6068 -M-C3 Rillenkugellager von FAG
6068 -M-C3 Rillenkugellager von FAG

FAG

Rillenkugellager FAG 6068 -M-C3

Technische Daten
 
Innendurchmesser
340 mm
Außendurchmesser
520 mm
Breite
82 mm
Material
Standard-Wälzlagerstahl
Kugelreihen
einreihiges Lager
Dichtung
keine, offenes Lager
Käfig
Messingkäfig
Lagerluft
leicht erhöhte Radiallagerluft
Toleranzklasse
Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1
Stromisolierung
keine
Bohrung
zylindrische Bohrung
Außenring
ohne Flansch/Nut
Material der Wälzkörper
Standard-Wälzlagerstahl
Temperaturbereich
-30 bis +200 °C
Gewicht
62,3 kg
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Rillenkugellager FAG 6068 -M-C3
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Rillenkugellager FAG 6068 -M-C3

Rillenkugellager 6068 -M-C3 von FAG mit den Maßen 340x520x82 mm: Offenes Großlager mit Messingkäfig und vergrößerter C3-Lagerluft für anspruchsvolle Industrieanwendungen.

Das einreihige Rillenkugellager 6068 -M-C3 von FAG nimmt radiale Belastungen sowie axiale Kräfte in beiden Richtungen auf. Die offene Bauform ohne Dichtscheiben erlaubt den direkten Schmierstoffzutritt über das umgebende Maschinengehäuse. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 zeichnet sich dieses Großlager durch Formstabilität in der Normaltoleranz P0/PN (ABEC 1) aus. Durch den massiven Messingkäfig eignet sich die Konstruktion für anspruchsvolle Umgebungsbedingungen und deckt einen Temperaturbereich von -30 bis +200 Grad Celsius ab.

Wofür eignet sich das Großlager Rillenkugellager 6068 -M-C3?

Dieses Radialkugellager kommt vorrangig im Großmaschinenbau und in schwerem Industrie-Equipment zum Einsatz, wenn Wellen mit 340 mm Durchmesser unter kombinierten Belastungen geführt werden müssen. Der massive Messingkäfig führt die Wälzkörper auch bei dynamischen Kräften stabil in den Laufbahnen. Zu den typischen Einsatzbereichen zählen schwere Industriegetriebe und groß dimensionierte Antriebseinheiten mit hohen Radial- und Axiallasten. Die offene Konstruktion ermöglicht die direkte Umlaufschmierung mit Schmieröl oder die Einbindung in maschinenseitige Zentralschmiersysteme.

Welche Vorteile bieten der Messingkäfig und die C3-Lagerluft?

Das Nachsetzzeichen -M weist auf einen massiven Messingkäfig hin, der Schwingungen dämpft und mechanischer Beanspruchung bei hohen Kräften standhält. In Verbindung mit der vergrößerten Radiallagerluft C3 gleicht das Lager betriebsbedingte Wärmeausdehnungen zwischen Welle und Gehäuse aus. Auch bei thermischen Differenzen oder festem Einbaupassungssitz wird der freie Lauf der Wälzkörper unterstützt. Bei der Konstruktion ist zu berücksichtigen, dass dieses offene Lager ohne integrierte Dichtungen eine wirksame externe Abdichtung im Maschinengehäuse benötigt.

Welche Abmessungen hat das Rillenkugellager 6068 -M-C3?

Das Lager verfügt über einen Innendurchmesser von 340 mm, einen Außendurchmesser von 520 mm und eine Baubreite von 82 mm. Diese genormten Dimensionen machen es zu einem echten Großwälzlager, das auf Wellen mit entsprechender Tragfähigkeit in industriellen Großanlagen montiert wird.

Was bedeutet das Nachsetzzeichen -M beim FAG 6068?

Das Kürzel M kennzeichnet einen Massivkäfig aus Messing. Messingkäfige weisen gegenüber Stahlblechkäfigen eine hohe mechanische Festigkeit auf, verhalten sich unempfindlicher gegenüber Vibrationen und eignen sich für anspruchsvolle thermische sowie chemische Bedingungen im Schmierstoffumfeld.

Warum ist die Lagerluft C3 bei diesem Modell wichtig?

Die Kennzeichnung C3 steht für eine über der Normalluft liegende radiale Lagerluft. Bei großen Wellendurchmessern von 340 mm treten im Betrieb häufig Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring auf. Das vergrößerte Radialspiel trägt dazu bei, ein Verklemmen der Wälzkörper bei thermischer Ausdehnung oder festem Passungssitz zu vermeiden.

In welchem Temperaturbereich arbeitet das Rillenkugellager 6068 -M-C3?

Dieses offene Lager ist für Einsatztemperaturen von -30 bis +200 Grad Celsius ausgelegt. Da weder berührende Kunststoffdichtungen noch kälteempfindliche Polyamidkäfige verbaut sind, bestimmt im Wesentlichen das extern zugeführte Schmiermittel die tatsächliche thermische Betriebsgrenze der Lagerstelle.

Wie wird das offene Lager vor Verunreinigungen geschützt?

Da das Kugellager ab Werk ohne integrierte Dichtscheiben ausgeführt ist, muss die Abdichtung vollständig durch das umgebende Gehäuse erfolgen. Konstrukteure nutzen dafür externe Labyrinthdichtungen, Radialwellendichtringe oder Fettkammern, um Schmutz fernzuhalten und das Schmiermittel im Lagerraum zu halten.

Welcher Werkstoff kommt für Ringe und Kugeln zum Einsatz?

Sowohl die Laufringe als auch die Wälzkörper bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6. Dieser Werkstoff bietet eine hohe Ermüdungs- sowie Verschleißfestigkeit und sichert die nötige Formstabilität bei anspruchsvollen statischen wie dynamischen Belastungen.

Schaeffler Technologies AG & Co. KG
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