NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 9,82 € | 186,42 € |
| 20 | 19,64 € | 176,61 € |
Das Rillenkugellager 6222 von NSK dient mit 110 mm Bohrung und 200 mm Außendurchmesser der Aufnahme radialer Traglasten im Maschinenbau.
Dieses einreihige Rillenkugellager 6222 nimmt vorrangig radiale Kräfte sowie axiale Belastungen in beiden Richtungen auf. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 entspricht das Wälzlager der Toleranzklasse P0 beziehungsweise ABEC 1. Das offene Bauteil besitzt weder Dicht- noch Deckscheiben, wodurch Schmierstoffe ungehindert zirkulieren. Konstruktionen mit Ölumlaufschmierung oder extern nachgeschmierten Fettlagern greifen daher bevorzugt auf diese Bauweise zurück.
Das Wälzlager kommt vor allem in rotierenden Wellenkonstruktionen und industriellen Antriebssystemen zum Einsatz. Durch die offene Bauform eignet sich das Lager für Konstruktionen, in denen das umgebende Gehäuse die Abdichtung gegen Schmutz und Feuchtigkeit übernimmt. Die tiefe Laufrillengeometrie führt die Wälzkörper stabil bei kontinuierlichen Drehzahlen. Bei sauberer Betriebsumgebung erlaubt die Bauart eine reibungsarme Lagerung rotierender Bauteile.
Da das Lager ohne integrierte Dichtung gefertigt wird, erfordert die Konstruktion vor der Inbetriebnahme das Einbringen eines geeigneten Schmierstoffs. Der verbaute Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper gleichmäßig auf Abstand und hält Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad stand. Mit seiner normalen Radiallagerluft ist das Modell für Lagersitze mit standardisierten Fertigungstoleranzen auf Welle und Gehäuse ausgelegt. Der Außenring besitzt weder Flansch noch Ringnut, was den zylindrischen Einbau in glatte Bohrungen erleichtert.
Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 nimmt dieses einreihige Lager radiale sowie axiale Belastungen in beiden Richtungen auf. Die Ausführung von NSK entspricht der Toleranzklasse P0 beziehungsweise ABEC 1 und verfügt über eine ununterbrochene Laufrille für ruhigen Lauf in industriellen Wellenlagerungen.
Das Lager verfügt über einen Innendurchmesser von 110 mm für den Wellensitz, einen Außendurchmesser von 200 mm für die Gehäusebohrung sowie eine Breite von 38 mm. Diese Maße folgen der genormten metrischen Maßreihe für einreihige Rillenkugellager.
Offene Wälzlager besitzen keine schleifenden oder berührungslosen Dichtscheiben am Außenring. Diese Bauart ermöglicht den direkten Zutritt von externen Schmierstoffen, beispielsweise in Getrieben mit Ölbad oder bei zirkulierender Ölschmierung. Zudem entfällt die Reibung integrierter Dichtlippen, was die Wärmeentwicklung während des Betriebs reduziert.
Normale Radiallagerluft bezeichnet das werksseitige Radialspiel im messkraftfreien Zustand vor dem Einbau. Das Spiel gleicht die elastische Dehnung des Innenrings und das Zusammendrücken des Außenrings bei gewöhnlichen Übergangspassungen aus. Nach der Montage verbleibt ein funktionelles Betriebsspiel für einen vibrationsarmen Rundlauf.
Der zulässige Einsatzbereich liegt zwischen -20 und +150 Grad Celsius. Die Formstabilität des Standard-Wälzlagerstahls sowie der temperaturbeständige Stahlblechkäfig erlauben den Betrieb in diesem Temperaturfenster. Das tatsächlich nutzbare Spektrum hängt vom eingesetzten Schmieröl oder Schmierfett ab.
Der gepresste Käfig aus Stahlblech hält die einzelnen Wälzkörper auf gleichmäßigem Abstand zueinander. Dies verhindert eine gegenseitige Berührung der Kugeln und verringert Reibungsverluste sowie Geräuschentwicklung. Der Käfig zeichnet sich durch ein geringes Eigengewicht und gute Beständigkeit gegenüber Schmierstoffzusätzen aus.
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