6820 Rillenkugellager von NSK
6820 Rillenkugellager von NSK

NSK

Rillenkugellager NSK 6820

Technische Daten
 
Innendurchmesser
100 mm
Außendurchmesser
125 mm
Breite
13 mm
Material
Standard-Wälzlagerstahl
Kugelreihen
einreihiges Lager
Dichtung
keine, offenes Lager
Käfig
Stahlblechkäfig
Lagerluft
normale Radiallagerluft
Toleranzklasse
Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1
Stromisolierung
keine
Bohrung
zylindrische Bohrung
Außenring
ohne Flansch/Nut
Material der Wälzkörper
Standard-Wälzlagerstahl
Temperaturbereich
-20 bis +150 °C
Gewicht
0,32 kg
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Rillenkugellager NSK 6820
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Rillenkugellager NSK 6820

Das Rillenkugellager 6820 von NSK bietet mit den Maßen 100x125x13 mm eine besonders schmale Bauform für platzsparende Konstruktionen.

Das Rillenkugellager 6820 ist ein einreihiges Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6, das speziell für Anwendungen mit begrenztem radialem Bauraum konzipiert wurde. Mit einer Bohrung von 100 mm, einem Außendurchmesser von 125 mm und einer Breite von lediglich 13 mm gehört dieser Lagertyp zu den besonders schmal dimensionierten Baureihen. Die Ausführung von NSK verfügt über einen Stahlblechkäfig, der die Wälzkörper präzise führt. Dank der offenen Bauweise eignet sich das Lager vor allem für geschmierte Systeme in geschützter Einbauumgebung.

Wofür eignet sich das Rillenkugellager 6820 im Maschinenbau?

Dieses Rillenkugellager nimmt vorwiegend radiale Lasten auf und stützt axiale Kräfte in beiden Richtungen ab. Durch den sehr dünnen Querschnitt bei einem großen Wellendurchmesser von 100 mm kommt das Lager bevorzugt dort zum Einsatz, wo Gewicht und radialer Einbauraum stark begrenzt sind. Typische Einsatzfelder finden sich in kompakten Wellenlagerungen, bei denen die Schmierung und Abdichtung extern über das umgebende Gehäuse erfolgt.

Was ist bei der offenen Bauform des 6820-Lagers zu beachten?

Da das Lager ohne integrierte Dichtungen gefertigt ist, sind die Wälzkörper direkt zugänglich. Die Konstruktion erfordert daher eine externe Öl- oder Fettschmierung sowie Schutz vor Schmutzpartikeln. Mit der normalen Radiallagerluft und der Standard-Toleranzklasse P0 (ABEC 1) eignet sich die NSK-Ausführung für gängige Passungen bei Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad Celsius. Die offene Bauform ermöglicht zudem eine gezielte Schmiermittelzufuhr direkt an den Wälzkörpern.

Welche Maße weist das Rillenkugellager 6820 auf?

Mit einer Innenbohrung von 100 mm, einem Außendurchmesser von 125 mm sowie einer Breite von 13 mm weist das Lager eine sehr schmale Querschnittsgeometrie auf. Dies ermöglicht die Lagerung großer Wellen bei geringem Außendurchmesser, wodurch Konstruktionen bauraumsparend und mit geringerer rotierender Masse ausgeführt werden können.

Was bedeutet die offene Ausführung bei diesem Rillenkugellager?

Beim offenen Rillenkugellager 6820 sind weder Deckscheiben noch Schleifdichtungen am Außen- oder Innenring montiert. Schmiermittel wie Öl oder Fett können ungehindert an Wälzkörper und Laufbahnen gelangen. Der Einsatz setzt voraus, dass das umgebende Maschinengehäuse das Lager vor Staub, Feuchtigkeit und Fremdkörpern schützt.

Für welchen Temperaturbereich ist das NSK-Lager ausgelegt?

Der zulässige Betriebsbereich für diese Ausführung liegt zwischen -20 und +150 Grad Celsius. Die Komponenten aus Standard-Wälzlagerstahl sowie der eingebaute Stahlblechkäfig halten diesen thermischen Beanspruchungen stand. Bei der Auswahl des Schmierstoffs im System sollte darauf geachtet werden, dass dieser für die auftretenden Betriebstemperaturen spezifiziert ist.

Was besagt die Toleranzklasse P0 bzw. ABEC 1?

Die Kennzeichnung P0 beziehungsweise ABEC 1 bezeichnet die Standard-Toleranzklasse für Maß- und Laufgenauigkeit bei Wälzlagern. Sie deckt normale industrielle Anforderungen ab und definiert die zulässigen Abweichungen für Bohrung, Außendurchmesser und Rundlauf. Für Standardanwendungen im allgemeinen Maschinenbau bietet diese Präzision einen zuverlässigen und ruhigen Lauf.

Welche Funktion hat die normale Lagerluft bei diesem Lager?

Die normale Radiallagerluft beschreibt das interne Spiel zwischen den Kugeln und den Laufbahnen im unmontierten Zustand. Sie gleicht temperaturbedingte Ausdehnungen der Lagerringe und Passungsübermaße beim Aufpressen auf die Welle aus. In Standardanwendungen sorgt diese Dimensionierung für eine gleichmäßige Lastverteilung und verhindert unnötiges Klemmen.

Welcher Käfigtyp kommt beim Rillenkugellager 6820 zum Einsatz?

Ein Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper auf gleichmäßigem Abstand und verhindert den direkten Kontakt der Kugeln untereinander. Stahlblech zeichnet sich durch Formstabilität bei geringem Eigengewicht aus und ist für den gesamten Temperaturbereich des Lagers von -20 bis +150 Grad Celsius ausgelegt.

NSK Deutschland GmbH
Harkortstrasse 15, 40880 Ratingen, Germany
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