NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 8,79 € | 166,97 € |
| 20 | 17,58 € | 158,18 € |
Das einreihige Rillenkugellager 6218 MC3 von NSK verfügt über einen Messingkäfig und erhöhte Radiallagerluft C3 bei den Abmessungen 90x160x30 mm.
Das NSK Rillenkugellager 6218 MC3 ist als offenes Radialkugellager für Wellen mit einem Durchmesser von 90 mm konzipiert. Durch die Fertigung aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) nimmt das einreihige Lager hohe Radialkräfte sowie beidseitig wirkende Axialkräfte auf. Der zylindrische Außenring ist ohne Nut oder Flansch ausgeführt. Da werksseitig weder Dicht- noch Deckscheiben montiert sind, erfolgt die Schmierung flexibel über das umgebende Maschinensystem, beispielsweise über ein Ölbad oder eine zentrale Schmierstoffversorgung.
Dieses Wälzlager kommt bevorzugt in Lagerungsanordnungen zum Einsatz, bei denen kombinierte Belastungen und mittlere bis hohe Drehzahlen vorliegen. Da das Bauteil als offenes Lager konstruiert ist, muss das umgebende Gehäuse eine externe Abdichtung des Lagerraums gegen Schmutzpartikel und Schmiermittelverlust übernehmen. Die offene Bauform ermöglicht einen ungehinderten Durchfluss flüssiger Schmierstoffe und erleichtert die Inspektion sowie die Schmierstofferneuerung im Rahmen planmäßiger Instandhaltungsintervalle.
Die Kennzeichnung MC3 verweist auf das Zusammenspiel aus einem Messingkäfig und leicht vergrößerter Radiallagerluft C3. Der Werkstoff Messing weist eine hohe mechanische Festigkeit sowie günstige Notlaufeigenschaften auf, was sich insbesondere bei Vibrationen und raschen Drehzahländerungen auszahlt. Die vergrößerte Lagerluft C3 dient dazu, temperaturbedingte Maßänderungen zwischen Innen- und Außenring auszugleichen. Dadurch bleibt die Leichtgängigkeit auch bei betriebsbedingter Erwärmung im spezifizierten Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad erhalten.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 90 mm, einen Außendurchmesser von 160 mm und eine Breite von 30 mm auf. Diese Maße definieren den erforderlichen Bauraum für den Einbau. Vor der Montage sollten der Wellensitz sowie die Gehäusebohrung auf Passgenauigkeit mit diesen Nennwerten geprüft werden.
Das Nachsetzzeichen kennzeichnet die Kombination aus einem Messingkäfig (M) und einer leicht vergrößerten Radialluft C3. Dieses zusätzliche Radialspiel gleicht thermische Ausdehnungen von Welle oder Ringen im laufenden Betrieb aus, um mechanische Spannungen der Wälzkörper wirksam zu vermeiden.
Für dieses Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl ist ein Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad spezifiziert. Da keine wärmeempfindlichen Kunststoffdichtungen verbaut sind, bestimmt primär das gewählte Schmiermittel die thermischen Einsatzgrenzen. Die Schmierstoffe müssen für die jeweilige Betriebstemperatur ausgelegt sein.
Offene Wälzlager laufen ohne schleifende Dichtungsreibung und eignen sich für Systeme mit externer Schmierung wie Ölbad- oder Zirkulationssysteme. Voraussetzung für den Einsatz ist ein sauber abgedichtetes Gehäuse, damit keine Fremdpartikel in die Laufbahnen eindringen und das Schmiermittel zuverlässig im Lagerraum verbleibt.
Die Fertigung erfolgt in der normalen Toleranzklasse P0, die auch als PN oder ABEC 1 bezeichnet wird. Diese Genauigkeitsstufe genügt den Anforderungen gängiger Industrieanwendungen und unterstützt einen präzisen Rundlauf im Zusammenspiel mit fachgerecht bearbeiteten Wellen und Gehäusesitzen.
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