KOYO
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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Das Rillenkugellager 6205 2RSC4 von JTEKT-KOYO (25x52x15 mm) bietet stark erhöhte C4-Lagerluft und beidseitig schleifende Dichtungen für thermisch beanspruchte Industrieanwendungen.
Dieses einreihige Rillenkugellager 6205 2RSC4 ist für Betriebsbedingungen mit erhöhten thermischen Anforderungen ausgelegt. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 führt ein formstabiler Stahlblechkäfig die Kugelreihe gleichmäßig in den tiefen Laufrillen von Innen- und Außenring. Bei Abmessungen von 25 mm Bohrung, 52 mm Außendurchmesser und 15 mm Breite nimmt dieses Wälzlager vor allem Radiallasten sowie moderate Axialkräfte auf. Durch die integrierte Abdichtung eignet sich die Einheit für geschützte Lagerstellen im Maschinenbau.
Konstrukteure und Instandhalter wählen diese Lagerausführung bevorzugt für Antriebe oder Getriebeeinheiten, an denen deutliche Temperaturdifferenzen zwischen Welle und Gehäuse auftreten. Die beidseitig schleifende Dichtung schützt das Lagerinnere vor eindringenden Schmutzpartikeln sowie Feuchtigkeit und hält das Schmiermittel im Lager. Dadurch eignet sich die Lagerung für staubige Umgebungen sowie thermisch beanspruchte Maschinenkomponenten im Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad.
Die Kennzeichnung C4 weist auf eine stark erhöhte Radiallagerluft hin, die über dem Standard und über C3 liegt. Dieses vergrößerte Radialspiel dient dazu, thermische Ausdehnungen bei hoher Betriebswärme oder feste Passungsübermaße an Welle und Gehäuse auszugleichen und Verspannungen im Lager zu vermeiden. Zu beachten sind bei der Konstruktion die Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1) sowie der zylindrische Außenring ohne Flansch oder Nut für den Einbau im Lagersitz.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 25 mm, einen Außendurchmesser von 52 mm sowie eine Breite von 15 mm auf. Die Wälzkörper und Lagerringe bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6. Ein zylindrischer Außenring ohne Flansch oder Nut ermöglicht den Einbau in genormte Gehäusebohrungen.
Das Kürzel 2RS steht für beidseitig angebrachte, schleifende Dichtlippen. Diese berühren den rotierenden Innenring und dichten den Innenraum gegen das Eindringen von Schmutz und Feuchtigkeit ab. Gleichzeitig tragen sie dazu bei, das Schmiermittel im Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad im Lagerraum zu halten.
Eine stark vergrößerte Radiallagerluft C4 wirkt einem Klemmen der Wälzkörper entgegen, wenn sich die Welle im Betrieb stärker erwärmt als das Gehäuse. Feste Passungssitze verringern das Lagerspiel beim Einbau zusätzlich. Die C4-Luft trägt dazu bei, dass unter diesen Bedingungen das nötige Betriebsspiel erhalten bleibt.
Für das Lager gilt ein spezifizierter Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad. Sowohl der Wälzlagerstahl 100Cr6 als auch die Dichtungswerkstoffe und der Stahlblechkäfig sind für dieses Temperaturfenster ausgelegt. Ein Betrieb außerhalb dieser Grenzen kann die Dichtwirkung beeinträchtigen oder zu vorzeitigem Verschleiß führen.
Das Lager ist in der Normaltoleranz P0 gefertigt, was der Klasse PN beziehungsweise ABEC 1 entspricht. Diese Standard-Präzisionsklasse genügt den Anforderungen im allgemeinen Maschinen- und Anlagenbau für die erforderliche Laufgenauigkeit, Rundheit und Maßhaltigkeit bei zylindrischen Lagersitzen.
In diesem einreihigen Wälzlager kommt ein Stahlblechkäfig zum Einsatz. Er führt die Kugelreihe auf gleichmäßigem Abstand und widersteht den mechanischen Belastungen im regulären Betrieb. Durch die kompakte Form und das geringe Eigengewicht beeinflusst der Blechkäfig das Reibungsverhalten der Lagerung nur minimal.