NSK
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| 35 | 3,83 € | 34,52 € |
Das Rillenkugellager 6912 von NSK bietet mit den Maßen 60x85x13 mm eine platzsparende Lagerung für überwiegend radiale Belastungen.
Das Rillenkugellager 6912 von NSK ist ein einreihiges Radialkugellager mit besonders geringem Querschnitt im Verhältnis zum Wellendurchmesser. Bei einer Bohrung von 60 mm, einem Außendurchmesser von 85 mm und einer schmalen Breite von 13 mm ermöglicht diese Bauform sehr kompakte Baugruppen. Beide Lagerringe sowie die Wälzkörper bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6. Der Einbau erfolgt vorrangig dort, wo radialer Bauraum sowie rotierende Massen begrenzt sind und eine externe Schmierstoffversorgung bereitsteht.
Typische Einsatzbereiche für das Rillenkugellager 6912 finden sich in Konstruktionen, die eine vergleichsweise große Welle bei gleichzeitig geringem radialem Einbauraum verlangen. Das Wälzlager nimmt primär radiale Kräfte auf, führt die Welle jedoch auch bei leichten axialen Belastungen in beide Richtungen. Weil Außen- und Innenring ohne Flansch oder Nut ausgeführt sind, lässt sich der Außenring unkompliziert in zylindrische Gehäusebohrungen einpassen. Durch den weiten Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad deckt das Bauteil vielfältige industrielle Umgebungsbedingungen ab.
Als offenes Wälzlager besitzt das Modell keine integrierten Dichtscheiben. Schmieröl oder Schmierfett gelangt ungehindert direkt an die Laufbahnen, weshalb die Lagerstelle über eine externe Gehäusedichtung vor Schmutzeintritt geschützt werden sollte. Der geführte Stahlblechkäfig trennt die Wälzkörper präzise und hält das Gewicht der rotierenden Komponenten gering. Die Fertigung erfolgt in der normalen Toleranzklasse P0/PN (entsprechend ABEC 1) und mit normaler Radiallagerluft, was einen ruhigen Lauf bei standardmäßigen Passungsverhältnissen unterstützt.
Mit einer Bohrung von 60 mm, einem Außendurchmesser von 85 mm und einer Gesamtbreite von 13 mm besitzt das Lager die typische Geometrie der 69er-Reihe. Diese schmale Bauform erlaubt die Führung starker Wellen in radial eng bemessenen Gehäusen.
Ein offenes Lager besitzt ab Werk weder Deck- noch Berührungsdichtungen. Die Wälzkörper liegen frei, sodass Schmierstoffe aus dem umliegenden Gehäuse direkt zirkulieren können. Die Umgebungskonstruktion muss daher die Abdichtung gegen Schmutz und Feuchtigkeit übernehmen.
Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +150 Grad. Die thermische Belastbarkeit der Lagerringe, Wälzkörper und des Stahlblechkäfigs erlaubt den Einsatz sowohl in kühlen als auch in erwärmten Maschinenräumen.
Die Einstufung nach P0 (entsprechend PN bzw. ABEC 1) steht für die Standard-Toleranzklasse im Maschinenbau. Sie definiert die zulässigen Maß-, Form- und Laufabweichungen für einen regulären Betrieb unter gängigen Fertigungstoleranzen von Welle und Gehäuse.
Lagerringe und Kugeln sind aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) gefertigt. Dieser Werkstoff zeichnet sich durch hohe Festigkeit aus, während der Käfig aus formstabilem Stahlblech besteht.
Die normale Radiallagerluft bezeichnet das werksseitige Radialspiel im unverbauten Zustand ohne Vorsatz- oder Nachsetzzeichen wie C3. Sie gleicht die übliche Maßverengung beim Aufpressen des Innenrings auf die Welle im regulären Betrieb aus.
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