NACHI
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Einreihiges Rillenkugellager 6316 -2NSL mit 80 mm Bohrung, 170 mm Außendurchmesser und beidseitig schleifender Dichtung für anspruchsvolle Radiallasten.
Das Rillenkugellager 6316 -2NSL von NACHI nimmt vorrangig radiale Belastungen sowie moderate Axialkräfte in beiden Richtungen auf. Gefertigt aus klassischem Wälzlagerstahl 100Cr6 zeichnet sich dieses einreihige Bauteil durch Formstabilität und hohe Tragfähigkeit aus. Mit seinen Abmessungen von 80x170x39 mm eignet sich das Lager für schwere Wellenführungen im allgemeinen Maschinenbau. Der geführte Stahlblechkäfig hält die Wälzkörper auf Abstand und unterstützt die ruhige Drehbewegung.
Typische Einsatzbereiche für das Rillenkugellager 6316 -2NSL finden sich in industriellen Antrieben, Getrieben und Elektromotoren. Die geschlossene Bauform bewährt sich dort, wo Umgebungsbedingungen staubig oder feucht sind. Dank der beidseitigen Abdichtung verbleibt das Schmiermittel im Lagerinneren. Die Toleranzklasse P0 (ABEC 1) entspricht dem gängigen Industriestandard für präzise geführte Wellen ohne gesonderte Rundlaufanforderungen.
Die Kennzeichnung -2NSL steht für beidseitig schleifende Dichtungen. Diese Dichtlippen liegen direkt am Innenring an und dienen dazu, das Eindringen feiner Partikel sowie Spritzwasser zu reduzieren. Gleichzeitig trägt die Konstruktion dazu bei, den Schmierstoffverlust gering zu halten. Die Ausführung mit normaler Radiallagerluft eignet sich für Betriebstemperaturen zwischen -20 und +120 Grad Celsius bei üblichen Passungstoleranzen der Anschlussteile.
Das Bauteil besitzt einen Innendurchmesser von 80 mm, einen Außendurchmesser von 170 mm sowie eine Breite von 39 mm. Diese genormten Hauptabmessungen definieren den benötigten Bauraum auf der Welle und in der Gehäusebohrung für eine präzise Führung.
Das Kürzel -2NSL beschreibt zwei berührende Dichtscheiben, die beidseitig im Außenring fixiert sind. Sie laufen schleifend auf dem Innenring, was eine hohe Schutzwirkung gegen Fremdkörper sowie austretendes Fett bewirkt und dem Standard 2RS entspricht.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -20 und +120 Grad Celsius. Die Begrenzung ergibt sich primär aus den Werkstoffeigenschaften der verwendeten Dichtungen sowie dem Schmierstoff, während die Ringe aus 100Cr6-Wälzlagerstahl diesen thermischen Rahmen formstabil bewältigen.
Das Modell verfügt über eine normale Radiallagerluft. Dieser Standardwert bietet Spielraum für die elastische Verformung sowie den passungsbedingten Schwund beim Aufpressen auf Wellen mit gebräuchlichen Fertigungstoleranzen, ohne dass die Wälzkörper vorverspannt werden.
Im Inneren führt ein Stahlblechkäfig die Kugeln. Diese Konstruktion zeichnet sich durch ein geringes Eigengewicht sowie unempfindliches Verhalten gegenüber gängigen Industrieölen und Fetten aus, wodurch sie für übliche Drehzahlen im Standardbetrieb ausgelegt ist.
Als Rillenkugellager nimmt die Konstruktion neben überwiegenden Radialkräften auch axiale Belastungen in beiden Richtungen auf. Die tief eingestochenen Laufbahnen in Innen- und Außenring stützen die Wälzkörper seitlich ab, sodass kombinierte Belastungszustände übertragen werden können.
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