KOYO
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Das Rillenkugellager 6926 von JTEKT-KOYO bietet mit seinen Maßen von 120x165x22 mm eine kompakte Bauweise für begrenzte Bauräume.
Dieses einreihige Rillenkugellager 6926 von JTEKT-KOYO nimmt radiale sowie axiale Kräfte in beiden Richtungen zuverlässig auf. Durch den schmalen Querschnitt spart die Konstruktion wertvollen radialen Bauraum ein, ohne an Formstabilität einzubüßen. Die Fertigung aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 verleiht den Laufbahnen und Wälzkörpern eine hohe Verschleißfestigkeit. Als offenes Wälzlager ermöglicht diese Ausführung den direkten Schmierstoffzutritt im Gehäuse und lässt sich flexibel in bestehende Schmierkonzepte integrieren.
Konstruktionen mit großen Wellendurchmessern und gleichzeitig eng bemessenem Gehäuseraum nutzen das Rillenkugellager 6926 bevorzugt. Typische Einsatzbereiche finden sich in Industrieanwendungen und Maschinenbaugruppen, bei denen eine Welle mit 120 mm Durchmesser gelagert werden soll. Das Bauteil kommt vor allem in öl- oder fettgeschmierten Gehäusen zum Einsatz, da die offene Bauart eine kontinuierliche Schmiermittelzirkulation im laufenden System begünstigt und den ungehinderten Schmierstoffaustausch erlaubt.
Die Ausführung ohne integrierte Dichtscheiben reduziert den Reibungswiderstand auf das physikalische Minimum der Wälzreibung. Die offene Konstruktion kommt zum Einsatz, wenn die umgebende Baugruppe bereits über Gehäusedichtungen gegen Schmutz und Feuchtigkeit geschützt ist. Der Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper bei Temperaturen von -20 bis +150 Grad. Die normale Radiallagerluft und die Toleranzklasse P0/ABEC 1 unterstützen einen vibrationsarmen Lauf bei entsprechenden Passungsauslegungen.
Das Lager verfügt über eine Bohrung von 120 mm, einen Außendurchmesser von 165 mm und eine schmale Breite von 22 mm. Diese Abmessungen eignen sich für industrielle Anwendungen mit geringem radialem Einbauraum.
Offene Lager besitzen keine integrierten Deck- oder Dichtscheiben. Sie erzeugen dadurch kein Schleifmoment durch Dichtlippen und eignen sich für Schmiersysteme wie Ölumlauf oder Ölbadschmierung, bei denen das Gehäuse die Abdichtung übernimmt.
Das Lager deckt einen Betriebsbereich von -20 bis +150 Grad ab. Sowohl die Lagerringe als auch die Wälzkörper aus Wälzlagerstahl 100Cr6 und der Stahlblechkäfig behalten in diesem thermischen Bereich ihre mechanischen Eigenschaften.
Die normale Radiallagerluft kennzeichnet das interne Spiel zwischen Innenring, Kugeln und Außenring im Auslieferungszustand. Sie entspricht dem Normbereich und dient dazu, nach der Montage auf der Welle den passenden Betriebsspalt herzustellen.
Das Bauteil ist nach Toleranzklasse P0 gefertigt, was im internationalen Sprachgebrauch ABEC 1 entspricht. Diese Standard-Genauigkeitsklasse eignet sich für gängige industrielle Maschinenanwendungen.