NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 7,89 € | 149,90 € |
| 20 | 15,78 € | 142,01 € |
Das Rillenkugellager 6922 von NSK bietet mit 110 mm Bohrung und schmaler Bauform eine platzsparende Lösung für rotierende Wellen.
Das Rillenkugellager 6922 von NSK ist ein einreihiges Wälzlager, das vorwiegend Radialkräfte aufnimmt und gleichzeitig axiale Kräfte in beiden Richtungen abstützt. Mit einem Außendurchmesser von 150 mm und einer schmalen Breite von 20 mm gehört diese Baugröße zu den platzsparenden Ausführungen für größere Wellendurchmesser. Ringe und Wälzkörper bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6). Der verbaute Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper gleichmäßig in den tiefen Laufrillen.
Konstrukteure greifen auf das Rillenkugellager 6922 zurück, wenn bei großem Wellendurchmesser nur wenig radialer Bauraum im Gehäuse zur Verfügung steht. Typische Einsatzfelder finden sich im allgemeinen Maschinenbau sowie in kompakten Industrieantrieben und Wellenlagerungen. Dank des zulässigen Temperaturbereichs von -20 bis +150 Grad meistert die Konstruktion anspruchsvolle thermische Bedingungen. Die Toleranzklasse P0 (PN bzw. ABEC 1) deckt dabei die üblichen Genauigkeitsanforderungen industrieller Anwendungen ab.
Diese Ausführung besitzt keine integrierten Dichtscheiben. Das offene Lager erlaubt dadurch den ungehinderten Schmierstoffzutritt in ölgeschmierten Systemen oder geschützten Gehäusen. Der Anwender bestimmt Schmierstoffart und Wechselintervalle passend zum jeweiligen Betriebsumfeld selbst. Die Auslegung mit normaler Radiallagerluft eignet sich für Standard-Passungsverhältnisse ohne extreme Temperaturdifferenzen zwischen Innen- und Außenring. Für Umgebungen mit starkem Staubanfall oder Spritzwasser sind externe Dichtungen an der Gehäusekonstruktion vorzusehen.
Das Lager besitzt einen Innendurchmesser von 110 mm, einen Außendurchmesser von 150 mm sowie eine Breite von 20 mm. Der Außenring kommt ohne Flansch oder Nut aus. Diese Maße erlauben die Montage auf relativ starken Wellen bei gleichzeitig kompaktem Gehäusedurchmesser.
P0 bezeichnet die genormte Standard-Toleranzklasse für Wälzlager nach ISO, während ABEC 1 der entsprechenden Einstufung nach US-Norm entspricht. Diese Genauigkeitsklasse definiert Maß-, Form- und Laufgenauigkeiten für normale industrielle Anwendungen, bei denen keine gesteigerten Präzisionsanforderungen an Rundlauf oder Rundheit vorliegen.
Offene Wälzlager besitzen weder Deck- noch Schleifdichtungen an den Stirnseiten. Sie bieten geringeren Drehwiderstand und eignen sich für Gehäuse, in denen bereits eine zentrale Schmierstoffversorgung wie ein Ölbad oder eine Umlaufschmierung vorhanden ist. Die Schmiermittelzufuhr erreicht die Wälzkörper ungehindert.
Der zulässige Temperaturbereich dieses Lagers reicht von -20 bis +150 Grad Celsius. Die Maßhaltigkeit der Lagerringe aus 100Cr6-Stahl und die Stabilität des Stahlblechkäfigs bleiben innerhalb dieser Spanne erhalten. Beim Betrieb sind Schmierstoffe zu wählen, die für die jeweilige Betriebstemperatur freigegeben sind.
Der Stahlblechkäfig hält die Kugeln auf gleichmäßigem Abstand und verhindert den direkten Kontakt der Wälzkörper untereinander. Das gestanzte Blech weist ein geringes Eigengewicht auf und lässt ausreichend Raum für Schmiermittel im Lagerinneren. Zudem zeigt sich dieser Käfigtyp unempfindlich gegenüber gängigen Industrieölen und Fetten.
Die normale Radiallagerluft beschreibt das radiale Spiel zwischen den Bauteilen im Ausgangszustand vor dem Einbau. Sie ist auf übliche Passungen auf Welle und Gehäuse abgestimmt. Bei regulären Betriebsbedingungen und moderaten Temperaturgradienten bleibt nach dem Aufpressen der Ringe ein funktionsfähiges Betriebsspiel bestehen.
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