FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 3 | 42,63 € | 383,71 € |
Das Rillenkugellager 6036 -M von FAG Wälzlager bietet mit 180 mm Bohrung, Messingkäfig und offener Bauform eine langlebige Lösung für Großlagerungen.
Das Rillenkugellager 6036 -M ist ein einreihiges Wälzlager für industrielle Großantriebe und den allgemeinen Maschinenbau. Mit einem Innendurchmesser von 180 mm, einem Außendurchmesser von 280 mm sowie einer Breite von 46 mm nimmt dieses Wälzlager vorwiegend Radialkräfte auf und führt Wellen auch bei beidseitigen Axialbelastungen. Ringe und Kugeln bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) in normaler Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1.
Dieses offene Großkugellager ist vor allem für Konstruktionen mit externer Schmiermittelzufuhr konzipiert, wie etwa in geschlossenen Gehäusen mit Öl- oder Fettschmierung. Da das Lager keine integrierten Dichtungen besitzt, gelangt das Schmiermittel ungehindert an Wälzkörper und Laufbahnen. Der zulässige Betriebsbereich reicht von -20 bis +150 Grad Celsius. Die Konstruktion ohne Flansch oder Umfangsnut am Außenring ermöglicht einen direkten Einbau in glatte Gehäusebohrungen.
Der massive Messingkäfig der Ausführung -M führt die Wälzkörper stabil und eignet sich für Anwendungen mit erhöhten Vibrationen sowie mechanischen Schockbelastungen. Bei Schmierstoffmangel oder starken Beschleunigungen bietet der Werkstoff Messing vorteilhafte Notlaufeigenschaften. In Verbindung mit der normalen Radiallagerluft eignet sich diese Variante für präzise Wellenführungen, bei denen keine thermischen Ausdehnungen der Welle zu erwarten sind.
Das Lager weist eine Innenbohrung von 180 mm, einen Außendurchmesser von 280 mm sowie eine axiale Gesamtbreite von 46 mm auf. Beide Ringe besitzen standardmäßige zylindrische Passflächen ohne Flansch oder Außennut. Diese Kennwerte entsprechen den Abmessungen für dieses einreihige Radialkugellager.
Das Nachsetzzeichen -M kennzeichnet einen Massivkäfig aus Messing. Im Vergleich zu Standardausführungen aus Stahlblech zeichnet sich der Messingkäfig durch höhere Stabilität bei Schwingungen und hohen Beschleunigungswerten aus. Zudem mindert der Werkstoff Messing Reibung und Verschleiß bei anspruchsvollen Schmierbedingungen.
Der zulässige Betriebsbereich liegt laut Vorgaben zwischen -20 und +150 Grad Celsius. Die Formstabilität der Bauteile aus gehärtetem Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 sowie des Messingkäfigs bleibt innerhalb dieses Rahmens erhalten. Für den praktischen Einsatz bestimmt meist das gewählte Schmiermittel die nutzbare Grenztemperatur.
Dieses Wälzlager ist mit normaler Radiallagerluft gefertigt. Die Lagerluft beschreibt das radiale Spiel zwischen den Kugeln und den Laufbahnen vor dem Einbau. Eine normale Radiallagerluft eignet sich für reguläre Passungsverhältnisse auf der Welle und im Gehäuse, bei denen keine starken Temperaturdifferenzen auftreten.
Offene Wälzlager besitzen weder Deck- noch Schleifdichtungen und ermöglichen dadurch eine ungehinderte Zufuhr von Schmierstoffen aus externen Systemen, wie etwa einer Ölumlaufschmierung im Getriebe. Konstrukteure setzen offene Lager ein, wenn die Gehäusekonstruktion bereits über eigene, externe Wellendichtringe gegen Schmutz und Feuchtigkeit geschützt ist.
Das Lager wird in der Normaltoleranz P0 gefertigt, was auch der Kennzeichnung PN sowie der Klasse ABEC 1 entspricht. Diese Toleranzklasse deckt die Anforderungen der allgemeinen Antriebstechnik und des Maschinenbaus ab und trägt zu einem maßhaltigen Sitz auf präzise gefertigten Wellen bei.
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