KOYO
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Das einreihige Rillenkugellager 6005 C3 von JTEKT-KOYO mit den Maßen 25x47x12 mm bietet verlässliche Laufeigenschaften bei erhöhter Betriebstemperatur.
Dieses Rillenkugellager 6005 C3 ist ein offenes, einreihiges Radialkugellager in Normaltoleranz P0/PN (entsprechend ABEC 1). Gefertigt aus 100Cr6-Wälzlagerstahl für Ringe und Wälzkörper, führt ein Stahlblechkäfig die Kugeln gleichmäßig in der Laufbahn. Die offene Konstruktion ohne Dichtscheiben ermöglicht eine direkte Schmiermittelzufuhr durch das umgebende System. Der Hersteller JTEKT-KOYO hat dieses Wälzlager für einen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad ausgelegt.
Eingesetzt wird diese Lagerbauform vorwiegend in Antrieben, Getrieben und an rotierenden Wellen, bei denen primär radiale Belastungen auftreten. Durch den zylindrischen Außenring ohne Flansch oder Nut fügt sich das Bauteil passgenau in Gehäusebohrungen ein. Da keine integrierten Schleifdichtungen Reibung erzeugen, dreht das Lager widerstandsarm auch bei höheren Drehzahlen. Eine externe Gehäuseabdichtung dient dazu, Schmutzpartikel und Fremdkörper vom Lagersitz fernzuhalten.
Das Kennzeichen C3 signalisiert eine radial vergrößerte Lagerluft im Vergleich zur normalen Grundausführung. Diese konstruktive Reserve wirkt einem Verklemmen der Wälzkörper entgegen, wenn sich Welle und Innenring im laufenden Prozess erwärmen und ausdehnen. Zudem gleicht das vergrößerte Spiel stärkere Passungsübermaße bei der Wellenmontage aus. Das offene Design erfordert eine geregelte Schmierung über Ölkreisläufe oder externe Fettversorgung im umgebenden Gehäuse.
Mit einer zylindrischen Bohrung von 25 mm, einem Außendurchmesser von 47 mm sowie einer Baubreite von 12 mm entspricht das Lager den genormten Maßen. Der Außenring ist glatt ausgeführt, also ohne Sicherungsnut oder Flansch. Durch diese Abmessungen passt das Wälzlager exakt in alle standardisierten Lagersitze der Reihe 6005.
Das Nachsetzzeichen C3 beschreibt eine vergrößerte interne Radiallagerluft oberhalb des normalen Grundbereichs. Dieses zusätzliche Spiel gleicht thermische Materialdehnungen zwischen Innen- und Außenring im Betrieb aus. Auch bei festen Presspassungen auf der Welle bleibt so das notwendige Betriebsspiel erhalten, was einem vorzeitigen Verschleiß der Laufbahnen entgegenwirkt.
Offene Wälzlager besitzen weder Deckscheiben noch berührende Dichtlippen. Dies verringert die eigene Reibung auf ein Minimum und erlaubt eine direkte Durchströmung mit Öl oder Schmierfett aus dem Getriebegehäuse. Die erforderliche Abdichtung gegen das Eindringen von Schmutz und Feuchtigkeit muss hierbei die umgebende Gehäusekonstruktion über Wellendichtringe übernehmen.
Ausgelegt ist das Bauteil für Umgebungstemperaturen zwischen -20 und +150 Grad Celsius. Sowohl die Laufringe als auch die Kugeln bestehen aus 100Cr6-Wälzlagerstahl, der zusammen mit dem Stahlblechkäfig in dieser Bandbreite formstabil bleibt. Bei der Auslegung ist sicherzustellen, dass auch das gewählte Schmiermittel diesen Temperaturbereich abdeckt.
Gefertigt wird das Lager in der Toleranzklasse P0, was der Klasse PN sowie der Einstufung ABEC 1 entspricht. Dies ist der gängige Standard für industrielle Maschinenanwendungen mit definierten Anforderungen an Maßhaltigkeit und Rundlauf. Passende Wellen- und Gehäusesitze sollten für einen schwingungsarmen Lauf entsprechend sorgfältig ausgeführt sein.