KOYO
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Das Rillenkugellager 16021 von JTEKT-KOYO bietet mit den Abmessungen 105 x 160 x 18 mm eine schmale Bauform für radiale Traglasten.
Das Rillenkugellager 16021 ist ein einreihiges Radialkugellager, gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6). Durch seine schmale Bauart beansprucht dieses Wälzlager wenig axialen Bauraum und nimmt Radialkräfte sowie moderate Axialkräfte in beiden Richtungen auf. Die Ausführung von JTEKT-KOYO besitzt einen Stahlblechkäfig, der die Wälzkörper führt und für einen gleichmäßigen Lauf sorgt.
Konstruktionen mit begrenztem Einbauraum profitieren von den schlanken Abmessungen dieser Bauform. Typische Einsatzbereiche finden sich im allgemeinen Getriebe- und Vorrichtungsbau sowie bei Lagerungsstellen mit geringem axialem Platzangebot. Dank des zulässigen Temperaturbereichs von -20 bis +150 Grad eignet sich das Lager für thermisch anspruchsvolle Umgebungen. Da der Außenring ohne Flansch und Nut ausgeführt ist, lässt sich das Bauteil direkt in zylindrische Gehäusebohrungen einpassen.
Als offenes Lager besitzt diese Ausführung keine integrierten Dichtscheiben. Für den Betrieb ist daher eine externe Abdichtung des Lagergehäuses gegen Schmutz und Feuchtigkeit erforderlich. Zudem bestimmt das Schmiermittel – ob Fett oder Öl – maßgeblich die Betriebssicherheit. Mit der normalen Radiallagerluft und der Toleranzklasse P0 bzw. ABEC 1 eignet sich die Komponente für Standardpassungen auf der Welle und im Gehäuse, ohne dass ein vergrößertes Betriebsspiel erforderlich ist.
Das Lager verfügt über einen Innendurchmesser von 105 mm, einen Außendurchmesser von 160 mm und eine Breite von 18 mm. Durch diese flache Querschnittsgeometrie eignet es sich vor allem für Einbaustellen, an denen in axialer Richtung nur wenig Bauraum zur Verfügung steht.
Ein offenes Rillenkugellager besitzt ab Werk weder Deck- noch Dichtscheiben. Die Wälzkörper und Laufbahnen liegen frei. Das ermöglicht eine flexible Schmierung über den Ölkreislauf der Maschine oder mit speziellem Wälzlagerfett. Die Lagerstelle benötigt dafür eine Gehäuseabdichtung zum Schutz vor Schmutzeintrag.
Dieses Modell ist mit normaler Radiallagerluft gefertigt, oft auch als CN bezeichnet. Dieser Standardbereich ist für herkömmliche Passungen und reguläre Betriebstemperaturen ausgelegt. Er trägt dazu bei, dass das Lagerspiel nach dem Aufpressen auf die Welle für einen reibungsarmen Lauf ausreicht.
Das Lager ist für Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad ausgelegt. Ausschlaggebend für die tatsächliche Einsatzgrenze im Betrieb ist neben dem Stahlblechkäfig und dem Wälzlagerstahl vor allem die thermische Beständigkeit des extern zugeführten Schmierstoffs im Gehäuse.
Als Radial-Rillenkugellager nimmt es in erster Linie Radialkräfte senkrecht zur Welle auf. Durch die tiefen Laufrillen im Innen- und Außenring kann das einreihige Lager zusätzlich axiale Kräfte in beiden Richtungen übertragen, was einfache Fest-Loslager-Anordnungen ermöglicht.
Die Innen- und Außenringe sowie die Wälzkörper sind aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) gefertigt. Der verbaute Stahlblechkäfig hält die Kugeln auf Abstand, zeichnet sich durch ein geringes Eigengewicht aus und ist beständig gegenüber gängigen Schmierstoffen.