SKF
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Das Rillenkugellager W6004 von SKF aus nichtrostendem Stahl misst 20x42x12 mm und eignet sich als offenes Lager für feuchtigkeitsbelastete Industrieanwendungen.
Das Rillenkugellager W6004 von SKF ist ein einreihiges Radialkugellager, dessen Ringe und Wälzkörper aus nichtrostendem Stahl gefertigt sind. Mit einer Bohrung von 20 mm, einem Außendurchmesser von 42 mm und einer Breite von 12 mm entspricht das Bauteil den Standardabmessungen dieser Reihe. Durch den korrosionsbeständigen Werkstoff widersteht das Wälzlager Feuchtigkeit sowie korrosiven Einflüssen im industriellen Umfeld. Der Stahlblechkäfig führt die Kugeln gleichmäßig in den Laufrillen und unterstützt einen vibrationsarmen Lauf.
Konstruktionen in korrosionsgefährdeten Bereichen erfordern Werkstoffe, die gegenüber Feuchtigkeit oder aggressiveren Umgebungsmedien beständig sind. Unlegierte Wälzlagerstähle stoßen unter solchen Bedingungen schnell an Grenzen. Die offene Bauform ohne schleifende Dichtungen reduziert Reibung und Drehwiderstand auf ein Minimum. Sie dient vor allem Lagerstellen mit externer Schmierstoffzufuhr oder Ölbadschmierung, bei denen das Schmiermittel ungehindert zirkulieren kann.
Das Lager verfügt über eine normale Radiallagerluft und entspricht der Toleranzklasse P0 bzw. ABEC 1. Für den Betrieb ist der Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad Celsius ausgelegt. Da herstellerseitig keine Dichtungen integriert sind, schützen bauseitige Gehäusedichtungen die Laufbahnen vor dem Eindringen von Schmutz und Partikeln. Schmierstoffe sollten passend zu den Umgebungseinflüssen und zum nichtrostenden Stahl gewählt werden, um die Funktionstüchtigkeit der Lagerstelle aufrechtzuerhalten.
Mit einem Innendurchmesser von 20 mm, einem Außendurchmesser von 42 mm sowie einer Breite von 12 mm folgt das Wälzlager standardisierten Abmessungen. Dies ermöglicht den direkten Einbau in entsprechende Gehäuse- und Wellensitze ohne konstruktive Maßanpassungen.
Ringe und Wälzkörper aus nichtrostendem Stahl bieten gezielten Schutz vor Rostbildung, wenn Feuchtigkeit auf die Lagerstelle einwirkt. Während unlegierter Wälzlagerstahl unter feuchten Bedingungen oxidiert, behält nichtrostender Stahl seine Oberflächenbeschaffenheit und unterstützt die Funktionstüchtigkeit der Laufbahnen.
Bei einem offenen Lager dichten keine Deck- oder Dichtscheiben den Raum zwischen Innen- und Außenring ab. Schmierstoffe können ungehindert zirkulieren, was beispielsweise bei Ölbadschmierung vorteilhaft ist. Gleichzeitig verlangt die Konstruktion separate Dichtungen im umgebenden Gehäuse, um das Eindringen von Schmutz abzuwehren.
Die Einsatzgrenzen dieses Lagers liegen zwischen -20 und +120 Grad Celsius. Diese Spanne wird durch den Werkstoff aus nichtrostendem Stahl und den Stahlblechkäfig ermöglicht. Bei der Auslegung sind die thermischen Grenzen des verwendeten Schmierstoffs sowie temperaturbedingte Änderungen der Lagerluft zu berücksichtigen.
Normale Radiallagerluft kennzeichnet das genormte Radialspiel im Auslieferungszustand vor dem Einbau. Durch die Passungen auf Welle und Gehäuse verringert sich dieses Spiel im montierten Zustand. Die Auslegung eignet sich für Standard-Betriebsbedingungen ohne außergewöhnliche Temperaturdifferenzen zwischen Innen- und Außenring.
Das Modell ist nach Toleranzklasse P0 bzw. ABEC 1 ausgeführt. Diese Normaltoleranz deckt gängige Präzisionsanforderungen im Maschinenbau ab und gewährleistet eine passgenaue Montage auf üblichen Wellen- und Gehäusesitzen bei regulären Industrieanwendungen.
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