe bestehen aus formstabilem Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6). In Kombination mit dem temperaturbeständigen Stahlblechkäfig deckt diese Ausführung die gängigen thermischen Anforderungen im industriellen Dauerbetrieb ab.
Hersteller JTEKT-KOYO verbaut in diesem Modell einen robusten Stahlblechkäfig. Dieser Käfigtyp zeichnet sich durch ein geringes Eigengewicht sowie hohe Stabilität aus. Er führt die Kugeln gleichmäßig in den tiefen Laufrillen und zeigt sich unempfindlich gegenüber gängigen Industrieölen und Schmierfetten.