FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 0,86 € | 16,38 € |
| 25 | 1,73 € | 15,51 € |
| 50 | 2,58 € | 14,66 € |
Das Rillenkugellager 6011 -C3 von FAG mit den Maßen 55x90x18 mm bietet vergrößerte Lagerluft für thermisch beanspruchte Industrieanwendungen.
Das Rillenkugellager 6011 -C3 ist ein einreihiges Radialkugellager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit 55 mm Bohrung, 90 mm Außendurchmesser und 18 mm Breite. Die offene Ausführung von FAG verfügt über einen Stahlblechkäfig und ist für Betriebstemperaturen von -30 bis +120 Grad ausgelegt. Konstruiert für vorwiegend radiale Belastungen nimmt dieses Wälzlager auch moderate axiale Führungskräfte auf. Durch den Verzicht auf integrierte Dichtscheiben eignet sich dieses Modell für Einbauumgebungen mit gehäuseinterner Öl- oder Fettschmierung.
Die offene Bauart ermöglicht den ungehinderten Schmierstoffzutritt direkt an die Wälzkörper und Laufbahnen. In Gehäusen mit bestehendem Schmierstoffkreislauf begünstigt dies eine kontinuierliche Wärmeabfuhr bei rotierenden Wellen mit 55 mm Durchmesser. Das Bauteil nach Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1 erfüllt definierte Vorgaben an Maß- und Rundlaufgenauigkeit. Da keine Dichtlippen am Innenring anliegen, treten keine zusätzlichen Reibungsverluste an Dichtungen auf.
Die Kennzeichnung C3 steht für eine leicht erhöhte Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung. Das vergrößerte Radialspiel gleicht thermische Ausdehnungen aus, wenn im laufenden Betrieb Temperaturdifferenzen zwischen Innen- und Außenring entstehen. Zudem bleibt der notwendige Bewegungsspielraum der Wälzkörper erhalten, falls feste Passungen auf der Welle oder im Gehäuse die Lagerringe verformen. Dies beugt einem Verspannen der Kugeln in den Laufbahnen wirksam vor.
Mit einem Innendurchmesser von 55 mm, einem Außendurchmesser von 90 mm sowie einer Breite von 18 mm weist das Lager definierte Hauptabmessungen auf. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und verfügt über keine Flansche oder Ringnuten. Das Modell nimmt vorwiegend radiale Lasten auf.
Das Nachsetzzeichen C3 kennzeichnet eine leicht vergrößerte Radiallagerluft gegenüber dem Standardwert CN. Dieses vergrößerte Betriebsspiel kompensiert Maßänderungen, die durch Erwärmung im Betrieb oder durch feste Passungen an Welle und Gehäuse entstehen. Es trägt dazu bei, ein Verspannen der Wälzkörper zu vermeiden.
Die offene Bauform verzichtet herstellerseitig auf integrierte Dichtungen wie Deck- oder Schleifscheiben. Dadurch entstehen keine Schleifreibungsverluste an Dichtlippen, und Schmierstoffe aus dem Maschinengehäuse gelangen direkt an die Laufbahnen. Der Schutz vor Schmutzpartikeln erfolgt über externe Abdichtungen des Gehäuses.
Der zulässige Einsatzbereich reicht von -30 bis +120 Grad Celsius. Sowohl die Ringe und Wälzkörper aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) als auch der Stahlblechkäfig sind für dieses Temperaturfenster dimensioniert. Das bauseits eingebrachte Schmiermittel sollte ebenfalls auf diesen Temperaturbereich abgestimmt sein.
Gefertigt ist dieses Lager nach Toleranzklasse P0 beziehungsweise PN, was im internationalen Vergleich der Einstufung ABEC 1 entspricht. Diese Toleranzklasse definiert die zulässigen Maß-, Form- und Laufabweichungen für Standardanwendungen im industriellen Maschinenbau.
Ein Käfig aus Stahlblech führt die Wälzkörper gleichmäßig im Laufbahnraum. Diese Käfigausführung hält den mechanischen Beanspruchungen im gesamten zulässigen Temperaturbereich bis +120 Grad Celsius stand. Durch das geringe Eigengewicht des Blechs bleiben die rotierenden Massen niedrig.
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