SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 0,84 € | 16,14 € |
| 25 | 1,70 € | 15,28 € |
| 50 | 2,53 € | 14,45 € |
Das Rillenkugellager 6206 -2RS1/C4GJN von SKF kombiniert die Maße 30x62x16 mm mit beidseitiger Schleifdichtung, Hochtemperaturfett und stark vergrößerter C4-Radiallagerluft.
Das Rillenkugellager 6206 -2RS1/C4GJN von SKF ist ein einreihiges Radialkugellager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) für anspruchsvolle thermische Bedingungen. Mit einem Innendurchmesser von 30 mm, einem Außendurchmesser von 62 mm und einer Breite von 16 mm entspricht die Baueinheit der Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1. Ausgestattet mit einem Stahlblechkäfig sowie beidseitig schleifenden Dichtungen schützt das Lager die inneren Wälzkörper vor Schmutzeintrag. Durch die werksseitige Befüllung mit speziellem Hochtemperaturfett ist die Komponente für den Temperaturbereich von +40 bis +120 Grad Celsius ausgelegt.
Dieses Rillenkugellager eignet sich vorrangig für Konstruktionen, bei denen im laufenden Betrieb höhere Betriebstemperaturen und thermische Ausdehnungen der Welle auftreten. Typische Einsatzfelder finden sich in thermisch beanspruchten Lagerungen, Industrieantrieben und Aggregaten mit erhöhter Wärmebelastung. Die Bauform ohne Flansch oder Nut am Außenring erlaubt einen unkomplizierten Einbau in zylindrische Gehäusebohrungen. Dank der Auslegung für Radiallasten und moderate Axiallasten deckt das Lager Anforderungen im allgemeinen Maschinenbau ab, insbesondere bei einer Umgebungswärme ab +40 Grad Celsius.
Die stark erhöhte Radiallagerluft C4 gleicht temperaturbedingte Maßänderungen zwischen Innen- und Außenring aus. Wenn sich die Welle im Betrieb stärker erwärmt als das Gehäuse, wirkt das vergrößerte Radialspiel einem Verspannen der Wälzkörper in den Laufbahnen entgegen. Das GJN-Hochtemperaturfett ist auf den Bereich von +40 bis +120 Grad abgestimmt und verbleibt dank der beiden schleifenden 2RS1-Dichtlippen im Inneren. Für Konstrukteure bedeutet dies einen gezielten Schutz vor Schmierstoffverlust sowie vor eindringenden Partikeln bei thermischer Belastung.
Mit einer Bohrung von 30 mm, einem Außendurchmesser von 62 mm und einer Breite von 16 mm besitzt dieses einreihige Lager genormte Hauptabmessungen. Der zylindrische Außenring ist glatt ausgeführt, also ohne Flansch oder Nut. Diese Maße erlauben die direkte Montage auf passenden 30-mm-Wellen in zylindrischen Standardgehäusen.
Das Kurzzeichen C4 steht für eine stark erhöhte Radiallagerluft, die über dem Spielraum der Normalluft und der C3-Ausführung liegt. Diese vergrößerte radiale Beweglichkeit der Kugeln ist vorgesehen, wenn hohe Temperaturunterschiede zwischen Innenring und Außenring auftreten. Das zusätzliche Radialspiel wirkt einem Klemmen des Lagers bei Wärmeausdehnung entgegen.
Das Nachsetzzeichen 2RS1 steht für beidseitig angebrachte, schleifende Dichtungen. Diese liegen berührend an den Schultern des Innenrings an. Dadurch wird dem Austritt von Schmierfett entgegengewirkt und das Eindringen von Staub, Feuchtigkeit sowie festen Schmutzpartikeln in das Lagerinnere reduziert.
Das werksseitig eingebrachte Hochtemperaturfett GJN ist für Einsatztemperaturen von +40 bis +120 Grad Celsius spezifiziert. Es behält in dieser thermischen Spanne seine schmierenden Eigenschaften und wirkt einer vorzeitigen Schmierstoffalterung entgegen. Durch die geschlossene 2RS1-Dichtung verbleibt die Fettfüllung im Kontaktbereich zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen.
Die massiven Ringe sowie die Wälzkörper sind aus klassischem Wälzlagerstahl 100Cr6 gefertigt, der eine hohe Druckfestigkeit und Formstabilität aufweist. Als Führungselement für die einreihig angeordneten Kugeln dient ein robuster Stahlblechkäfig. Das Lager verfügt über keine Stromisolierung und entspricht der gängigen Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1.
Beim Einbau sollten die Montagekräfte nicht über die Wälzkörper geleitet werden. Für den Sitz auf der Welle ist die Montagekraft auf den Innenring auszuüben, beim Einpressen in eine Gehäusebohrung auf den Außenring. Zudem ist der vorgeschriebene Temperaturbereich von +40 bis +120 Grad Celsius bezüglich der Schmierfettviskosität zu berücksichtigen.
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