NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 25 | 1,06 € | 20,11 € |
| 35 | 2,12 € | 19,05 € |
Das einreihige Rillenkugellager 6403 von NSK mit den Maßen 17x62x17 mm bietet hohe Tragfähigkeit für rotierende Wellen in Industrieanwendungen.
Mit dem Rillenkugellager 6403 erhalten Sie ein einreihiges Radialkugellager aus Wälzlagerstahl 100Cr6 für den industriellen Einsatz. Das offene Lager besitzt einen Innendurchmesser von 17 mm, einen Außendurchmesser von 62 mm sowie eine Breite von 17 mm. Durch den massiven Außenring im Verhältnis zur Bohrung nimmt diese Ausführung hohe Radialkräfte sowie moderate Axialkräfte in beiden Richtungen auf. Ein Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper gleichmäßig in den tiefen Laufrillen.
Konstrukteure setzen dieses Kugellager vor allem dort ein, wo bei kompaktem Wellendurchmesser von 17 mm hohe radiale Belastungen auftreten. Typische Einsatzfelder finden sich in rotierenden Industrieanwendungen mit anspruchsvollen Querkräften. Da es sich um eine offene Bauform ohne integrierte Dichtscheiben handelt, lässt sich das Lager direkt in geschmierte Gehäuse integrieren. Umlaufende Ölschmierungen oder zentrale Fettschmierungen erreichen die Kontaktflächen der Wälzkörper ungehindert, was eine reibungsarme Bewegung unterstützt.
Dieses Wälzlager wird in der Toleranzklasse Normal (P0/PN bzw. ABEC 1) und mit normaler Radiallagerluft gefertigt. Diese Abstimmung passt für herkömmliche Einbaubedingungen mit regulären Passungen auf Welle und Gehäuse. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +150 Grad Celsius. Weil keine schleifenden Dichtlippen vorhanden sind, entstehen keine zusätzlichen Reibungsverluste. Achten Sie bei der Konstruktion darauf, dass die Lagerstelle durch externe Dichtungen am Gehäuse vor Schmutz, Staub und Feuchtigkeit geschützt bleibt.
Die Bohrung beträgt 17 mm, der Außendurchmesser misst 62 mm und die Breite beläuft sich auf 17 mm. Durch den ausgeprägten Außendurchmesser im Verhältnis zum Innendurchmesser eignet sich das Lager für Konstruktionen, die eine hohe Tragfähigkeit auf engem Wellenquerschnitt verlangen. Der zylindrische Außenring besitzt weder Flansch noch Nut.
Die offene Konstruktion verzichtet auf integrierte Dicht- oder Deckscheiben. Schmiermittel aus dem umliegenden System, wie Getriebeöl oder Gehäusefett, gelangt direkt an Laufbahnen und Wälzkörper. Gleichzeitig entfällt der Reibungswiderstand schleifender Dichtlippen, was thermische Verluste im Betrieb reduziert. Voraussetzung ist ein vor Verunreinigungen geschütztes Maschinengehäuse.
Normale Lagerluft beschreibt das standardmäßige radiale Spiel zwischen Außenring, Innenring und Kugeln im lastfreien Zustand vor dem Einbau. Diese Werksabstimmung ist für übliche Übergangs- und Presspassungen sowie moderate Betriebstemperaturen ausgelegt, sodass nach dem Aufpressen auf die Welle ein vibrationsfreier und leichtgängiger Lauf erhalten bleibt.
Das Wälzlager ist für einen Temperatureinsatz von -20 bis +150 Grad Celsius freigegeben. Sowohl der Wälzlagerstahl 100Cr6 als auch der integrierte Stahlblechkäfig behalten in diesem thermischen Fenster ihre Formstabilität. Bei der Wahl des Schmierstoffs müssen Anwender darauf achten, dass Fett oder Öl für die konkrete Betriebstemperatur geeignet ist.
Der Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper gleichmäßig auf Abstand und verhindert den gegenseitigen Kontakt der Kugeln. Er zeichnet sich durch ein geringes Eigengewicht bei hoher mechanischer Festigkeit aus. Durch seine offene Geometrie ermöglicht der Blechkäfig einen ungehinderten Schmiermittelfluss zu allen Funktionsflächen innerhalb der Laufbahnen.
Als einreihiges Radialkugellager nimmt das Modell vorrangig Radialkräfte auf, die senkrecht zur Welle wirken. Dank der tiefen Laufrillen im Innen- und Außenring stützt es zusätzlich Axialkräfte ab, die in beiden Richtungen entlang der Wellenachse eingeleitet werden. Eine Stromisolierung ist bei diesem Standardlager nicht vorhanden.
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