KOYO
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 25 | 5% | 23,91 € |
| 35 | 10% | 22,65 € |
Das Rillenkugellager 6014 von JTEKT-KOYO bietet mit den Maßen 70x110x20 mm eine bewährte Lösung für vielseitige radiale Lagerungen im industriellen Einsatz.
Das Rillenkugellager 6014 ist ein einreihiges Radialkugellager ohne Dichtung, das für hohe Drehzahlen und kombinierte Lasten ausgelegt ist. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit Laufkörpern aus demselben Material, entspricht es der Norm-Toleranzklasse P0 (ABEC 1). Durch die offene Bauweise lässt sich das Wälzlager direkt in geschmierte Systeme wie Getriebegehäuse integrieren. Mit der normalen Radiallagerluft eignet sich dieses Bauteil von JTEKT-KOYO für vielfältige Standardanwendungen im industriellen Maschinenbau.
Dieses Wälzlager dient primär der Aufnahme radialer Kräfte und führt gleichzeitig moderate axiale Kräfte in beiden Richtungen. Die Ausführung mit 70 mm Bohrung und 110 mm Außendurchmesser kommt vor allem an rotierenden Wellen zum Einsatz, bei denen Schmierstoffe aus dem Gehäuse ungehindert durch die Wälzkörper zirkulieren können. Da das Lager beidseitig offen bleibt, entfallen schleifende Dichtungen an den Ringen. Dies unterstützt einen reibungsarmen Lauf bei kontinuierlichen Wellenbewegungen.
Der Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper gleichmäßig und hält mechanischen Belastungen stand. Da auf schleifende Berührungsdichtungen verzichtet wird, arbeitet das Bauteil reibungsarm und eignet sich für Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad. Das umgebende Gehäuse übernimmt hierbei den Schutz vor Schmutzpartikeln sowie die Schmierstoffversorgung. Die zylindrische Bohrung ohne Nut oder Flansch am Außenring erleichtert den Einbau auf entsprechend bearbeiteten Lagersitzen.
Dieses Rillenkugellager weist einen Innendurchmesser von 70 mm, einen Außendurchmesser von 110 mm und eine Breite von 20 mm auf. Durch diese genormten Hauptabmessungen lässt sich das Bauteil präzise in Gehäusebohrungen und auf Wellen mit entsprechender Passung einfügen.
Die normale Radiallagerluft bezeichnet das vorgesehene Radialspiel zwischen Innenring, Außenring und Kugeln vor dem Einbau. Sie ist für übliche Passungen und Standard-Betriebstemperaturen ausgelegt. Nach dem Aufpressen auf die Welle verbleibt ausreichend Betriebsspiel, um ein Verklemmen der Wälzkörper im Betrieb zu vermeiden.
Das Lager deckt einen Temperatureinsatzbereich von -20 bis +150 Grad ab. Diese Spanne ermöglichen der temperaturbeständige Wälzlagerstahl (100Cr6) sowie der unempfindliche Stahlblechkäfig. Die tatsächliche Temperaturgrenze im Betrieb hängt maßgeblich von der thermischen Stabilität des verwendeten Schmierstoffs im Aggregat ab.
Offene Lager erzeugen keine Dichtungsreibung und ermöglichen dadurch höhere Drehzahlen sowie ein geringeres Reibungsmoment. Sie sind dafür gedacht, in geschlossenen Bauräumen wie Getrieben oder Ölbadsystemen zu arbeiten, wo die externe Schmierung und der Schutz vor Verunreinigungen über das Maschinengehäuse erfolgen.
Die Einstufung nach P0 (entsprechend PN oder ABEC 1) steht für die gängige Standard-Toleranzklasse im industriellen Wälzlagerbereich. Sie definiert die zulässigen Maß- und Rundlauftoleranzen für Innen- und Außenring. Damit erfüllt das Bauteil alle typischen Anforderungen an Laufruhe und Passgenauigkeit im Maschinenbau.
Innen- und Außenring sowie die Wälzkörper sind aus klassischem Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) gefertigt, der eine hohe Druckfestigkeit und Verschleißbeständigkeit aufweist. Der integrierte Käfig besteht aus gestanztem Stahlblech. Er hält die Kugeln auf Abstand und unterstützt eine stabile Führung über den gesamten Drehzahlbereich.