KOYO
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Das Rillenkugellager 6907 von JTEKT-KOYO bietet kompakte Maße von 30x47x9 mm für platzsparende Konstruktionen und präzisen Rundlauf.
Das einreihige Rillenkugellager 6907 ist ein kompaktes Wälzlager für Anwendungen mit begrenztem radialem Bauraum. Mit einem Innendurchmesser von 30 mm, einem Außendurchmesser von 47 mm und einer schmalen Breite von 9 mm eignet sich diese Bauform für Konstruktionen, bei denen geringes Gewicht und geringe Abmessungen gefordert sind. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 nimmt die Einheit vorwiegend radiale Belastungen sowie geringe axiale Kräfte in beiden Richtungen auf. Ein stabiler Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper gleichmäßig in der tiefen Laufrille.
Das Rillenkugellager 6907 kommt bei Wellenlagerungen zum Einsatz, bei denen der radiale Einbauraum für Standardlagerreihen nicht ausreicht. Durch den schmalen Querschnitt ermöglicht das Wälzlager kompakte Konstruktionen bei einem Wellendurchmesser von 30 mm. Instandhaltung und Fertigung nutzen diese genormte Ausführung als Austausch- oder Serienteil in platzkritischen Baugruppen. Da es sich um ein offenes Wälzlager handelt, setzt der Betrieb eine saubere Gehäusestruktur oder eine externe Gehäuseabdichtung voraus.
Dieses Lager verfügt über normale Radiallagerluft und arbeitet im Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad Celsius. Die offene Bauform ohne integrierte Dichtscheiben erlaubt eine direkte Schmierung über den Öl- oder Fettkreislauf der Maschine. Konstrukteure stimmen das Schmiermittel dabei flexibel auf die jeweilige Betriebsumgebung ab. Die Toleranzklasse P0 beziehungsweise ABEC 1 deckt die üblichen Präzisionsanforderungen im allgemeinen Maschinen- und Apparatebau ab. Achten Sie bei der Montage auf saubere Lagersitze und eine gleichmäßige Krafteinleitung über den jeweils gepressten Lagerring.
Mit einem Innendurchmesser von 30 mm, einem Außendurchmesser von 47 mm sowie einer Breite von 9 mm weist dieses Lager eine kompakte Querschnittsgeometrie auf. Dadurch eignet es sich für Wellenlagerungen mit eng begrenztem radialem und axialem Bauraum.
Ein offenes Wälzlager besitzt keine werkseitig integrierten Dicht- oder Deckscheiben. Dadurch kann das Lager direkt über das Schmiersystem der umgebenden Baugruppe mit Schmieröl oder Schmierfett versorgt werden. Zudem verringert der Verzicht auf schleifende Dichtungen den Reibungswiderstand im Betrieb.
Der zulässige Temperaturbereich für dieses Wälzlager liegt zwischen -20 und +150 Grad Celsius. Die Begrenzung ergibt sich aus der Wärmebehandlung des Wälzlagerstahls 100Cr6 und dem verbauten Stahlblechkäfig, die innerhalb dieser Spanne formstabil und einsatzfähig bleiben.
Die Toleranzklasse P0, auch als Normaltoleranz oder ABEC 1 bezeichnet, definiert die zulässigen Maß- und Rundlauftoleranzen der Lagerringe. Sie bildet den bewährten Industriestandard für den Großteil aller Anwendungen im Maschinen- und Gerätebau ab und ermöglicht einen passgenauen Einbau auf genormten Wellen.
Die Radiallagerluft bezeichnet das innere Spiel zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen in radialer Richtung vor dem Einbau. Die Kennzeichnung Normal bedeutet, dass das Lager über das Standardspiel verfügt. Dieses Spiel gleicht betriebsbedingte Temperaturausdehnungen und Passungsübermaße unter gewöhnlichen Einsatzbedingungen aus.