KOYO
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 35 | 2,02 € | 18,19 € |
Das Rillenkugellager 6211 2RS von JTEKT-KOYO mit den Maßen 55x100x21 mm schützt dank beidseitiger Schleifdichtung vor Verschmutzung und hält Schmierstoff im Lagerinneren.
Das Rillenkugellager 6211 2RS ist ein einreihiges Radialkugellager nach Toleranzklasse P0 und ABEC 1, das für kombinierte radiale und axiale Belastungen konstruiert ist. Mit einem Innendurchmesser von 55 mm, einem Außendurchmesser von 100 mm und einer Breite von 21 mm eignet sich dieses Wälzlager für rotierende Wellen im industriellen Maschinenbau. Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) gleichmäßig durch die Laufrillen von Innen- und Außenring, die ohne Flansch oder Umfangsnut gefertigt sind.
Dieses Rillenkugellager kommt vor allem bei rotierenden Wellenanordnungen zum Einsatz, bei denen vorwiegend Radialkräfte sowie moderate Axialkräfte in beide Richtungen auftreten. Die Bauform eignet sich für Einsatzbereiche mit Staubbelastung oder Spritzwassereinfluss, da die Dichtlippen das Lagerinnere abschirmen. Der vom Hersteller spezifizierte Temperaturbereich reicht von -20 bis +120 Grad Celsius und definiert die thermischen Einsatzgrenzen des Bauteils.
Die beidseitig schleifende 2RS-Dichtung schirmt das Lagerinnere gegen Schmutzpartikel sowie Feuchtigkeit ab und unterstützt das Verbleiben des Schmierstoffs im Wälzraum. Durch den direkten Kontakt der Dichtlippen mit dem Innenring entsteht Reibung, weshalb das Lager vor allem für mittlere Drehzahlbereiche ausgelegt ist. Die normale Radiallagerluft passt zu standardisierten Einbauverhältnissen ohne ungewöhnliche Wärmeentwicklung oder enge Passungsübermaße an der Welle und im Gehäuse.
Dieses Wälzlager verfügt über einen Innendurchmesser von 55 mm, einen Außendurchmesser von 100 mm und eine Breite von 21 mm. Der Außenring kommt ohne Flansch oder Umfangsnut aus. Prüfen Sie vor dem Einbau den Sitz Ihrer Welle und des Lagergehäuses, um Maßabweichungen zu vermeiden.
Die Kennzeichnung 2RS steht für beidseitig integrierte, schleifende Dichtlippen, die direkt am rotierenden Innenring anliegen. Diese Konstruktion schirmt die Wälzkörper vor Staub, Schmutzpartikeln und Feuchtigkeit ab. Zudem trägt die Dichtwirkung dazu bei, dass Schmierstoff im Inneren verbleibt, wodurch sich das Bauteil für geschlossene Baugruppen anbietet.
Normale Lagerluft, oft als CN bezeichnet, beschreibt das radiale Spiel der Wälzkörper zwischen den Laufbahnen im unmontierten Zustand. Dieser Spielraum gleicht die elastische Verengung beim Fügen auf die Welle aus. Bei üblichen Betriebstemperaturen und standardisierten Passungen unterstützt die normale Radiallagerluft eine gleichmäßige Lastverteilung und reibungsarmen Lauf.
Der zulässige Temperaturbereich liegt zwischen -20 und +120 Grad Celsius. Diese Spanne wird durch den Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 sowie das Material der Dichtelemente bestimmt. Ein Betrieb oberhalb dieser Grenzen kann die Dichtwirkung beeinträchtigen oder die Schmierstoffeigenschaften verändern, weshalb die Temperaturgrenzen einzuhalten sind.
Ringe und Kugeln bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl der Sorte 100Cr6. Für die Führung der Kugeln kommt ein leichter Käfig aus gepresstem Stahlblech zum Einsatz. Diese Werkstoffkombination sorgt für hohe Formstabilität und eignet sich für industrielle Belastungen unter den spezifizierten Umgebungsbedingungen.
Das Lager nimmt primär radiale Kräfte senkrecht zur Wellenachse auf. Durch die Laufrillen im Innen- und Außenring eignet sich die Bauart zusätzlich für axiale Belastungen in beiden Richtungen. Bei sehr hohen Axialkräften oder Schiefstellungen empfiehlt sich jedoch die Prüfung alternativer Lagertypen wie Schrägkugellagern.