NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 0,64 € | 12,15 € |
| 25 | 1,27 € | 11,52 € |
| 50 | 1,92 € | 10,87 € |
Das Rillenkugellager 6210 von NSK bietet mit den Maßen 50x90x20 mm eine offene Standardlösung für hohe Drehzahlen und kombinierte Lasten.
Das Rillenkugellager 6210 von NSK ist ein einreihiges Wälzlager für Industrieanwendungen mit vorwiegend radialer Belastungsrichtung. Durch tiefe Laufrillen in den massiven Ringen nimmt dieses Radialkugellager zusätzlich axiale Kräfte in beiden Richtungen auf. Die offene Bauform erlaubt eine direkte Schmierung über den vorhandenen Öl- oder Fettkreislauf einer Konstruktion. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 zeichnet sich die Ausführung durch Formstabilität und gleichmäßigen Lauf im Betrieb aus.
Dieses Radialkugellager kommt vor allem in Konstruktionen zum Einsatz, bei denen die Lagerstelle vor Verschmutzung geschützt ist und eine zentrale oder bauseitige Schmierstoffversorgung besteht. Da die Wälzkörper beidseitig freiliegen, gelangt das Schmiermedium ungehindert an Laufbahnen und Kugelreihen. Dies begünstigt höhere Drehzahlen, weil reibungserzeugende Dichtlippen entfallen. Voraussetzung für den Betrieb ist ein sauberes Gehäuseumfeld, das das Eindringen von Schmutzpartikeln oder Feuchtigkeit verhindert.
Offene Kugellager bieten konstruktive Freiheit bei der Wahl des Schmierstoffs und erleichtern das Ausspülen bei Wartungsarbeiten. Die normale Radiallagerluft ist für standardmäßige Einbaubedingungen ausgelegt, bei denen keine extremen Temperaturdifferenzen zwischen Innen- und Außenring auftreten. Der geführte Stahlblechkäfig hält die Wälzkörper auf Abstand und ist für Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad Celsius ausgelegt. Vor der Montage ist zu prüfen, ob Umgebungsabdichtungen am Gehäuse vorhanden sind.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 50 mm, einen Außendurchmesser von 90 mm sowie eine Breite von 20 mm auf. Der Außenring ist zylindrisch ohne Flansch oder Ringnut ausgeführt. Diese standardisierten Abmessungen ermöglichen den passgenauen Einbau in Gehäusebohrungen und auf Wellen mit entsprechenden Passungssitzen.
Ein offenes Rillenkugellager besitzt weder Deckscheiben noch berührende Dichtlippen, wodurch keine zusätzliche Dichtungsreibung im Betrieb entsteht. Schmiermittel wie Öl oder Fett gelangen direkt an die Kontaktflächen zwischen Laufbahn und Kugeln. Konstruktionen mit offenem Lager erfordern jedoch ein geschütztes Gehäuse, damit keine Partikel oder Feuchtigkeit in das Innere eindringen.
Die normale Lagerluft bezeichnet das werkseitig festgelegte Radialspiel zwischen Kugeln und Lagerringen im unbelasteten Zustand. Sie sorgt dafür, dass sich das Lager nach dem Aufpressen auf die Welle und dem Einpassen ins Gehäuse leichtgängig dreht. Bei standardmäßigen Betriebstemperaturen zwischen Innenring und Außenring bleibt das Betriebsspiel in einem ausgewogenen Bereich.
Das Bauteil ist für einen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad Celsius ausgelegt. Der integrierte Stahlblechkäfig und der Wälzlagerstahl 100Cr6 behalten in diesem thermischen Fenster ihre Festigkeit und Maßhaltigkeit. Die tatsächliche Temperaturobergrenze im Betrieb hängt maßgeblich von der thermischen Stabilität des verwendeten Schmierstoffs ab.
In diesem Lager kommt ein Stahlblechkäfig zum Einsatz. Er führt die Wälzkörper in der Laufrille und verhindert den direkten Kontakt zwischen den rotierenden Kugeln. Der Blechkäfig zeichnet sich durch ein geringes Eigengewicht aus und ist auf gängige Schmierstoffe sowie Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad Celsius abgestimmt.
Das Rillenkugellager 6210 wird in der Toleranzklasse P0 bzw. PN gefertigt, was im US-amerikanischen Raum der Einstufung ABEC 1 entspricht. Diese Klasse definiert standardisierte Maß- und Lauftoleranzen für den allgemeinen Maschinen- und Anlagenbau. Sie trägt dazu bei, dass das Lager auf passend bearbeiteten Lagersitzen gleichmäßig abrollt.
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